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Wenn Träume wahr werden… der SLS AMG

Der neue Supersportwagen von Mercedes-Benz und AMG fasziniert mit seinem einzigartigen Technologie-Paket: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügel-türen, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS Höchstleistung, 650 Newtonmetern Drehmoment und Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und 1620 Kilogramm Leergewicht nach DIN-Norm – diese Kombination garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau. Die ideale Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt betonen das ausgeprägte Sportwagen-Konzept. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der Kraftstoffverbrauch von 13,2 Litern je 100 Kilometer (kombiniert) rangiert an der Spitze im Wettbewerbsumfeld (alle Werte vorläufig).


Das markante Design des neuen Mercedes-Benz SLS AMG fasziniert durch seine leidenschaftliche Sportlichkeit und interpretiert die atemberaubende Formgebung des Mercedes-Benz 300 SL neu – eine der herausragenden Design-Ikonen der Marke Mercedes-Benz. Mit seinem puristischen Design spiegelt der neue SLS AMG die Lehre modernen Sportwagenbaus wider: Die knapp zwei Meter lange Motorhaube, das flache, weit hinten positionierte Greenhouse und das kurze Heck mit dem ausfahrbaren Heckflügel stehen ebenso für Dynamik wie der lange Radstand, die breite Spur und die großen Räder. Die kurzen Überhänge bestimmen die Proportionen genauso wie die Konzeption des Supersportwagens mit weit hinten und tief platziertem Frontmittelmotor und Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung. Stilistisches Highlight sind zweifellos die Flügeltüren, die dem SLS AMG ein unvergleichliches Charisma verleihen – und ein einzigartiges Statement in diesem Fahrzeugsegment darstellen.

Nicht nur die Flügeltüren liefern eine Reminiszenz an den Mercedes-Benz 300 SL, auch dercharakteristisch breite Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querfinne erinnert an das Gesicht der Sportwagen-Legende. Die dreidimensionale, skulpturelle Front mit der tief heruntergezogenen, gepfeilten und seitlich eingezogenen Frontschürze verleiht dem Flügeltürer einen kraftvollen Stand auf der Straße. Für Dominanz sorgen sechs große Kühllufteinlässe und die weit außen platzierten, vertikal ausgerichteten Scheinwerfer mit reizvollem Innenleben: Das zentrale Bixenon-Abblendlicht mit metallischem Flügelelement wird oben von zwei LED-Blinkern und unten vom LED-Tagfahrlicht eingerahmt.

Die Finnen auf der Motorhaube finden sich an den Fahrzeugflanken wieder: Der Kenner entdeckt auch hier ein typisches Gestaltungsmerkmal des 300 SL. Einen klaren Hinweis auf den hubraumstarken V8-Saugmotor liefert der zwischen den Finnen integrierte „6.3“-Schriftzug. Aus dem seitlichen Luftauslass entsteht eine stilistisch prägende Charakterlinie, die zusammen mit der bombierten Seiten-fallung und der spannungsvollen Oberflächenbehandlung Ästhetik mit Kraft verbindet. Äußerst reizvoll und unverwechselbar präsentiert sich das kompakte Passagierabteil, das mit hohen Bordkanten, flachen Seitenscheiben und steil stehender Frontscheibe eine Art Visiercharakter besitzt.Dynamik pur vermittelt die nach vorn geneigte B-Säule mit dem eleganten, zur Heckscheibe auslaufenden Schwung.

Dynamik und Kraft vermittelt soll auch die Heckansicht vermitteln: Der flach abfallende Heckdeckel sorgt ebenso für Breitenwirkung wie die ausgeprägte Fahrzeug-schulter und die flachen Rückleuchten: Ausgestattet mit LED-Technik eröffnen die horizontal gegliederten Leuchteneinheiten interessante Einblicke. LED-Lichtelemente in Flügelform sorgen für ein eigenständiges und faszinierendes Nachtdesign. Tief und mittig platziert ist die LED-Nebel/Rückfahrleuchte im Formel-1-Stil. Inspiriert vom Motorsport präsentieren sich auch der schwarze Diffusoreinsatz und die beiden verchromten Endrohrblenden der Sport-Abgas-anlage. Die starken Einzüge der Heckschürze erlauben den freien Blick auf die breiten Hinterräder und verleihen dem Flügeltürer einen selbstbewussten Stand auf der Straße. Der in den Heckdeckel integrierte Spoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch aus und sorgt für hervorragende Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Insgesamt umfasst der Lackfächerfür den SLS neun exklusive Farbtöne. Als Highlight darf die einzigartige „AMG Alubeam silber“ Lackierung gelten.

Wer die Flügeltüren des Mercedes-Benz SLS AMG nach oben schwingen lässt und in den Sportsitzen Platz nimmt, erlebt einen Innenraum der ganz besonderen Art. Bei der Gestaltung des Interieurs ließen sich die Mercedes-Benz Designer vom Flugzeugbau inspirieren – sofort werden Assoziationen an ein Flugzeugcockpit geweckt. Prägendes Stilelement ist die Instrumententafel, die in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils für optische Breite sorgt. Markant in die Instrumententafel integriert sind die in „Silver Shadow“ galvanisierten Belüftungsdüsen mit justierbarem Düsenkreuz – ihre Form erinnert an die Triebwerke eines Jets. Auch das Kombi-Instrument mit LED-Hochschaltanzeige und zwei weiß hinterleuchteten Rundinstrumenten präsentiert sich betont sportlichin metallischem „Silver Shadow“. Die silberfarbigen Zifferblätter verfügen über rote Zeiger und eine 360-km/h-Skala. Als zentrales Element zwischen den beiden mittleren Lüftungsdüsen im Cockpit ist das Multimediasystem COMAND APS mit 7-Zoll-Bildschirm integriert.

