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Alfa Romeo

Alfa Romeo Giulietta Sprint

Mit der Alfa Romeo Giulietta Sprint erinnern die Italiener zum einen an die großen Zeiten der 1950er Jahre und holen zum anderen einen berühmten Namen zurück in die Gegenwart. Läutete Alfa Romeo mit der Giulietta Sprint im Jahre 1954 eine völlig neue Ära ein, stellt der Hersteller heute mit der Variante „Sprint“ eine sehr attraktive Ausstattung der mehr als liebgewonnen und schönen Giulietta zur Wahl.

Dabei setzt Alfa nicht nur auf innere Werte, auch äußerlich hebt sich die Ausstattungslinie Sprint von ihren Schwestermodellen ab. Exklusiv und absolut gut zu Gesicht stehen der Giulietta Sprint dabei die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, die dynamischen Seitenschweller, die Heckschürze mit dem optischen Diffusor und die Auspuffanlage mit den zwei vergrößerten einzelnen Endrohren.

Zusätzliche Raffinesse garantieren die dunkel hinterlegten Scheinwerfer sowie die in glänzendem „Dark Chrome“ gehaltenen Einfassungen der Nebelscheinwerfer, Türgriffe und Außenspiegel oder aber die dunklen Kühlergrill-Streben undFensterrahmen. Nicht zu vergessen die getönten Heck- und hinteren Seitenscheiben. Sprint-Schriftzüge zieren außerdem die vorderen Kotflügel.

Darüber hinaus können, wenn gewünscht, brünierte 18″-Leichtmetallfelgen im „5-Loch“-Design aufgezogen sowie Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht (AFS) geordert werden.

Im Inneren der Alfa Romeo Giulietta Sprint fallen neben den speziellen Sitzbezügen aus einer Kombination von Stoff und Alcantara inklusive großem Alfa Romeo Logo und eingestickten „Sprint“-Schriftzug auch die mattschwarzen Elemente sowie Applikationen in Kohlefaser-Optik ins Auge.

Den sportlichen Flair perfekt macht das serienmäßige Sport-Lederlenkrad mit roten Kontrastnähten, der schwarze Dachhimmel und die individuellen Fußmatten.

Mit dem kürzlich neu zusammengeschnürten „Sprint Speciale“-Paket können Sie der Giulietta Sprint dann noch die Krone aufsetzen. Für einen Aufpreis von 1.500 Euro nehmen Sie auf Halbschalen-Sportsitzen Platz, die bis hin zur Lendenwirbelstütze flexibel verstellt werden können, blicken auf Dekorleisten in Silber, Edelstahleinstiegsleisten und Alu-Sportpedale und erfreuen sich über einnoch sportlicher abgestimmtes Fahrwerk, eine Brembo-Bremsanlage und Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format mit Breitreifen der Dimension 225/45 R17.

Übrigens, Alfa Romeo preist die Giulietta Sprint ab 25.200 Euro an. Dieses Einstiegsangebot schlagen die Italiener derzeit aber sogar mit einem unfassbaren Kundenvorteil von 5.300 Euro. So bekommen Sie die Alfa Romeo Giulietta Sprint ausgestattet mit dem 150 PS starken 1.4 Turbo Benziner für einmalige 19.900 Euro, die 4 Jahre Alfa Romeo Garantie stets inklusive.

Alternativ steht Ihnen bei der Giulietta Sprint nicht nur eine weitere Leistungsstufe von 170 PS (gekoppelt an das TCT-Doppelkupplungsgetriebe) zur Wahl, auch der 2.0-Liter-Turbodiesel mit MultiJet-Direkteinspritzung ist in diesen beiden Varianten zu haben.

Mit dem in unserem Testwagen verbauten turboaufgeladenen 1,4-Liter-Benziner MultiAir kommen wir auf 110 kW (150 PS) und er bereitet uns wahrlich große Freude.

Ohne störendes Turboloch zieht die Alfa Romeo Giulietta schon von unten heraus kraftvoll los, die 250 Nm Drehmoment entfalten sich absolut souverän. Zwar nicht nötig, greifen wir aber doch zu gern zum metallischen Schaltknauf desSechsgang-Handschalter und jagen diesen durch die knackig kurzen Gassen.

Der angenehm sonore Motorsound untermalt den 8,2 Sekunden kurzen Weg für den Spurt aus dem Stand heraus bis Erreichen der 100 km/h-Marke. Ohne große Anstrengungen zieht der Alfa darüber hinaus bis Tempo 210 weiter.

Während unserer Testphase unterlagen wir zwar mit gut 1 bis 1 ½ Liter dem vom Hersteller angegebenen Messverbrauch von 5,5 Litern (entspricht einem CO2-Ausstoß von 127 g/km), mussten aber dafür auch keine Zurückhaltung an den Tag legen. So vereint der 1.4 TB 16V MultiAir auf vorbildliche Art und Weise Fahrfreude mit Effizienz.

Wer erinnert sich nicht mehr an die hingebungsvollen Worte mit denen Uma Thurman die attraktive Giulietta regelrecht verehrte?! „Fordere mich“, „Provoziere mich“, „Erlebe mich“… und genau diesen Worten lässt man bei der Giulietta nur zu gern Taten folgen.

Als absolutes Sahnestück stellt sich hier die serienmäßige Fahrdynamikregelung „Alfa Romeo D.N.A.“ heraus. Sie stellt dem Fahrer drei unterschiedliche Fahrmodi zur Wahl, die jeweils Einfluss auf den Motor, das Getriebe, die Lenkung und die Stabilitätskontrolle sowie dasSperrdifferenzial „Electronic Q2“ nehmen. Hierzu ist einfach ein Zug am schicken D.N.A.-Schalter in der Mittelkonsole nötig.

Während das Setup „Normal“ und „All Weather“ deutlich zurückhaltender und mit Fokus auf bestmögliche Stabilität – gerade bei rutschiger Straßenbeschaffenheit – ans Werk geht und das VDC spürbar früh einsetzt, ist es doch gerade der Modus „Dynamic“ der uns immer wieder reizt und lockt.

Regelrecht hervorragend liegt die Giulietta in den Kurven, das elektronische Stabilitätsprogramm lässt einem hier erfreulicherweise spürbar mehr Spielraum. Dank des serienmäßigen elektronischen Sperrdifferenzials Q2 können wir die Giulietta souverän ausreizen, selbst im spät erreichten Grenzbereich bleibt das Fahrzeug sicher zu handeln.

Nähern oder erreichen wir diesen, greift das Stabilitätsprogramm aber dennoch zuverlässig ein, ebenso die Kurvenbremskontrolle (CBC), der Lenkassitent DST (Dynamic Steering Torque) und die Antriebschlupfregelung (ASR).

Knackig straff sorgt die Lenkung für ein präzises Handling, das Gaspedal spricht deutlich schneller an und das maximale Drehmoment erhöht sich. Doch damit nicht genug, die „PreFill“-Funktion der Bremsen werden aktiviert was eine weitere Verkürzung des Bremsweges zur Folge hat.

Trotz der spürbaren Tendenz zur Sportlichkeit weist die kompakte Schöne im „Normal“-Modus aber auch guten Komfort auf.

Stand: Januar 2016; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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