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Mercedes-Benz EQV

Auf dem Genfer Salon im März 2019 präsentierte Mercedes-Benz Vans den Concept EQV noch als Studie. Im September feiert die Serienversion als Mercedes-Benz EQV auf der IAA 2019 ihre Premiere. Unter der dynamischen Front mit Ladeanschluss im Stoßfänger sitzt an der Vorderachse der elektrische Antriebsstrang (eATS) des Mercedes-Benz EQV. Er verfügt über eine Spitzenleistung von 150 kW. Die E-Maschine, das Getriebe mit fester Übersetzung, das Kühlsystem sowie die Leistungselektronik bilden dabei eine hochintegrierte, kompakte Einheit. Die Energie kommt aus einer Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden des Fahrzeugs.

Ihre tiefe und zentrale Anordnung wirkt sich zudem positiv auf das Fahrverhalten des EQV aus. Durch die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h wird auch außerhalb des urbanen Umfelds zügiges Vorankommen gewährleistet. 

Der Mercedes-Benz EQV verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 11 kW und ist damit für das Wechselstromladen (AC) zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90 kWh ermöglicht eine Reichweite von 405 Kilometern (vorläufige Angaben).

Damit die technische Reichweite maximal ausgenutztwird, lädt der Mercedes-Benz EQV seine Batterien auch beim Fahren. Im Schub- oder Bremsbetrieb wird die mechanische Drehbewegung in elektrische Energie gewandelt und zum Laden der Hochvolt-Batterie verwendet (Rekuperation). Einen großen Einfluss auf die Rekuperation hat der Fahrer. Er kann die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannte Paddles, hinter dem Lenkrad beeinflussen. Mit dem linken Paddle wird die Stärke der Rekuperation erhöht, mit dem rechten verringert. In der schwächsten Stufe „segelt“ das Fahrzeug, in der stärksten Stufe hingegen wird sogar das Ein-Pedal-Fahren möglich. Denn in den meisten Situationen reicht dann die Rekuperationsverzögerung aus, um das Bremspedal nicht betätigen zu müssen. 

In der Rekuperationsstufe D Auto zeigt sich die Intelligenz des EQV: Der hier automatisch zugeschaltete ECO Assistent hilft dem Fahrer, die maximale Effizienz zu nutzen. Er vernetzt Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Kamera) und passt den Grad der Rekuperation selbstständig an. 

In Verbindung mit der EQ optimierten Navigation sorgt die Aktive Reichweiten-Überwachung dafür, dass der Fahrer ans Ziel kommt, auch wenn er mal einen Ladestopp verpasst. Unterstützt wird er dabei zusätzlich imE+ Fahrprogramm, das die Fahrzeugparameter auf maximale Reichweite ausrichtet. 

Durch die Unterbringung der Batterie im Unterboden steht das volle Raumangebot zur Verfügung – ohne Einschränkungen im Fahrzeuginneren.

Stand: August 2019; Fotos: Mercedes-Benz

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