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Erster Infiniti-Hybrid M35

Infinitis erstes Hybridmodell gab auf dem Genfer Salon seine Weltpremiere. Es basiert auf der neuen Limousinenbaureihe M Line und führt einen innovativen Antriebsstrang mit dem für Infiniti typischen Fahrerlebnis zusammen. Der M35 HYBRID transportiert als CO2-ärmstes Mitglied der neuen M Line alle Vorteile des Hybridantriebs von der Stadt ins Umland – und spricht damit all jene an, die Spaß am Autofahren haben.

Ein im Schiebebetrieb abgekoppelter V6-Benziner, ein ins Gehäuse des 7-Stufen-Automatikgetriebes integrierter E-Motor und ein Lithium Ionen-Batteriepaket eröffnen im Vergleich zu konventionellen Hybridsystemen längere Fahrten – bei zugleich höheren Geschwindigkeiten – im Elektro-Modus.

Das erweiterte elektrische Betriebsfenster des M35 HYBRID sichert Verbräuche und CO2-Emissionen auf dem Niveau kleinerer und PS-schwächerer Autos. Andererseits glänzt Infinitis erster Hybride mit einer linearen Beschleunigung und dem unverfälschten Handling eines Hecktrieblers – abgerundet durch das Charisma und die Potenz des fast schon legendären V6-Benziners.

Auch die Hybrid-Variante profitiert von den verführerischen Linien des Exterieurs, der luxuriösen Wohlfühl-Atmosphäre im Interieur und den vielen technologischenGlanzstücken der regulären M Line. Diese kommt in dritter Generation erstmals auch nach Europa und feiert in Genf ihre Europapremiere.

Der M35 HYBRID hat einen im Bug installierten 3,5-Liter-Liter-V6, Heckantrieb und einen Antriebsstrang mit einem Elektromotor und zwei Kupplungen. Die erste Kupplung ist zwischen dem Verbrenner und dem E-Motor installiert und kann sowohl im elektrischen als auch im Rekuperations-Modus den V6 abkoppeln. So werden Reibungsverluste minimiert und die Effizienz des Elektromotors erhöht.

Zwei neue Technologien sind der Schlüssel zu dieser famosen Leistung: Zum einen das Lithium-Ionen-Batteriepaket – das schnell zwischen Aufladungs- und Entladungszyklen wechseln kann und nur halb so groß, aber doppelt so leistungsstark ist wie konventionelle Akkumulatoren.

Und zum anderen der direkte Weg, auf dem die Kraft des Verbrennungs- und/oder Elektromotors an die Hinterräder gelangt. Diese „Direktheit“ trägt entscheidend zur Gesamteffizienz und zu einem unter allen Bedingungen konstanten Fahrerlebnis bei.

Bei der Wahl des Getriebes entschied sich Infiniti für eine Evolution der bereits aus anderen Modellen des Hauses bekannten 7-Stufen-Automatik mit adaptiver Schaltkontrolle (ACS). Entscheidender Unterschied der Version für den M35 HYBRID: Sie hat keinen sonstobligatorischen Drehmomentwandler und kommt daher ohne die durch diesen verursachten Verluste aus.

Die Leistungsdaten des Elektromotors betragen 68 PS und 270 Nm an Drehmoment. Er agiert entweder als Antriebsmotor – alleine oder im Modus „Power Assist“ als Assistent für den Benziner beim zügigen Beschleunigen. Oder er wird zum Generator und sorgt dann für einen umgedrehten Energiefluss. So wird beim Gaswegnehmen oder Bremsen sonst nutzlos verpuffende Energie in die Batterie zurückgespeist (Rekuperation).

Unabhängig vom gewählten Antrieb (Benziner oder Hybrid) besitzt die neue M Line alle Anlagen, zur neuen Flaggschiff-Limousine von Infiniti und ernsthaften Alternative zu den primär deutschen Konkurrenten im oberen Premium-Segment aufzusteigen. Sie punktet mit den klassischen Proportionen einer Sportlimousine, den elegant fließenden Karosserielinien und einem geräumigen, auf fünf Erwachsene zugeschnittenen Innenraum. Dessen Qualitäts- und Luxusanmutung setzt selbst für Infiniti-Verhältnisse neue Maßstäbe.

Weitere Technik-Highlights der M Line sind das weltweit erste Tote-Winkel-Warnsystem BSI (Blind Spot Intervention), das nicht nur vor Fahrzeugen auf benachbarten Fahrspuren warnt, sondern aktiv verhindert, dass es zu einer seitlichen Kollision kommt, sowie die extrem aufwändige“Forest Air“-Klimaautomatik. Auch eine aktive Geräuschregelung (Active Noise Control) ist im Angebot.

In Westeuropa rollt die neue M Line ab September zu den Händlern; je nach Marktregion folgt der M35 HYBRID im Frühjahr 2011.

Stand: Mai 2010; Fotos: Infinity

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