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VW T-Cross Breeze – Weltpremiere in Genf.

Nach dem BUDD-e auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas überraschte Volkswagen auch auf dem Genfer Autosalon mit einem trendigen Concept Car. Der T-Cross Breeze ist das kompakteste Sport Utility Vehicle, das es von Volkswagen geben wird. Es ist gleichzeitig ein erschwingliches Cabriolet mit erhöhter Sitzposition für den perfekten Überblick.

Mit 4.133 mm ist der T-Cross Breeze etwas länger als ein CrossPolo. Zwischen den Stoßfängern erstreckt sich ein großer Radstand von 2.565 mm; die Karosserieüberhänge sind deshalb kurz und knackig. Kurze Überhänge, langer Radstand – ein Garant für sportliche Proportionen. Breit ist die Studie ohne Außenspiegel 1.798 mm – deutlich mehr Millimeter als bei bekannten Fahrzeugen der Polo Klasse. Zudem sitzen die Passagiere im T-Cross Breeze spürbar höher. Die Gesamthöhe des Volkswagen liegt mit geschlossenem Softtop bei exakt 1.563 mm.

Die unverwechselbare Design-DNA der Marke sorgt dafür, dass jedes Modell, selbst ohne VW-Zeichen, sofort als Volkswagenerkannt wird. Das Design des neuen T-Cross Breeze unterstreicht darüber hinaus die Tatsache, dass auch jede Baureihe und Fahrzeuggattung innerhalb der Marke als eigenständig wahrgenommen wird. Der in diesem Frühjahr anlaufende Tiguan ist das erste Serienmodell im neuen, souverän-authentischen SUV-Design. Die Studie T-Cross Breeze folgt diesem charismatischen Stil und dokumentiert gleichzeitig sehr klar, dass es sich um eine eigenständige SUV-Baureihe handelt.

Die Volkswagen Interieurs verändern sich gerade. Die Designer konzentrieren sich dabei auf das Wesentliche, schaffen ein neues Raumerlebnis, gestalten den Fahrerplatz völlig neu, nutzen die nächste Generation des Human-Machine-Interface und entwickeln eine Welt der Bedienung, die irgendwann komplett ohne Schalter auskommen wird. Fest steht zudem: Das Interieur dieser Studie ist keine Science-Fiction, sondern ein Ausblick auf die mittelfristige Serie.

Volkswagen setzt an Bord des T-Cross Breeze bereits ein nahezu schalterloses Bedienkonzept um. Mit Ausnahme der Lenkstockhebel, der Fensterheber und der Tasten zum Öffnen und Schließen des Softtops sind alle Bedienelemente des T-Cross Breeze als touch-sensitive Flächenoder als konstruktiv völlig neu entwickelte „By-wire-Lösungen“ ausgeführt. Fest in die Bedienung implementiert ist zudem die Gestensteuerung; freistehend und damit ähnlich wie im Zero-Emission-Van BUDD-e ausgeführt, ist das neue Human-Machine-Interface mit seinen gekoppelten Displays – es ist das Cockpit von morgen. Last but not least fällt auf, dass ehemals reine Funktionselemente wie die Lüftungsöffnungen nunmehr flächig mit dem Innenraum verschmelzen.

Die Formensprache und Farbigkeit des Interieurs schlägt die Brücke zum expressiven Exterieur. Das Dashpad und die äußeren Bereiche der Mittelkonsole strahlen im frischen „Summergreen-soft-Effektlack“. Einen Kontrast dazu bilden die dunklen Flächen im Innenraum; die Trim-Farbe ist analog zum Exterieur das „Deep Teal“. Beide Farbtöne kommen auch für die Applikationen im Lenkrad zum Einsatz. Im hellen „Ceramique“ gehalten sind indes Elemente wie die Armauflagen und Griffe in den Türen, der hintere Bereich der hier stilistisch freischwebend ausgelegten Mittelkonsole und die Sitzrückseiten. Die Präzision sämtlicher Kanten wird dabei durch die Kombination von sandgestrahlten und hochglanzpolierten Flächenbetont.

Automobiles Neuland betritt Volkswagen im Bereich der Materialien: Ähnlich wie bei Hightech-Sportschuhen, werden Teile der Sitzanlage formfolgend und farbig (in „Deep Teal“) in 3D „gestrickt“; dabei entstehen in einem Arbeitsgang unter Verwendung verschiedenster Materialien die Bezüge der Sitzseitenwangen. Genutzt werden hier spezielle Polyamid-Hybridfasern, die extrem formbeständig, haltbar und resistent gegen Scheuerbeanspruchung sind. Das Verfahren lässt sich auf jede Form übertragen. Im Fall des T-Cross Breeze wurden zum Beispiel auch die Taschen auf den Sitzrückseiten mit diesem Verfahren hergestellt.

Zu den neu entwickelten Features gehören zudem eine „by wire“ gesteuerte Schalteinheit in der Mittelkonsole. Über die kleine Schaltzentrale werden das Doppelkupplungsgetriebe (DSG), die elektronische Parkbremse und die adaptive Dämpfereinstellung (DCC / in den Stufen „Sport“, „Normal“ und „Komfort“) gesteuert. Es sind drei edel designte und in Chrom eingefasste Glaswalzen mit Sensoren, die eine intuitive Bedienung dieser Funktionen ermöglichen. Als touch-sensitive Flächen sind rund um die Glaswalzen zudem die Bedienelemente für dieWarnblinkanlage, die Auto-Hold-Funktion, das Starten und Abstellen des Motors (Keyless Access) und den Fahrprofilschalter (Mode) angeordnet.
Der amerikanische Audio-Spezialist Beats Electronics – 2008 vom Rapper Dr. Dre gegründet – wurde vor allem mit seinen Kopfhörern zu einer Marken-Ikone der Musikszene. Heute bietet das aus Kalifornien stammende Unternehmen längst weitere audiophile Leckerbissen an; dazu gehören auch satte Soundsysteme für Automobile. Ein solches BeatsAudio™-Soundsystem kommt nun im T-Cross Breeze zum Einsatz.

Der am Lac Léman vorgestellte T-Cross Breeze soll ein erschwingliches Open-Air-Vergnügen werden. Den Einstieg in die Welt der nachhaltigen Antriebe bildet vor diesem Hintergrund ein hoch effizienter, aufgeladener Benzindirekteinspritzer (TSI) mit einem Liter Hubraum, Start-Stopp-System und Rekuperationsmodus. Der 81 kW / 110 PS starke 1.0 TSI überzeugt schon ab 1.500 U/min mit einem maximalen Drehmoment von 175 Nm. Über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) treibt der TSI die Vorderachse an. So gerüstet, sprintet das 1.250 kg leichte SUV-Cabriolet in 10,3 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 188 km/h. Verbrauch undCO2-Wert: 5,0 l/100 km und 115 g/km. In Verbindung mit dem 40-Liter-Kraftstofftank ergibt sich eine theoretische Reichweite von 800 km – locker ausreichend, um von Genf aus mit einer Tankfüllung nach Cannes oder Venedig zu cruisen.

Stand: März 2016; Fotos: Volkswagen

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