Der Chevrolet Cruze erfreut sich seit seiner Einführung vor drei Jahren großer Beliebtheit. Eine Tatsache, die wir durchaus nachvollziehen können. Denn Chevrolet hat mit der Limousine ein Fahrzeug auf die Räder gestellt, dass preislich absolut überzeugt, in einem schicken Blechkleid daherkommt und ein solides und harmonisches Innenraumambiente sowie optimale Platzverhältnisse vorweisen kann. Nun möchte Chevrolet auch mit der Schrägheck-Variante des Cruze in dem immens angewachsenen B-Segment mitmischen.
Seine Hülle ist in Richtung Crossover getrimmt, vermittelt den Eindruck von Fahrspaß und Abenteuer, dass er ganz praktisch kann zeigt er erst beim Blick hinter die Heckklappe, wo sich bis zu 1.487 Liter Stauraum, eine halbwegs niedrige, gut geschützte Ladekante, ein ebener Ladeboden (mit zwei großen Schlitzen links und rechts, in die so manches Kleinteil verschwindet) und zwei zusätzliche Sitze bereit halten. Die Rücksitze sind etwas hart, vorne sitzt man erster Klasse, und blickt auf ein schickes Ambiente mit feinem Materialmix. Er fährt sich gut, leise und mit viel Komfort, kann aber auch flott, soweit es der 141 PS starke Vierzylinder-Benziner zulässt. Dann steigt der Verbrauch schnell an, an den angegebenen Mix sind wir ohnehin nicht ran gekommen. Besonders interessant wird es beim Preis, der startet bei 18.990,- Euro.
Chevrolet möchte mit dem neuen Aveo, der zweifelsohne mit seiner aggressiv-dynamischen Optik gefällt und auch polarisiert, für frischen Wind im stark umkämpften Kleinwagensegment sorgen. Die Verantwortlichen sind von ihrem komplett neu entwickelten Kleinwagen zumindest sehr überzeugt, das machten sie während der Präsentation mehr als deutlich klar. Doch ein selbstbewusster Auftritt allein reicht nicht aus, wir zeigen Ihnen auf, warum es die neue Aveo-Generation schwer haben wird, sich wirklich gegen die Mitbewerber behaupten zu können.
Der neue Chevrolet Malibu feiert sein Debüt mit zeitgleichen Präsentationen in den Vereinigten Staaten und in China - zwei der fast 100 Länder auf sechs Kontinenten, in denen er verkauft werden wird. Chevrolets erste Mittelklasse-Limousine für den Weltmarkt bietet Kunden weltweit ein ausdrucksstarkes Design, fortschrittliche Technologien, Fahrleistung und einen kraftstoffeffizienten Antrieb.
Mit Sports Utility Vehicles kennt sich Chevrolet wahrlich aus, mit dem neuen Captiva, der nicht nur mit aufgefrischtem Design und einer neuen Motorenpalette aufwartet, möchte der Hersteller in Europa seine bisherige Erfolgsgeschichte in diesem hart umworbenen Segment weiter ausbauen. Vor allem die vier neuen Motoren sind einen Blick wert, besonders die beiden Diesel-Aggregate können Leistung und Verbrauch ideal vereinen, vor allem der große Benziner enttäuscht da ein wenig. Platz gibt es reichlich, nur die dritte Sitzreihe sollte Großgewachsenen nicht zugemutet werden, mit schmilzt auch der ansonsten große Laderaum ziemlich zusammen. Recht klein macht sich der Chevi auch im Preis.
Chevrolet weitet sein Portfolio aus und steigt mit dem Orlando in das Familien-Van-Segment ein. Die Namensgebung kommt dabei nicht von irgendwoher, die Stadt Orlando in Florida zählt zu einer der familientauglichsten Reiseziele, die viel zu bieten hat. Genau das wollte Chevrolet auf den neuesten Sprössling ummünzen. Das Fahrzeug ist für den europäischen Markt gedacht und hebt sich durch sein eigenständiges und unkonventionelles Van-Design von seinen zahlreichen Mitbewerbern ab. Doch kann er sich auch behaupten, wenn es um die inneren Werte geht? Wie schlagen sich Fahrwerk, Getriebe und Motor, wie der Platz, die Flexibilität …?
Kleiner Chevi ganz groß. Das gilt aber nicht für den Kofferraum und die Spritzigkeit. Nur 170 Liter packen gerade mal so einen großen Einkaufskorb und nach dem Umlegen der Rücksitze bleibt eine Stufe. Der Motor leistet 82 PS, das reicht für die Stadt, außerhalb wirkt der kleine eher zäh. Groß raus kommt der Spark in Sachen Optik, das gilt auch für den durchgestalteten Innenraum, der vorne sehr gute und hinten für einen Kleinwagen durchaus gute Platzverhältnisse bietet. Das Fahrwerk wirkt etwas trocken, die Schaltung durfte exakter geführt sein. Euro 5 und 119 g CO2 pro Kilometer sind nicht schlecht, auch die 5,1 Liter Mixverbrauch gehen in Ordnung. Schon bei 8.990,- Euro geht es los, unser Testwagen war aber fast 4.000 Euro teurer.
Der Chevrolet Camaro, die Nummer eins im US-amerikanischen Sportwagen-Segment, schlägt mit der Premiere des Camaro Cabriolet auf der Los Angeles International Auto Show ein neues Kapitel auf. Die Produktion des neuen Cabrio-Modells beginnt im Januar 2011. Bereits im Februar sollen die ersten Fahrzeuge bei den Händlern in Nordamerika erhältlich sein. Für die europäischen Camaro-Fans ist das Cabriolet zusammen mit dem Coupé ab September nächsten Jahres bei ausgewählten Chevrolet-Händlern in Europa zu haben.
Die Vorstellung des Chevrolet Orlando-Serienmodells ist eine der Hauptattraktionen auf dem diesjährigen Automobil Salon in Paris. Mit dem Orlando steigt Chevrolet in das Segment der MPVs (Multi Purpose Vehicles) und Familien-Vans ein. Der jüngste Chevrolet Spross ist eine von vier Weltpremieren in Paris. Basierend auf dem 2008 ebenfalls in Paris präsentierten Showcar ist der Chevrolet Orlando ein echtes Familienfahrzeug. Er kombiniert praktische sieben Sitze und Flexibilität im Innenraum mit einem eindrucksvollen Crossover-Look.
Mit der Vorstellung des neuen schicken 5-türigen Modells läutet Chevrolet das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Chevrolet Cruze ein. Der 5-Türer ist ein weiterer Beleg dafür, wie Chevrolet die Präsenz im wichtigen Kompaktsegment in Europa mit der in vielen Märkten beliebtesten Karosserievariante weiter ausbauen will. Auch der Cruze-Fließheck wird sich durch das Chevrolet typische gute Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Das Showcar von Chevrolet‘s zukünftigem Mitstreiter in der Kompaktklasse ist eine von vier Chevrolet Weltpremieren in Paris.