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Opel Meriva Jahrgang 2014

Er will sich an junge Familien, junge Mütter, an aktive Best-Ager und Autofahrer mit hohen Ansprüchen an Ergonomie, Komfort und Flexibilität richten, also quasi an jeden von uns. Der Minivan bietet Platz für fünf Personen und ist das erste und bislang einzige von den unabhängigen Experten der Aktion Gesunder Rücken e.V. ausgezeichnete ergonomische Gesamtkonzept eines Autos. Die flotte Optik wurde nur leicht modifiziert, neu ist die innovative IntelliLink-Infotainment-Technologie, die Smartphone-Funktionen ins Auto integriert. Telefonieren via Bluetooth und Audiostreaming sind genauso selbstverständlich wie ein USB-Anschluss. Richtig neu sind auch die beiden von uns gefahrenen Motoren.

So richtig viel Neues hat der aktuelle Opel Meriva rein optisch nicht zu bieten, wozu auch, die Optik ist nach wie vor up to date. Vom neu eingeführten Opel Insignia stammt die edle Chromspange im Grill und dazu neue Front- und Nebelscheinwerfer mit energiesparendem LED-Tagfahrlicht, auch am Heck gibt es jetzt LED-Rückleuchten.
Auch an der Seite sorgt eine elegante Chrom-Gürtellinie für eine stärkere Betonung des wellenförmigen Designs entlang der Seitenfenster und zugleich wird die Gegenläufigkeit der Türen hervorgehoben, auch von den mittigen Türgriffen, denn schließlich ist das innovative FlexDoors-Konzept ein wichtiges Merkmal des Meriva. Das FlexDoor-Türkonzept mit hinten angeschlagenen, gegenläufig öffnenden Türen und 84-Grad-Öffnungswinkel erleichtert den Einstieg nach hinten ganz enorm.

Neue Raddesigns für die 17 und 18 Zoll großen Felgen geben der Optik den letzten Pfiff, den Sie jetzt auch mit zwei neuen Tönen (Perleffekt Smaragd Grün und Limonen Gelb) von insgesamt 12 Karosseriefarben weiter individualisieren können. Vier Varianten stehen für die Sitzbezüge und Innendesigns zur Wahl.

Richtig neu im Meriva ist das IntelliLink-Infotainment-System, das Smartphone-Funktionen ins Auto integriert. Der sieben Zoll große,hochauflösende Farbbildschirm garantiert mit der neuen, IntelliLink-typischen Oberfläche eine einfache Bedienung und exzellente Ablesbarkeit. Telefonieren via Bluetooth und Audiostreaming sind genauso selbstverständlich wie ein USB-Anschluss.

Außerdem kann das IntelliLink-System mit CD-Laufwerk optional mit dem digitalen Radioempfangssystem DAB+ kombiniert werden, wodurch Programmauswahl und Sound-Qualität deutlich gesteigert werden. Und die schnelle und präzise Navigation ist bei dem Navi 950 IntelliLink standardmäßig mit dabei – Zieleingabe per Sprachsteuerung inklusive, die Karten-Updates erfolgen per USB-Stick. Während innen eigentlich alles richtig schick gestaltet und verarbeitet wurde, wirkt jedoch der in der Mitte des Armaturenbrettes integrierte Monitor mit seinem eckigen Kasten irgendwie aufgesetzt und will nicht so recht passen.

Wie schon seine Vorgänger sorgt auch der aktuelle Meriva nicht nur für Geräumigkeit und Komfort sondern vor allem für Flexibilität. Dazu wurde die verschiebbare FlexRail-Mittelkonsole weiterentwickelt, sie hält auf drei Ebenen Verstaumöglichkeiten für allerlei Kleinkram bereit. Komfortabel zeigt sich die elektrische Parkbremse, die sich beim Losfahren automatisch deaktiviert und wie auch der Berganfahrassistent das Anfahren an Steigungen völlig unkompliziert macht.

Das Platzangebot ist unverändert gut, am Kopf sogar sehr üppig, und immer noch entzieht sich die Front dem Blick, dafür ist die A-Säule relativ dünn, die B-Säule schon produktionsbedingt durch die gegenläufigen Türen dafür recht breit, dann nach hinten sorgt ein zusätzliches Fenster zwar für etwas mehr Durchblick, trotzdem ist die C-Säule ziemlich breit.

Und damit die schicke Hülle des Meriva auch beim Einparken so bleibt, hilft Ihnen ein Parkpilot mit akustischem Warnsignal beim Rangieren. Er ist wahlweise für vorne und hinten oder auch nur für hinten zu haben, und wenn Ihnen das noch nicht reicht, können Sie optional auch eine Rückfahrkamera bekommen.

Für Luxuspur sorgen Sie mit dem Panorama-Sonnendach über beiden Sitzreihen mit elektrisch bedienbarem Sonnenschutz-Rollo oder den beheizbaren Sitzen für Fahrer und Beifahrer sowie der Lenkradheizung, die nicht nur Laternenparker in der kalten Jahreszeit nie mehr missen möchten. Für ganz verfroren Naturen gibt es zudem eine Standheizung.

