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Auf zu neuen Abenteuern mit dem Fiat Panda 4×4

Mit dem neuen Fiat Panda 4×4 geht es mühelos über Stock und Stein, ein Böschungswinkel von 21° vorn und 36° hinten sowie die großzügige Bodenfreiheit bieten optimale Voraussetzungen fürs Gelände. Der permanente Allradantrieb wird um ein Sperrdifferenzial sowie die elektronisch gesteuerte Kraftverteilung ergänzt. Auch enorme Steigungen muss der Kleine nicht scheuen, dank serienmäßigen Berganfahrassistenten. Wer jedoch weniger den Einsatz abseits der asphaltierten Piste sucht, aber dafür Gefallen an dem Offroad-Look findet, kann alternativ auf den Fiat Panda Trekking zurückgreifen. Der sich aber mittels elektronischem Sperrdifferenzial auch vor rutschigem Untergrund nicht fürchten muss.

Zu einer weiteren Neuheit der Modellreihe zählt außerdem die Natural Power-Variante. Hier arbeitet erstmals ein erdgasangetriebenes Zweizylinder-Turbotriebwerk, das sich nicht nur mit 3,1 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer begnügen soll, sondern lediglich 86 g/km CO2 ausstößt.

Hier und heute wollen wir uns jedoch dem Panda 4×4 widmen, der bereits seit 29 Jahren eine treue und große Fangemeinde hinter sich stehenhat.

Doch nicht nur diese wird Gefallen an dem urbanen Auftritt des kleinen Offroaders finden, der sich durch Beplankungen an der Seite und silberfarbene Zierelemente wie dem Unterbodenfahrschutz vorn und hinten von dem „normalen“ Panda kraftvoll abhebt.

Ausdrucksstark gestalten sich auch die beiden neuen Farbtöne Sicilia Orange in pastell sowie die Metallic-Lackierung Toscana Grün.

Farblich setzt sich die allradangetriebene Version auch im Innenraum ab, so kann nicht nur die großflächige Einheit am Armaturenbrett in einem Olivgrün gehalten werden, auch die Sitzbezüge sind in grün, beige oder orange erhältlich. Einsätze hier sowie an den Türen vorn und hinten sind zudem in Öko-Leder gefertigt.

Die Vielzahl an Ablagemöglichkeiten werden im Panda 4×4 um ein weiteres Fach im Mitteltunnel ergänzt. Ansonsten unterscheidet sich das großzügige Raumangebot nicht vom Basis „Panda“, ebenso die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten.

So ist der Panda 4×4, der in der Regel mit einer durchgehenden Sitzbank für zwei Personen bestückt ist, gegen Aufpreis auch mit einer symmetrisch umklapp- und längs verschiebbaren Rücksitzbank oder aber einer asymmetrischumlegbaren Sitzreihe, die bis zu drei Personen aufnimmt, erhältlich.

Noch mehr Flexibilität bietet das Fahrzeug mit der umklappbaren Beifahrersitzlehne, die zudem eine durchgehende Ladefläche von bis zu zwei Metern ermöglicht. Das Stauvolumen fasst je nach Einstellung und Nutzen 225 bis zu 870 Liter. In Anbetracht der Fahrzeuggröße können sich diese Werte sehen lassen.

Der Fiat Panda 4×4 stellt mit seinem permanenten Vierradantrieb eine einzigartige Kombination in seinem Segment dar.

Der kleinste Allradler ist in den unterschiedlichsten Einsätzen der optimale Begleiter. Großzügige Böschungswinkel, ein Rampenwinkel von 20 Grad und die größere Bodenfreiheit von 15 cm beim Benziner oder sogar 16 cm beim Diesel lassen ihn so schnell nicht scheitern.

Während die Vorderräder einzeln nach dem McPherson-Prinzip aufgehängt sind, setzt Fiat beim Panda 4×4 hinten eine speziell entwickelte Verbundlenkerachse ein.

Der Panda 4×4 ist mit einem permanenten Allradantrieb ausgestattet, der mittels zwei Differenzialen und einer elektronischer Steuerung die Kraft regelt und gleichmäßig verteilt.

Das „Torque-on-demand“-System wird ergänzt um ein elektronischesSperrdifferenzial, aktivierbar bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h, das mit gezielten Bremseingriffen auf die Räder die an Haftung verlieren reagiert und die Leistung an diejenigen mit Grip überträgt und somit ein Weiterkommen ermöglicht.

