Mehr noch als der Mini hat es Fiat mit der Neuauflage des 500 geschafft, den Urahn wieder aufleben zu lassen und dabei knietief in Erinnerungen zu waten und zugleich ein völlig modernes Design zu schaffen. Dabei ist ein Fahrzeug entstanden, dem alle Herzen zufliegen, auch Menschen die mit einem Auto kaum was im Sinn haben geraten beim Anblick des Fait 500 in Begeisterung, beugen sich herunter um hinein zu schauen … und lächeln einfach. Absolut ohne Neidfaktor fährt der kleine Italiener hinaus in die Welt – und er macht seine Aufgabe erstaunlich gut, leistet sich keine groben Schnitzer, sieht man vom recht schwachen Motor einmal ab, hat sogar serienmäßig einen Fahrerknieairbag und bleibt bei alledem auch noch bezahlbar.
Der Fiat 500 ist ein Fahrzeug mit viel Kult und Charme … und er bringt einen überraschend geringen Neidfaktor mit sich, dafür aber ganz viel Emotion. Ob jung oder alt, männlich oder weiblich … der Kleine kommt an – qui c’è amore nell’aria (zu deutsch: hier liegt Liebe in der Luft). Bereits die Limousine hat unser Herz im Sturm erobert und wie Fiat mit sehr erfolgreichen Zahlen bestätigte, ging das nicht nur uns so. Mit großer Vorfreude haben wir seither der Cabriovariante entgegenfiebert und wenn es sich nun auch um kein Vollblut-Cabrio handelt, wurden wir nicht enttäuscht – auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt.
Weniger Verbrauch, weniger Emission, weniger Kosten … das fasst Fiat mit dem Slogan „Weniger ist genial“ zusammen und präsentiert Innovationen wie z.B. „Pur-O2“ und die „Stopp-Start-Automatik“ sowie eine absolute Neuheit namens „Eco-Drive“. Was sich hinter all diesen Maßnahmen verbirgt, dazu gleich mehr… Außerdem lockt der italienische Hersteller mit neuen Einstiegspreisen für die Modelle Grande Punto und Bravo sowie einer umfangreicheren Ausstattung für die Dynamic-Linie bei den Modellen Fiat 500, Grande Punto, Bravo, Croma und Qubo, die dann serienmäßig über ein Radio mit CD-Player, das innovative Blue&MeSystem und eco:Drive verfügen.
Das Warten hat ein Ende! Im Rahmen der als Trendbarometer der Branche geltenden Messe in Genf wird der Fiat 500C zum ersten Mal dem Publikum präsentiert. Die mit pfiffigen Designelementen überraschende Cabrio-Variante des erfolgreichen Dreitürers knüpft mit einem Stoff-Faltdach stilistisch an die Tradition des Vorgängers an, der 1957 ebenfalls mit einer Open-Air-Version für Furore sorgte. Gleichzeitig greift der Fiat 500C die innovative Technologie der Limousine auf, die Maßstäbe im Segment setzt.
Der neue Bravo sieht schick und sportlich aus, und auch innen kann er mit einem modernen Ambiente und feinem Materialmix gefallen. Das Fahrwerk ist straff mit ausreichend Komfort, nur die Lenkung vermittelt zu wenig Gefühl. Der 105 PS Turbodiesel ist am Start brummig und kommt schlecht weg, danach läuft er kultiviert und zieht gut durch. Das Platzangebot ist okay, der Kofferraum mit 400 Litern auch, nur die Ladekante ist zu hoch und nach dem Umklappen der Rücksitze bleibt eine Stufe und die Gurtschlösser müssen mühsam zurückgefummelt werden. Sicherheit wird groß geschrieben und die Ausstattung ist umfangreich.