Die Mittelkonsole ist, typisch Opel, ein wenig überflutet mit Schaltern. Neben anderen Informationen kann in der Instrumenten-Mitte im Display zwischen Drehzahlmesser und Tacho auch die Geschwindigkeitsanzeige digital erfolgen.
Die Sitze sind im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet (von der Aktion Gesunder Rücken e.V.), sie sind ausreichend groß und können sogar in der Sitzauflage ausgezogen werden, sie sind angenehm straff gepolstert und einfach zu verstellen.

Und auch in der zweiten Reihe sitzt man gut, auch als 1,80 m Mensch hinter einem 1,80 m Fahrer hat man noch gut Platz, der Kopfraum ist hier aber etwas geringer und in der Breite wird es mit drei Erwachsenen dann schon eng. Aber auch wenn man allein hinten Platz nimmt ist man dicht am Türholm, es sei denn, man bringt das serienmäßige FlexSpace-Rücksitz-System inklusive Lounge-Sitzkonfiguration zum Einsatz, dann schafft man durch entsprechendes Verschieben mehr Schulter- und Beinfreiheit. Dazu wird der Mittelsitz zur Armlehne und die beiden Außensitze können nach hinten und innen verschoben werden.

Ein Zug am Griff und die Lehne des Rücksitzes klappt nach vorne, die Sitzfläche fährt dabei nach unten und eine Klappe deckt einen dann entstehenden Schlitz ab, die Ladefläche steigt nach vorne hin ein klein wenig an. Dahinter steckt ein gut nutzbarer, großer Kofferraum mit einer angenehm niedrigen und gut geschützten Ladekante, für die Stoßstange gilt das eher weniger. Von 400 bis 1.500 Liter Gepäck kann der kleine Van mit seinem sehr glattflächigen Kofferraum wegstecken, unter dem stabilen Boden ist noch ein Zusatzfach, in dem sonst das Reserverad steckt. An der Heckklappe kann man sich so ab 1,85 mKörpergröße anstoßen.

Kleines Manko am Rande im ansonsten gelungenen Innenraum: Hat man eine Getränkeflasche im Türfach stecken, lässt sich das Handschuhfach nicht ganz öffnen.

Das Fahrwerk des neuen Opel Meriva ist schön abgestimmt, straff und doch ausreichend komfortabel, dazu gesellt sich eine schön direkte Lenkung die einen guten Kontakt zur Straße bietet.

In schnellen Kurven oder im Slalom legt er sich ganz schön auf die Seite, wobei man das subjektiv stärker empfindet, was auch am erhöhten Sitzen liegt. Ansonsten liegt er gut auf der Straße und folgt willig der Lenkung. Laufruhe ist garantiert, beide von uns gefahrenen Motoren laufen sehr ruhig, Windgeräusche halten sich auch bei 160 immer noch zurück. Einzig die Abrollgeräusche sind dann etwas stärker zu vernehmen.

Die elektronische Stabilitätskontrolle ESPplus, die damit verbundene Traktionskontrolle TCplus, die elektronische Bremskraftverteilung EBV, die Motorschleppmomentregelung EDC, die Bremsstabilitätskontrolle sowie der Bremsassistent BAS helfen Ihnen kritische Situationen locker zu meistern ohne Sie zu sehr zu bevormunden.

Richtig Verlass ist auch auf die Bremsanlage, die gut zu dosieren ist und spontan anspricht. Großen Scheibenbremsen sorgen für optimale Verzögerungswerte, Fading konnten wir im Rahmen der Präsentation nicht feststellen.
Alle Motoren im neuen Meriva, also neben den Benzinern auch der Diesel sowie die LPG Version erfüllen bereits die Euro 6 Abgasnorm. Wir sind zwei davon gefahren und waren durchwegs begeistert.

Gestartet sind wir mit dem 1.4 Turbo-Benziner mit 140 PS und der neuen, besonders reibungsarmen Sechsstufen-Automatik. Beim Kickdown lässt sie sich zwar ein bisschen Zeit bevor sie zurückschaltet, dann geht es aber ganz ordentlich zur Sache. Und selbst bei Vollgas vollziehen sich die Schaltvorgänge richtig sanft. In der Stadt merkt man eigentlich gar nicht wenn die Automatik die Gänge wechselt. Eine ganz feine Sache.

Wie auch der 140 PS (103 kW) starke Turbo-Motor, der imAlltag sehr kultiviert läuft und selbst bei Tempo 160 und mehr zwar etwas lauter wird, zu keiner Zeit aber aufdringlich seine Arbeit verrichtet. Selbst das leichte Aufheulen bei Vollgas ist nicht weiter tragisch. Seine 200 Nm Drehmoment zwischen 1.850 und 4.900 U/min sorgen stets für ausreichend Schub, ein Turboloch ist praktisch nicht zu spüren.

