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Der Lifestyle-Mini Citroën C1

Mit neuen Außenlackierungen wie dem peppigen Lagoon-Blau, möglichen Zweifarbausführungen für beide Karosserievarianten und verschieden wählbaren Dach- und Verdeckfarben in der offenen AIRSCAPE Version sowie neu gewonnenen Farbakzenten im Inneren setzen die Franzosen beim Citroën C1 auf pfiffigen Lifestyle-Charakter der natürlich nicht nur in den großen Städten dieser Welt ankommt.

Und auch heute noch handelt es sich beim Toyota Aygo, dem Peugeot 108 und dem Citroën C1 um Drillinge, die aber in der aktuellen Generation unterschiedlicher sind denn je, zumindest optisch.

Der Citroën fährt mit einem sehr emotionalen Design zahlreiche Sympathien ein. Gerade die treu dreinblickenden Scheinwerfer mit den „Augenbrauen“ erwecken im Betrachter das Gefühl lebendig zu sein.

Der Wunsch nach Personalisierung findet gerade in den zweifarbigen Varianten seine Perfektion. Am Beispiel des Citroën C1 AIRSCAPE trifft das in den Farben Schwarz, Grau und Sunrise-Rot erhältliche Stoffverdeck auf dieDachfarben Lagoon-Blau, Gallium-Grau, oder Caldera-Schwarz.

Eine 88 mal 76 Zentimeter große Fläche abdeckend, kann das Panorama-Faltdach des AIRSCAPE unabhängig von der Geschwindigkeit auch während der Fahrt geöffnet und geschlossen werden. Hierzu ist gerade einmal ein Tastendruck notwendig und schon fährt das Stoffverdeck komplett auf. Ein weitere Betätigung des Schalters und der Öffnungsgrad des Daches kann beliebig angepasst werden.

Für das peppige Flair im Innenraum sorgen auf die Außenfarbe passend abgestimmte Stoffbezüge und Dekorelemente unter anderem an der Multimedia-Bedieneinheit, die in der Topausstattung sogar serienmäßig mit einem 7-Zoll-Touchscreen aufwartet – ansonsten einen Aufpreis von 250 Euro verlangt.

Einfach und funktional gestaltet lassen sich hierüber zahlreiche Funktionen steuern, womit wir zum Thema Konnektivität überleiten möchten. In Verbindung mit dem Touchscreen, verfügt man über die Mirror-Screen-Funktion. Diese ermöglicht Anwendungen des Smartphones direkt auf den Bildschirm zu spiegeln und von dort aus zusteuern. Hierzu muss einzig eine entsprechende App installiert und die Daten des Telefons per Kabel mit dem Auto ausgetauscht werden. Dadurch wird auch ein zusätzliches Navigationssystem unnötig – die Routenführung kann nun das Handy via google maps oder android auto übernehmen.

Mit einem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem, einer Berganfahrhilfe und beheizbaren Sitzen fährt der Kleinste auch mögliche Komfortfeatures betreffend groß auf.

Zwar neu geformt, ist das Gestühl in der Basis aber nicht höhenverstellbar und entspricht, wie auch die übrig verarbeiteten Kunststoffmaterialien ganz dem erwarteten Kleinwagenniveau und sind gerade mit Blick auf den Preis zu rechtfertigen.

In Bezug auf die geringen Fahrzeugmaße (3,47 Meter lang, 1,62 Meter breit und 1,46 Meter hoch) kann der kleinste Citroën aber mit einem durchaus geräumigen Platzangebot punkten und problemlos vier Passagiere aufnehmen.

Der Kofferraum fährt mit 196 Litern natürlich keine Rekordwerte ein, nimmt aber bei Bedarf durch Umlegen der geteilt umklappbaren Rückenlehne (imBasismodell lässt sie sich leider nur im Ganzen umlegen) bis zu 780 Liter auf.

