// / Der SLK 250 CDI paart Diesel mit Open-Air-Genuss.

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Der SLK 250 CDI paart Diesel mit Open-Air-Genuss.

Rein ein Frauenschwarm ist der SLK schon längst nicht mehr, dies beweist die mittlerweile dritte Generation nur zu gut. Ebenso wiederlegt der erstmals mit einem Selbstzünder erhältliche SLK, dass sich die Kombination aus Dieselantrieb und sportlichem Roadster keineswegs ausschließt. Das 204 PS starke Aggregat garantiert drehfreudigen Fahrspaß bei sparsamem Verbrauch und ungetrübtem Frischluft-Vergnügen. Und selbst bei geschlossenem Verdeck sorgt eine Innovation der Stuttgarter für zusätzlichen Reiz: das sich auf Knopfdruck abdunkelnde transparente Dach.

Die dritte Generation des SLK ist deutlich maskuliner gezeichnet als es noch der Vorgänger war, wenn auch ebenso dynamisch strahlt der Zweisitzer jetzt noch mehr Kraft aus.
Der jetzt nahezu senkrecht stehende Kühlergrill beherbergt den großen Zentralstern und ist ummantelt von den schnittigen Scheinwerfern mit dem in Chrom gefassten Tagfahrlicht. Je nach Ausstattung ist dieses rund oder vertikal verlaufend.

Die auf der Motorhaube in der Regel schwarz eingefassten Lufteinlassgitter sind auf Wunsch auch in glänzendem Chrom erhältlich.

Dem muskulösen Auftritt der Front steht die Heckansicht in nichts nach. In rassiger Roadster-Manier steht der SLK breit und flach da. Sowohl die integrierte Abrisskante wie auch die LED-Heckleuchten und die zweiflutige Auspuffanlage mit trapezförmigen Endrohren verleihen dem Stuttgarter diesen dynamisch-kraftvollen Eindruck.

Trotz Stahldach macht der SLK auch geschlossen eine tolle Figur und behält sich den Roadster-Charme mit der langen Haube, der weit hinten sitzenden Kabine und dem kurzen Heck.

Dabei zählt gerade das Vario-Dach zu einem der Highlights des aktuellen SLK. Denn statt wie bisher mit „nur“ einem in Wagenfarbe lackierten Dach, haben die Stuttgarter nun zwei weitere Ausführungen im Angebot. Während die Basis stets keinen Aufpreis verlangt, kann der Kunde alternativ einPanorama-Variodach mit getöntem Polycarbonat oder aber die Weltneuheit, das Panorama-Variodaches mit MAGIC SKY CONTROL auswählen.

Wenn Letzteres mit 2.606,10 Euro nicht unbedingt ein günstiges Extra ist, so hat das transparente Glasdach einiges an Raffinesse zu bieten und lässt selbst im geschlossenen Zustand ein gewisses Open-Air-Gefühl aufkommen. Aber nur eine Taste gedrückt und die durchsichtige Glasfläche dunkelt sich vollständig ab, so ist der Innenraum vor starker Sonneneinstrahlung geschützt und ein unangenehmes Aufheizen des Innenraums wird verhindert.

Für welche der drei Dachvarianten Sie sich auch entscheiden, letztlich ist es aber doch am schönsten, wenn sich das Verdeck in nur 20 Sekunden öffnet (allerdings nur im Stand möglich) und unter dem Kofferraumdeckel verschwindet.

Damit dieser Vorgang vonstatten geht, muss die im Gepäckraum angebrachte, schwenkbare Abtrennung in vorderer Position arretiert sein. Ist dies der Fall, schrumpft das Gepäckraumvolumen von 335 auf 225 Liter.

In Verbindung mit TIREFIT entfallen 51 Liter auf eine Gepäckbox unter dem Wendeboden. Dieser bietet neben einer glatten Fläche auch eine Seite inklusive Vertiefung, was ein hin und her rutschen des Ladeguts verhindert.

Eine weitere Verstaumöglichkeit bietet das 6,4 Liter fassende Handschuhfach im Cockpit, das zudem Vorrichtungen für Stifte, Geldkarten oder Kleingeld bereithält. Auch zwei Getränke finden in entsprechender Ablage ihren Platz.

Während Stauraum nicht unbedingt zu einer der wichtigsten Kaufkriterien eines Roadsters zählt, so steht das Komfortverhalten im offenen Fahrbetrieb weitaus mehr im Vordergrund. Diesbezüglich hat sich Mercedes auch durchaus etwas einfallen lassen.

Neben einem klassischen Windschott, dass einfach zwischen die beiden Überrollbügel geklickt wird, kann der Käufer auch auf ein Drehscheiben-Windschott, genannt AIRGUIDE zurückgreifen.