Seine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h und die Beschleunigung von Null auf 100 in 11,1 Sekunden sind gepaart mit einem Mixverbrauch von 7,2 Litern, außerorts sind es sogar nur 5,8 Liter, nur in der Stadt gönnt er sich schlappe 9,6 Liter Super auf 100 km. Mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe sinkt der Verbrauch im Schnitt um fast einen Liter.

Kleinster Benziner ist der 1.4 ecoFLEX mit 74 kW/100 PS und Saugmotor, mit Start-Stop begnügt er sich im Mix mit 5,6 Litern und kommt auch in der Stadt mit 6,9 Litern aus. Der dritte Benziner leistet 88 kW/120 PS, wird 188 km/h schnell und verbraucht mit dem 5-Gang-Getriebe und Start-Stop im Mix 5,4 Liter, in der Stadt 5,8.

Unsere Begeisterung für den neuen Flüsterdiesel 1.6 CDTI kennt schon nach einer zweistündigen Ausfahrt keine Grenzen. Die neue Motorengeneration überzeugt mit vorbildlicher Laufruhe und besonders niedriger Geräuschentwicklung. Zunächst geht er mit 100 kW/136 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm bei 2.000 U/min an den Start und wird – gekoppelt an ein hervorragend arbeitendes 6-Gang-Schaltgetriebe 197 km/h schnell und erreicht nach 9,9 Sekunden aus dem Stand Tempo 100.

Dabei kommt er im Mix mit nur 4,4 Litern auf 100 Kilometern aus und emittiert lediglich 116 Gramm CO2 pro Kilometer – zehn Prozent weniger als der aktuelle 1.7 CDTI (4,9 l/100 km und 129 g/km CO2). Dank gezielten Feinschliffs überzeugt der Motor mit dem geringsten Reibungsverlust seiner Klasse im häufig gefahrenen Drehzahlbereich zwischen 1.500 und 2.500 min-1.

Schon bald werden weitere Varianten des Motors folgen, darunter zwei mit 81 kW/110 PS Leistung. Eine davon drückt den Kraftstoffverbrauch auf nur noch3,8 Liter pro 100 Kilometer. Mit dann gerade einmal 99 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer wird der Meriva zum ersten Minivan unter der magischen 100-Gramm-Grenze. Damit werden die gegenwärtigen 1.3- und 1.7-CDTI-Motoren schrittweise ersetzt.

Weitere Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung wie das Start/Stop-System, ein stärkerer Anlasser, eine Hochleistungsbatterie mit intelligenter Sensorsteuerung sowie rollwiderstandsarme Reifen sind Teil des serienmäßig vorhandenen ecoFLEX-Technologiepakets.

Den optimalen Rundumschutz unterstützt z.B. das Opel Sicherheits-Lichtsystem AFL (Adaptive Forward Lighting) – eine Kombination aus dynamischem Kurven- und statischem Abbiegelicht. Zusätzlich fungiert es als Unterstützung beim Einparken, indem es bei der Rückwärtsfahrt die nächste Umgebung ausleuchtet.

Weitere Assistenzsysteme sind im optional erhältlichen Sicht-Paket zusammengefasst. Dazu gehören das automatische Abblendlicht mit Tunnelerkennung, der Regensensor, der automatisch abblendende Innenrückspiegel und natürlich drei Airbag-Systeme mit insgesamt sechs Luftkissen an der Front und an den Seiten der gesamten Passagierkabine.
Außerdem auskuppelnde Sicherheitspedale, doppelte Gurtstraffer in den Dreipunkt-Sicherheitsgurten vorn sowie die Vorrüstungen für das Kindersitzbefestigungssystem ISOFIX inklusive Top Tether-Befestigungsösen auf den beiden äußeren Fondplätzen.

Das derzeitige Angebot reicht vom Meriva 1.4 mit 100 PS in der Ausstattung „Selection“ für 15.990,- Euro bis hin zum 1.4 mit 140 Turbo PS in der Ausstattung Innovation für 23.230,- Euro bei den Benzinern, die LPG Autogas-Variante ist von 21.350,- bis 22.890,- Euro zu haben und die Diesel reichen vom 1.3 CDTi mit 95 PS von 18.590,- Euro bis hin zum 1.7 CDTi mit 110 PS als Innovation für 25.090.- Euro.

Der neue Flüsterdiesel ist mit seinen 136 PS als Edition für 23.350,- Euro, als Color Edition für 24.790,- Euro und als Innovation für 24.890,- Euro zu haben. An dieser Stelle auf alle serienmäßigen und optionalenAusstattungsmerkmale einzugehen, würde den Rahmen dieser Vorstellung sprengen, wir empfehlen daher allen Interessierten einen Blick ins Internet-Angebot von Opel oder den Besuch eines Händlers in Ihrer Nähe.

Stand: April 2014; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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