// News / Die Sportwagen-Studie Kia provo

Kia

Die Sportwagen-Studie Kia provo

Die neue Studie Kia provo, die die Marke auf dem Genfer Autosalon 2013 erstmals der Weltöffentlichkeit vorstellt, präsentiert sich optisch wie ein Rennsportwagen mit Straßenzulassung. Das B-Segment-Konzept für Auto-Enthusiasten vereint neueste Technologien mit einem selbstbewussten und agilen Auftritt. Das Coupé-ähnliche Schrägheckmodell hat ein schnörkelloses, aerodynamisches und zugleich athletisches Design, wird angetrieben durch ein Hybridsystem mit Turbobenziner und Elektromotor – und deutet mit seinem Fahrspaß-orientierten Konzept an, wo Kia künftig im B-Segment Wachstumspotenzial sieht.

Sein kompaktes, frech-fröhliches Auftreten und alle Linien, Kanten und Kurven machen klar: Dieses Auto soll schlicht und einfach Spaß machen. Der Kia provo basiert auf der DNA klassischer Sportcoupés und verbindet dieses Erbe mit den Vorteilen modernster Technologien und Materialien. Dem schlichten und zugleich kraftvollen Außendesign steht ein verblüffendes Interieurkonzept gegenüber, das High-Tech-Werkstoffe mit Luxusmaterialien kombiniert und überall Aufsehen erregt, im Straßenverkehr ebenso wie auf der Rennstrecke.

Abgedeckt von einem Glaselement zeigt der Kia provo die jüngste Interpretation der „Tigernase“, des typischen Kia-Kühlergrills. Es geht direkt über in die von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer geprägten Scheinwerfereinheiten, die sich aus mehr als 850 winzigen LED zusammensetzen. Sie sind einzeln ansteuerbar und sorgen je nach Programmierung für Tagfahrlicht, Fernlicht oder sogar spezielle Rennbeleuchtung. Die Dioden lassen sich aber auch zu dekorativen oder humorvollen Lichtmustern zusammenschalten – ganz im Sinne des Fun-Charakters des Kia provo. Das schmale Glasband findet sich auch am Heck, das mit zwei ausgeprägten Kantendezent die Merkmale klassischer ‚Muscle Cars‘ aufgreift.

Ein markantes Detail des Kia provo sind auch die gefrästen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen in traditioneller Guss-Optik, die mit Niederquerschnittsreifen (Größe 225/40) bezogen sind. Befestigt sind die Felgen mit einer zentralen Radmutter in eloxiertem Orange. Der kurze Radstand von 2,53 Meter trägt maßgeblich zum agilen Handling und zur guten Straßenlage bei.

Ihre hohe Leistungsfähigkeit verdankt die Studie dem ausgeklügelten „Smart 4WD“-Hybridsystem. Der 1,6-Liter-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung (GDI) und Turbolader hat eine Motorleistung von 204 PS, spricht sehr leicht an und verleiht dem Kia provo eine Schnelligkeit und Dynamik, die im stark funktional ausgerichteten B-Segment eher selten ist.

Unterstützt wird der Benziner durch einen Elektromotor, der zugleich als Generator dient. Bei Kurvenfahrten oder bei starker Beschleunigung überträgt der E-Motor seine Leistung von bis zu 45 PS automatisch auf die Hinterräder. Er kann dem Kia provo aber auch als einzige Antriebsquelle dienen, indem per Tastendruck ein „Schleich-Modus“ aktiviert wird – um zum Beispiel im Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten emissionsfrei zu fahren oder wenn in bestimmten Situationen „Unauffälligkeit“ gefragt ist. Seine Energie gewinnt das regenerative System aus den Bremsvorgängen während des Normalbetriebs.

Bei der Gestaltung des Innenraums konnte das Designteam von Kia Motors Europe seiner Fantasie freien Lauf lassen. Heraus kam ein Interieur, das in typischer Kia-Manier hohe Funktionalität mit einer klaren stilistischen Vision verbindet – ein wichtiger Aspekt, falls die Studie eines Tages zum Produktionsmodell weiterentwickelt werden sollte.

Das Öffnen der Türen erfolgt über elektronische Griffe, die bündig in die Türen eingelassen sind undauf Fingerdruck mit einem deutlich wahrnehmbaren Klicken ausklappen. Hinter den Blenden aus poliertem Aluminium, die sich unten an den gewölbten Flanken des Kia provo befinden, zeigen sich zweistufige, relativ hohe Türschweller. Sie sind an der Vorderkante ausgeschnitten, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

Die schlichte, funktionale Instrumentenanzeige enthält große analoge Rundinstrumente auf einem Digitaldisplay, in der Mitte befindet sich ein kleineres Display mit weiteren verschiedenen Anzeigen. Weil jedoch die gesamte Einheit digital gesteuert wird, können auch alternative Funktionen programmiert werden. Auf dem Mitteltunnel sind mehrere Steuerungselemente positioniert: Der Startknopf für den Motor, der Wählhebel für das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe und ein Multi-Media-Display mit Touchscreen.

Moderne Materialien haben es möglich gemacht, die Vordersitze aus einem Stück zu konstruieren, das wellenförmig von einer Türschwelle zur anderen verläuft und mit gestepptem Leder bezogen ist. Die Sitzrückenlehnen sind auf eine drehbare Aluminiumschiene montiert. Auch wenn die Rücksitze bei einem solchen Auto wohl nicht sehr häufig benutzt werden: Um den Einstieg in den Fond zu erleichtern, werden die Rückenlehnen der Vordersitze nicht nach vorn geklappt, sondern in die Mitte des Fahrzeugs geschwenkt.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre im Cockpit sorgen kleine rote LEDs (in den Türen, den Lufteinlässen und im Dachhimmel) mit ihrer gedämpften Ambiente-Beleuchtung. Die Fensterheber werden über Aluminium-Kippschalter betätigt, die sich ebenfalls im Dachhimmel befinden.

Kia plant zurzeit nicht, eine Serienversion des Kia provo auf den Markt zu bringen. Doch mit dem neuen Kia pro_cee’d GT – der ebenfalls auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere feiert und ab Mitte 2013 europaweitin den Handel kommt – unterstreicht der Hersteller seine Bestrebungen, begehrenswerte Hochleistungsfahrzeuge zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Der Kia provo könnte eines Tages ebenfalls so ein Fahrzeug sein.

Stand: April 2013; Fotos: Kia

Werbung: Automarkt auto24.de

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ähnliche Beiträge

Kommentare

Keine Kommentare for “Die Sportwagen-Studie Kia provo”

Kommentar schreiben

XHTML: Folgende HTML-Elemente sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Archive

banner