Die transparenten Kunststoffscheiben lassen sich hier,ebenfalls an den Überrollbügeln befestigt, flexibel schwenken, um so störenden Luftzug bestmöglich von den Passagieren fernzuhalten.

Richtig wohlig wird es einem allerdings, wenn man sich den „Warmluftschal“ um den Hals legt. Dieser entströmt den in den Kopfstützen platzierten Austrittsdüsen der optionalen Nackenheizung AIRSCARF. Um den Komfort perfekt zu machen, sollten die Verantwortlichen diese Düsen künftig vielleicht noch verstellbar gestalten.

Keiner Verbesserung bedarf es beim perfekt ausgeformten Gestühl. Wie bei einem reinrassigen Sportler erwartet, gleiten wir tief hinab und finden – ob manuell, teils elektrisch oder vollelektrisch verstellbar – rasch die perfekte Sitzposition. Das Multifunktions-Sportlenkrad kommt uns mit seiner unten abgeflachten Ausrichtung hier sowie beim Ein- und Ausstieg sehr entgegen.

Was die Individualität angeht hat der Kunde reichlich Auswahl. Von Stoffen, über verschiedene Lederausführungen bis hin zu feinstem Nappaleder, das auf Wunsch auch die Türen und die Instrumententafel umschmeichelt, hat der Kunde außerdem die Möglichkeit, sich zwischen diversen Farben sowie Zierelementen in gebürstetem Aluminium, in Wurzelnuss dunkelbraun glänzend oder Esche schwarz glänzend zu entscheiden. Die Materialien sowie deren Verarbeitungsqualität entsprechen dabei dem von einem Mercedes erwarteten Anspruch.

Ebenso die Anmutung des sportlich-eleganten Cockpits, das mit klaren Strukturen überzeugt. Die Bedienung ist mittels groß ausgeführter Tasten sowie dem bekannten Drehcontroller stets intuitiv möglich. Einzig die Taste um das Verdeck zu öffnen bzw. zu verschließen gibt sich versteckt, findet sich unter der Abdeckung in der Mittelkonsole, in ebenso guter Reichweite.
Von einem konventionellen Stahlfahrwerk, mit dem die Basis stets serienmäßig bestückt ist, reicht das Angebot der Stuttgarter über ein tiefergelegtes Sportfahrwerk bis hin zum Fahrdynamik-Paket inklusiv elektronisch geregeltenund vollautomatischen Dämpfungssystem.

Die Verantwortlichen haben es sich bei der dritten SLK-Generation zur Aufgabe gemacht, die von Mercedes-Benz bekannten Komforteigenschaften mit der rassigen Sportlichkeit eines Roadsters zu paaren. Und dieses Vorhaben ist ihnen perfekt gelungen – soviel sei schon mal verraten.

Natürlich stellt das Fahrdynamik-Paket die Krönung dar, schlägt allerdings auch mit 1.416,10 Euro zu Buche. Wer diese jedoch bereit ist zu zahlen, verfügt zugleich über eine hydraulische Direktlenkung, die ein sehr präzises Handling garantiert und eine perfekte Rückmeldung vermittelt. Zu jederzeit lässt sich der SLK so spielerisch und exakt einlenken.

Außerdem im Paket enthalten ist die Torque-Vectoring-Brake, die durch Abbremsen des kurveninneren Hinterrades dem Untersteuern entgegenwirkt und eine noch bessere Kurvendynamik ermöglicht. In Verbindung mit ESP können wir uns sorglos dem Grenzbereich nähern und den kleinen Stuttgarter absolut gelassen und mit sehr hoher Geschwindigkeit durch die Kehren jagen. Da die Elektronik ohne brutale Härte eingreift, ist der Fahrspaß absolut ungetrübt.

Knackig straff, wenn es darauf ankommt, aber auch angenehm komfortabel müssen wir keineswegs den Schlaglöchern ausweichen. Diese meistert er ebenso souverän, wie störende Querrillen.

Ein besonders wichtiges Komfortkriterium bei einem dieselangetrieben Cabrio, ist natürlich die Geräuschkulisse. Während im geschlossenen Zustand das Aggregat kaum wahrzunehmen ist, stößt dieses aber auch bei geöffnetem Verdeck keineswegs negativ auf. Wenn auch als Selbstzünder zu erkennen, so ist von einem störenden Knattern oder kernigen Dieseln nichts zu hören.

Ohne Murren verrichtet auch die hydraulische Bremsanlage zuverlässig ihre Arbeit. Nur ein leichter Tritt ist nötig und der Roadster verzögert souverän, die Pre-Safe-Bremse mit einer Trockenbremsfunktion und dem Bremsassistenten BAS Plus wird zudem unterstützt von deradaptive Brake inklusive ABS, einer Antriebsschlupfregelung ASR sowie der Giermomentenregelung und einer Berganfahrhilfe mit HOLD-Funktion. Zu einem weiteren Komfortfeature zählt natürlich die sich elektrisch lösende Parkbremse.