Um auch in steilen Hängen die Fahrt problemlos fortzusetzen, ist der Panda 4×4 serienmäßig mit einem Berganfahrassistenten ausgestattet.

Im Gegensatz zum frontangetriebenen Panda, der sich hinten mit Trommelbremsen begnügen muss, sorgen beim 4×4 Scheibenbremsen rundum für zuverlässige Verzögerungswerte.

Dem Allrad-Panda stellen die Italiener zwei Motorisierungen zur Verfügung. Neben dem Turbodiesel 1.3 Multijet mit 55 kW / 75 PS der im kombinierten Fahrzyklus mit 4,7 Litern auf 100 Kilometer auskommen soll, steht des weiteren der Zweizylinder-Benziner 0.9 TwinAir Turbo mit 63 kW / 85 PS zur Wahl. Unabhängig von Ihrer Motorenwahl hilft ein serienmäßiges Start-Stopp-System stets beim Sprit sparen.

Beim Ottomotor besteht zudem die Möglichkeit im aktivierten Eco-Modus noch effizienter unterwegs zu sein. Diese Ersparnis geht allerdings nicht ohne Verzicht einher und so wird das maximale Drehmoment von 145 Nm in diesemModus auf 100 Newtonmeter heruntergeschraubt.

Ein Verbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer sowie ein CO2-Ausstoß von 114 g/km können dann laut Hersteller erreichbar sein. Womit die 4WD-Variante einen halben Liter über dem frontangetriebenen Panda liegen würde.

Im Alltag wird dieser Verbrauch allerdings nur schwer realisierbar sein, da es zu viel Vergnügen bereitet, den Zweizylinder zu fordern. Das kernige Motorengeräusch sowie das spritzige Vorankommen von unten heraus animiert einfach.

Nach oben hin verliert sich dieser Fahrspaß jedoch und so passieren wir „erst“ nach 12,1 Sekunden die Tempo 100 und erreichen bereits bei 166 Stundenkilometer die Topspeed.

Die TwinAir-Motorisierung ist im Panda 4×4 außerdem mit einem speziellen Sechsgang-Getriebe versehen. Mit einem kurz übersetztem ersten Gang bietet diese Auslegung gerade im Gelände weitere Vorteile.

Während die serienmäßige Sicherheitsausstattung ESP sowie die Seitenairbags vorn nicht beinhaltet, können diese beiden Features optional hinzugeordert werden.

Ebenso der City-Notbremsassistent. Das radargestützte System stellt dem Fahrer neben der automatischen Notfallbremse, die Hindernisse erkenntund dementsprechend eine Notbremsung bis zu Geschwindigkeiten von 30 km/h automatisch einleitet, die Funktion automatische Bremsbereitschaft sowie den Bremsassistenten zur Seite.

Der Fiat Panda 4×4 bietet ab 16.390,- Euro zusätzlich zur Topausstattung Lounge des Panda (ab 11.490,- Euro) das spezielle Design-Kit, den Allradantrieb, dunkle 15″ Leichtmetallfelgen, den Unterfahrschutz, Nebelscheinwerfer, eine Außentemperaturanzeige sowie Stoffsitze mit Kunstlederapplikationen.

Der Aufpreis von 4.900,- Euro ist allerdings nicht gerade wenig. Wer auf den Unterbodenschutz und den Allradantrieb verzichten kann sollte auf die 2.000,- Euro günstigere Trekking-Variante inklusive dem Traction Plus System zurückgreifen.
Diese Version basiert ebenfalls auf der umfangreich ausgestatteten Loung-Variante, die nicht nur mit einer manuellen Klimaanlage, dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP, einer Audioanlage mit MP3-fähigem CD-Player oder elektrisch verstellbaren Außenspiegel aufwarten kann.

Die Preisliste gibt zudem Ausblick auf diverse zur Wahl stehende Sonderausstattungen, wie beispielsweise das Entertainment- und Navigationssystem Blue&Me TomTom2 LIVE, das elektrischePanorama-Glasschiebedach Skydome oder optisches Zubehör.
Die Ausstattungspakete Safety, Sound, Flex, Style, Clima, Techno und Winter bieten zudem attraktive Preisvorteile gegenüber den Einzeloptionen.

Stand: Januar 2013; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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