Im Großstadtdschungel zu haus, erweist sich der Citroën C1 gerade hier als absolut idealer Begleiter. Mit einem Wendekreis von 9,60 Metern unglaublich wendig, erhöhen die Franzosen dank einer optimierten Fahrwerksabstimmung und einer neuen Hinterachse zudem die Handlichkeit.

Die neue Hinterachse mit verformbarem Querträger bringt zudem eine Gewichtsersparniss von 4 kg mit sich. Dank neuer Dämpfer und Federn meistert der Kleinstwagen auch schlechte Straßen problemlos, seine Stärken liegen aber zweifelsohne in der Agilität und Wendigkeit. Die in der Stadt ausgesprochen leichtgängig, mit zunehmendem Tempo entsprechend straffer werdende Servolenkung (ausgenommen die Einstiegsvariante) trägt hierzu ihren Teil bei.

Die Bremsen des C1 verfügen über einen elektronischen Bremskraftverteiler und eine Kurvenbremskontrolle, sind angenehm zu dosieren und bringen das Fahrzeug – wenn auch hörbar – sicher zum Stehen.

Zwei Dreizylinder, der VTi 68 und VTi 82 stehen dem Kunden zurWahl, wobei der von uns getestete 1.0 Liter VTi 68 mit 51 kW (69 PS) inklusive dem 5-Gang-Handschalter und dem Stop&Start-System sowie einem speziellen Aerodynamikpaket auf einen vorbildlichen Verbrauch von 3,8 Liter kommen soll (88 g CO2/km). Im Praxistest pendelten wir uns im Schnitt bei immer noch sehr guten 4,4 Litern ein. In Kombination mit dem ebenfalls erhältlichen elektronisch gesteuerten 5-Gang-Getriebe ETG sind es 4,2 l/100 km und 97 g CO2/km.

Die Basismotorisierung mit einem maximalen Drehmoment von gerade einmal 95 Newtonmetern sorgt in der City aber dennoch für spritzigen Vortrieb, der auf der Landstraße oder der Autobahn aber spürbar verloren geht.

Zudem muss sich der C1 mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe begnügen, das sich aber auf ausreichend kurzen und exakten Wegen gut bedienen lässt, aber gerne kürzer übersetzt sein könnte.

So ist fleißige Schaltarbeit von Nöten, um die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h oder aber den Sprintwert von 14,3 Sekunden für Null auf Tempo 100 zu erreichen.

Bei einem Kleinwagen kommt gern der Eindruckauf, damit nicht sicher unterwegs zu sein. Nicht so beim Citroën C1, der mit sechs Airbags, einem Reifendrucksensor, ESP, ABS und der Antriebs-Schlupfregelung ASR bereits serienmäßig ausgestattet ist und auf Wunsch sogar mit einem Spurassistenten, einer Rückfahrkamera (Serie für die Shine Edition) und dem automatischen Notbremssystem Active City Brake aufgerüstet werden kann.

Dieses System erkennt mittels Lasersensor Fahrzeuge, die sich direkt vor dem Auto befinden oder stehen bleiben. Droht in der Stadt ein Auffahrunfall, löst der Sensor zunächst eine optische und akustische Warnung aus. Bleibt die Gefahrensituation bestehen leitet die Active City Brake automatisch eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verringern oder gar zu verhindern.

Der START-Preis liegt bei 8.890 Euro für den dreitürigen Citroën C1, darauf bauen die Ausstattungsvarianten LIVE, FEEL und SHINE auf. Die offene Variante ist ausschließlich in den beiden hochwertigen Versionen erhältlich. Wer also in AIRSCAPE FEELing kommen möchte, muss mindestens 12.200 Euro einplanen. Womitder Aufpreis für die Open-Air-Version je nach Variante 1.000 bis 1.600 Euro beträgt. Apropos, die zwei zusätzlichen Türen sowohl für Limousine als auch für Cabrio zu haben, sind für weitere 450 Euro erhältlich.

Stand: Juli 2015; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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