Mit dem SLK 250 CDI bietet Mercedes-Benz erstmals den Roadster mit einem Dieselmotor an. Und wenn auch der eingefleischte Roadsterfan zunächst skeptisch dieser Verschmelzung entgegenblicken mag, so haben bereits andere Hersteller bewiesen – diese Kombination funktioniert.

Und das tut sie auch im Falle des Stuttgarters! Mit 150 kW / 204 PS entwickelt der Vierzylinder-Dieselmotor ebenso viel Leistung wie der 250er Benziner. Das Drehmoment ist im Vergleich zu den 310 Nm des Ottomotors mit 500 Newtonmetern natürlich um ein deutliches üppiger und steht bereits ab 1.600 Touren zur Verfügung.

Was einen durchzugsstarken Sprint von gerade mal 6,7 Sekunden für den Weg von Null auf Tempo 100 ermöglicht. Doch nicht nur von unten heraus überzeugt der Zweisitzer mit spritzigem Elan, auch bei spontanen Überholmanövern stellt er seine Kraft eindrucksvoll dar. Mit einer Topspeed von 243 km/h wird das Fahrzeug zudem auch richtig schnell, eine Geschwindigkeit die selbst bei offenem Verdeck möglich und erträglich ist.

Bei nahezu gleicher Fahrleistung schlägt der CDI den Benziner aber gerade im Verbrauch um ein deutliches. So macht der Diesel laut Hersteller je nach Getriebe über zwei Liter gut. Ist der SLK wie in unserem Fall an die 7G-Tronic gekoppelt, sind es auf hundert Kilometer rund fünf Liter die durch die Spritleitungen fließen. Und selbst wenn wir hin und wieder die Leistung fordern, begnügt sich der Schwabe mit 6 bzw. 6,5 Liter. Das serienmäßige ECO Start-Stopp-System spart zudem bei den Ampelstopps Treibstoff ein. Diese schaltet den Motor schnell und sanft ab und startet diesen ebenso beispielhaft wieder.

Absolut anstandslos fungiert auch die 7G-TRONIC PLUS. Das Automatikgetriebe hat stets den Komfort imBlick verliert aber auch die Sportlichkeit nicht aus den Augen, schaltet selbst unter Volllast angenehm sanft. Der Wechsel zwischen den sieben Gängen geht rasch vonstatten, im Sportmodus drehen die Gänge zudem noch höher aus. Der manuelle Eingriff via Paddels ist möglich, allerdings nur gegen weiteren Aufpreis.

Ob die Einführung des Anti-Blockier-Systems, des Front-Airbags oder der Sicherheitsfahrgastzelle … all diese revolutionierenden Entwicklungen sind mit Mercedes-Benz in Verbindung zu bringen.

Während diese Features heut zu tage stets zum guten Ton gehören, setzen die Stuttgarter bereits mit zahlreichen innovativen Sicherheitstechnologien weitere Maßstäbe.

Sei es das PRE-SAFE Insassenschutzsystem, die Müdigkeitserkennung Attention Assist, der Abstandsregel-Tempomat Distronic Plus, der Geschwindigkeitslimit-Assistent oder das Intelligent Light System mit insgesamt fünf Lichtfunktionen.

Eine Weiterentwicklung kann auch betreffend der Airbags verbucht werden, so wurden die zweistufig auslösenden Frontairbags verbessert und das Angebot inklusive Thorax-Airbags um Headbags erweitert.

Der 250 CDI ist bei gleicher Leistung nicht nur deutlich sparsamer als der Benziner (SLK 250), sondern unterbietet mit 39.894,75 Euro diesen preislich sogar um 2.439,50 Euro.
Ausstattungsbedingt liegen beide Motoren wieder gleich auf und gehen von vorne herein mit einer Audioanlage inklusive CD, einer manuellen Klimaanlage, einem unten abgeflachten Multifunktionslenkrad sowie einem Tempomat an den Start.

Zusätzliche Exklusivität vermittelt Mercedes in Form von zahlreichen Optionen die unter dem Namen designo, AMG Line bzw. AMG Performance Studio oder dem Sport-Paket aufgeführt sind. Aber auch zahlreiche Einzeloptionen, wie beispielsweise das Harman Kardon Logic7 Surround-Soundsystem oder das COMAND Online Multimedia-System, die Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC, das Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL sowie das Intelligent LightSystem sind im Angebot für den SLK zu finden.
Doch schon bereits einige wenige attraktive Features treiben den Preis im Nu in die Höhe, denn wie bei Mercedes üblich, gibt es keine der Extras zum Schnäppchenpreis.

Stand: April 2013; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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