Ebenfalls das Gestaltungsthema Flugzeugcockpit greift die lang gestreckte Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall auf. Darin integriert ist unter anderem die zum Fahrer orientierte AMG DRIVE UNIT, die dem SLS-Piloten ein ganz persön-liches Fahrzeugsetup ermöglicht. Die Bedienung des AMG SPEEDSHIFT DCT 7‑Gang-Sportgetriebes übernimmt der E-SELECT-Wählhebel, der stilistisch an den Schubkraftregler eines Jets erinnert. Sämtliche Bedienelemente sind in Echtmetall-Qualität ausgeführt und zeigen eine glänzende „Silver Shadow“ Oberfläche.

Das Herz des neuen SLS ist ein leistungsstarker Achtzylindermotor aus dem Hause Mercedes-AMG. Der weiterentwickelte 6,3-Liter-V8 realisiert 420 kW/571 PS bei 6800/min und macht den Flügeltürer damit zu einem der stärksten Sportwagen in seinem Segment. In Verbindung mit seinem geringen Fahrzeuggewicht errechnet sich ein Leistungsgewicht von 2,84 kg/PS. Das maximale Drehmoment von 650 Newtonmetern erreicht der Saugmotor bei 4750 Umdrehungen. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h (alle Werte vorläufig). Der intern M159 genannte V8-Hochdrehzahlmotor mit einem Hubraum von 6208 Kubikzentimetern wurde gegenüber dem M156-Basistriebwerk komplett überarbeitet und zeigt die typischen Merkmale leistungsstarker Rennmotoren.

Seine üppige Kraft gibt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor über eine besonders leichte Antriebswelle aus Carbon an die Hinterachse weiter – ähnlich wie bei den DTM C-Klasse Renntourenwagen. Das Doppelkupplungsgetriebe findet seinen Platz an der Hinterachse (Transaxle-Prinzip) und ist über eine „Torque Tube“ fest mit dem Motorgehäuse verbunden. In der Torque Tube (engl. „Torque“ = Drehmoment, „Tube“ =Röhre) rotiert eine Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Vorteile dieser aufwendigen Lösung liegen in der starren Verbindung zwischen Motor und Getriebe und der damit optimalen Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente.

Für die Kraftübertragung ist ein neues AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe verantwortlich. Das Doppelkupplungsgetriebe zeichnet sich durch schnelle Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung aus – minimal sind 100 Millisekunden möglich. Dem Fahrer stehen vier unterschiedliche Fahr-programme „C“ (Controlled Efficiency), „S“ (Sport), „S+“ (Sport plus) oder „M“ (Manuell) sowie eine RACE START-Funktion zur Verfügung. In den Fahr-programmen Sport, Sport plus sowie Manuell ist die automatische Zwischengasfunktion aktiv; alle Modi lassen sich bequem via Drehregler in der AMG DRIVE UNIT bedienen. Optimale Traktion garantiert die mechanische Differenzialsperre, sie ist in das kompakte Getriebegehäuse integriert.

Die gewählte Lösung Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten. Durch die Einbauposition des Motors hinter der Vorderachse sind optimale Voraussetzungen für eineperfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und aus-gezeichneter Traktion gegeben. Der Anspruch von Mercedes-Benz und AMG, einen begehrenswerten Supersportwagen zu bauen, der perfekte Rennstrecken-Performance mit Mercedes-typischem Lang streckenkomfort vereint, mündet in einem aufwendigen Fahrwerk-Layout. Alle vier Räder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern mit Spurstange geführt, einer Technik, die sich im Motorsport bis hin zur Formel 1 bewährt hat. Bei einer Doppel querlenker-Achse sind Radführungs- und Federungsfunktion voneinander getrennt, die Feder-/Dämpferbeine stützen sich auf dem unteren Querlenker ab. Das Doppelquerlenker-Konzept mit seiner hohen Sturz- und Spursteifigkeit führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise und gibt dem Fahrer besten gefühlten Fahrbahnkontakt im Grenzbereich.

Kürzeste Bremswege auch bei enormer Belastung verspricht die AMG Hochleistungs-Bremsanlage mit Verbundbremsscheiben an der Vorderachse. Eine noch bessereBrems-Performance bietet die neu entwickelte, optionale Keramik-Verbundbremsanlage mit abermals größer dimensionierten Bremsscheiben. Die Keramik-Bremsscheiben verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrads über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen gleichfalls durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht. Durch die Verringerung der ungefederten Massen optimieren sie das Handling des Flügeltürers nochmals – was sich vor allem in schnell gefahrenen Autobahnkurven auswirkt.

Die Neuinterpretation des legendären Flügeltürers wird im Frühjahr 2010 ihre Markteinführung feiern. Der Verkaufspreis beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.), so müssen die meisten von uns leider weiterträumen!

Stand: November 2009, Fotos: Mercedes-Benz

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