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Mercedes-Benz C 250 d

1982 wurde mit dem 190 / 190 E der Baureihe W 201 der „Baby-Benz“ und damit der Ursprung der heutigen C-Klasse geboren. Den Kinderschuhen ist die neue C-Klasse endgültig entwachsen und das nicht nur, weil mittlerweile die A- und B-Klasse unter dem Mittelklasse-Modell rangieren. Zwei zur Wahl stehende Fronten, eine sehr anmutige Cockpit-Gestaltung, ein vielseitiges Bedienkonzept, unterschiedlich abgestimmte Fahrwerkskonzepte, neue und effiziente Motoren sowie Assistenzsysteme bekannt aus der S-Klasse setzen absolute Maßstäbe in der Premium-Mittelklasse.
Die neue Formgebung und Linienführung verbindet auf sehr gelungene Art Eleganz mit Dynamik. Die Frontausrichtung der neuen C-Klasse spricht mit dem klassisch auf der Haube platzierten Stern einerseits den traditionsbewussten C-Klasse-Kunden an, während sie andererseits mit dem Sportgrill inklusive dem großen Zentralstern eine dynamisch „verjüngte“ Käuferschicht erobert.

Und auch im Innenraum zeigt die neue Generation zwei Seiten von sich. Denn je nach Getriebewahl differieren die Mittelkonsolen voneinander. Absolut stilvoll und in der Wertanmutung sehr hoch, treffen aber inbeiden Varianten hochwertige Holzfurniere auf Echtmetall, glänzendes Chrom, schicken Klavierlack und feinstes Leder.

Die Hochwertigkeit und Anmutung lässt einen immer wieder vergessen, dass man hier eigentlich in einer C-Klasse sitzt … mal ausgenommen von den Größenverhältnissen fühlen wir uns hier gar fürstlich auf Oberklasseniveau aufgehoben.

Zu den technischen Highlights zählen neben dem Head-up-Display und dem freistehenden Display, das in Verbindung mit Comand-Online-System eine Bilddiagonale von unglaublichen 8,4 Zoll aufweist, das sogenannte Touchpad.

Das zentrale Bedienelement ist hier in die Handauflage integriert, die Funktionen können beispielsweise wie bei einem Smartphone per Fingerwisch angesteuert und bedient werden. Und auch eine Eingabe per Handschrift ist möglich, das System erkennt hier nicht nur Buchstaben und Zahlen sondern auch Zeichen. Außerdem registriert das Touchpad ob dieses gerade nur als Handablage genutzt wird. In diesem Fall verhindert das System eine Fehleingabe.

Doch dem Fahrer stehen noch weitere Bedienmöglichkeiten zur Wahl, sei es über Direkt-Wahltasten, einen zusätzlich vorhanden Controller oder per Sprachsteuerung, derLINGUATRONIC.

Jeder wird für sich herausfinden müssen, welche Art ihm am meisten liegt, gerade aber die Kombination garantiert eine sehr intuitive Handhabe. Kunden, die mit der modernen Technik eines Smartphones noch nicht vertraut sind, benötigen aber natürlich eine intensivere Eingewöhnung.

Während uns vorn dynamisch ausgeformte Sitze geborgen aufnehmen, deren Sitzklimatisierung nicht nur eine dreistufige Sitzheizung sondern auch eine Sitzbelüftung umfasst, kommt auch im Fond alles andere als „Holzklasse“-Flair auf. Einzig der seitliche Dachverlauf rückt bei größeren Insassen etwas nah an den Kopf. Der Beinraum lässt 1,80 Meter großen Passagieren hinter gleich großem Fahrer dagegen überraschend viel Luft. Wenn auch die Sitzfläche des Mittelsitzes angenehm weich ist, so schränkt der breite Kardantunnel den Raum hier stark ein, auf kürzere Strecken können hier aber auch durchaus drei Großgewachsene reisen.

Die deutlich angewachsenen Karosserieabmessungen schaffen im Innenraum spürbar mehr Raum, dies macht sich auch im 480 Liter großen Gepäckabteil bemerkbar, das auf Wunsch dank HANDS-FREE ACCESS sehr komfortabel erreichbar ist und durch Umlegen derRücksitzlehnen im Verhältnis 40/20/40 vergrößert werden kann.

Die Sitzlehnen werden ausschließlich vom Kofferraum aus entriegelt, hierzu müssen keine Kopfstützen entnommen werden, ebenso kommen einem keine Sicherheitsgurte in die Quere.
Der Kofferraumdeckel kann u.a. per Tastendruck über die Fernbedienung geöffnet werden, die Hydraulik ermöglicht ein vollständiges Aufschwingen, geschlossen muss die Klappe wiederum per Hand werden. Im Nu sind wir verwöhnt, an dieser Stelle hätten wir uns eine Schließautomatik gewünscht. Doch genug gemeckert, letztlich bleibt es ja dem Kunden überlassen auf welche Extras er verzichten kann und auf welche nicht.

Die Ladekante ist wahrlich nicht die niedrigste, aber heut zu tage resultierend aus den aktuellen Sicherheitsstandards einfach eine Tatsache, die akzeptiert werden muss. Nicht mit abfinden möchte man sich dagegen mit den eventuell entstehenden unschönen Kratzern an der ungeschützten Stoßstange.

Über einen kleinen Regler, dem sogenannten Mercedes Agility-Select-Schalter, kann das Fahrwerk dem geforderten Anspruch angepasst werden. Von Economy über Komfort und zwei Sport-Programmen bis hin zu einer individuellen Abstimmung –die C-Klasse stellt dem Fahrer zu jeder Zeit die perfekte Abstimmung zur Seite, das kann ich versichern.

Der Spaßfaktor ist ebenso hoch wie der gebotene Komfort. Die um bis zu 100 kg leichter gewordene C-Klasse lässt sich unglaublich agil um die Kurven jagen, die elektromechanische Direktlenkung macht ihrem Namen hier alle Ehre und wird von der Lenk-Assistenz-Funktion STEER CONTROL unterstützt.

Außerdem stehen dem Fahrer serienmäßig eine elektrische Parkbremse, eine HOLD-Funktion, die ADAPTIVE BRAKE, eine Trockenbremsfunktion wie auch eine Berganfahrhilfe hilfreich zur Seite.

Erstmals ist die Stuttgarter Mittelklasse auch mit einer Luftfederung erhältlich und fährt abhängig von der Motorisierung gegen einen Aufpreis von 2.380,- Euro auch mit permanentem Allradantrieb vor.

Womit wir beim C 250 d 4MATIC auf einen Einstiegspreis von 46.558,75,- Euro kommen, während die von uns gefahrene frontangetriebene Variante ab 44.178,75,-Euro erhältlich ist.

Mit 150 kW / 204 PS ist der Mercedes-Benz C 250 d ein wunderbar kraftvolles und zugleich stets sparsames Aggregat.

500 Newtonmeter, 6,6 Sekunden für den Sprint von Null auf Tempo 100 und eine Topspeed von 247 km/h sprechenabsolut für sich. Wie es sich für einen Gentleman gehört, setzt die C-Klasse aber dennoch auf ein unglaublich smoothes Fahrgefühl. Akustisch sehr zurückhaltend, liegt die Limousine zu jeder Zeit satt auf der Straße und zieht mit Leichtigkeit bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit davon.

Ebenso begeistern konnte uns der Verbrauch. Wenn wir auch den von Mercedes-Benz angegebenen Wert von 4,5 Litern nicht erreicht haben, so waren wir aber auch selbst bei flotter Fahrweise mit sechs Litern sparsam unterwegs.

Unter dem Begriff „Intelligent Drive“ fassen die Schwaben eine Vielzahl von Assistenzsystemen zusammen. Serienmäßig mit dem Müdigkeitswarner, dem COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS oder dem Seitenwind-Assistent ausgestattet, stehen dem Fahrer auf Wunsch beispielsweise auch ein Kreuzungs-, Spurhalte-, Totwinkel- oder Verkehrszeichen-Assistent zur Seite.

Vielfahrer lernen gerade den Abstandsregeltempomat mit Lenk-Assistent zu schätzen. Im Stau hält die C-Klasse so nicht nur den Abstand zum Vordermann sondern übernimmt auch die Lenkvorgänge.

Den Preis treiben neben den erwähnten Sicherheitsassistenten aber auch zahlreiche verlockende Komfortfeatures in die Höhe.In wie weit, hängt ganz von Ihnen persönlich ab. Werfen Sie doch einfach mal einen Blick in die Preisliste oder konfigurieren Sie sich online Ihre eigene C-Klasse.

Stand: April 2015; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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