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Sitzprobe im neuen Opel Astra

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus. Und die Neuerscheinung das Astra ist ein großes Ereignis, allen voran für Opel selbst, denn 1/3 der Gesamtproduktion von Opel entfällt für gewöhnlich auf den Astra. Und wie gewöhnlich sollen auf den Fünftürer rund 50% der Produktion entfallen, gut 10% auf den Dreitürer und der Rest auf den Kombi, also den Sportstourer. Wir hatten Gelegenheit, schon jetzt den Opel – wenn auch nur im Stand – im Rahmen einer Präsentation ausführlich unter die Lupe zu nehmen.

Vijay Iyer, Manager Design und Kommunikation, und Uwe Müller, Chief Designer Astra, hatten sichtlich Spaß daran, den zahlreichen Pressemenschen das neue Modell vorzustellen und damit – so Patrick Munsch von der Opel-Presseabteilung – endlich mal wieder für eine positive Meldung aus Rüsselsheim zu sorgen. Und einen gelungenen Auftritt können auch wir dem neuen Astra nur bescheinigen, wie Sie auf den Fotos selbst erkennen können strotzt er nur so vor Dynamik und Emotion und schafft einen unverwechselbaren eigenständigen Auftritt. Und dieser Eindruck setzt sich nahtlos im Innenraum fort.

Mit dem neuen Astra geht es in die zehnte Generationen der Kompaktklasse bei Opel und der neue Astra ist alles andere als gewöhnlich. Rundlich, knackig, kompakt. Die neue Opel-Formensprache, von den Designern „skulpturhafte Eleganz mit deutscher Präzision“ genannt, sorgte bereits beim Insignia für Aufsehen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Neue um 17 cm gewachsen.

Der neue Opel Astra, der im September auf der IAA in Frankfurt Premiere feiert, interpretiert die mehrfach ausgezeichnete Opel-Designsprache nun für die Kompaktklasse. Die stark
akzentuierte, sportliche Linienführung und elegante Details verleihen dem Astra einen
besonders attraktiven Auftritt.

Die Karosserie der neuen Astra-Generation mit ihrer weit vorgezogenen Windschutzscheibe zeigt eine fließende Silhouette. Im Innenraum vermitteln hochwertige Materialien undgeschwungene Linien ein für die Kompaktklasse ungewohntes, beeindruckendes Fahrgefühl. Darüber hinaus führt Opel beim Astra innovative Extras ein, die von exklusiveren Stoffen über mehr Ablagemöglichkeiten und optimierte Sitze mit dem AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken) bis hin zu innovativen Stoßfängern reichen. All dies gibt dem Astra ein Maß an Komfort, Wohlfühlcharakter und Sicherheit, das man bisher nur aus höher angesiedelten Segmenten kennt.

„Das Design des neuen Astra verkörpert – nun auch in der Kompaktklasse – das Beste, was Opel zu bieten hat“, sagt Design-Chef Mark Adams. „Wir haben ein fünftüriges
Fließheck entwickelt, das genauso schön wie praktisch, komfortabel und vor allem sicher ist.“

Die Designer haben die aktuelle Opel-Formensprache an die speziellen Anforderungen eines Kompaktklasse-Modells angepasst. Die mit dem Insignia eingeführten Design-
Themen, etwa die Pfeil- oder Sichelformen, wurden im Astra neu interpretiert. An der Seitenflanke zieht sich die dynamische sichelförmige Sicke nach hinten Richtung C-Säule
hoch, wo sie mit der Seitenfenstergrafik korrespondiert – das verleiht dem Astra-Profil eine harmonische Balance.

Die fließenden Linien der Silhouette verbinden die kraftvolle Schulterlinie mit dem ausdrucksstarken Heck, was sportliche Eleganz ausstrahlt. Ebenfalls sportlich: Die Fahrzeugfront mit dem Opel-Logo im kleinen oberen Kühlergrill und dem betont großenLufteinlass darunter. Wie Adleraugen blitzen die Frontscheinwerfer mit ihrem charakteristischen, pfeilförmigen Tagfahrlicht.

Die fließende Form der Karosserie setzt sich im Innenraum in einer geschwungenen, dynamischen Linienführung fort, die durch intelligente Nutzung ausgesuchter Materialien
betont wird. Alles, womit Fahrer und Passagiere in Berührung kommen, fühlt sich angenehm und hochwertig an. Zusätzlich werden für den Innenraum neue Farben
angeboten.

Der innere Türöffner/Griff fließt in die Armaturen ein, so entsteht eine schöne stimmige Linienführung, das richtig knackige Cockpit wird bis hin zum Schaltknauf in rotes Licht getaucht, dazu große silberne Applikationen, chromumrandete Instrumente und bereits aus dem Insignia bekannte Türgriffe. Auch Schaltknauf und Lenkrad wurden 1:1 vom großen Bruder übernommen. Liebe zum Detail beweist der neue Astra mit zusätzlichen Chrom-Applikationen sowie rotem und weißem Licht, vom Radio bis zu den Lüftungsbedienelementen.

Das charakteristische Pfeil und Sichel-Motiv von Opel prägt in eigenständiger Gestaltung auch das Astra-Interieur. So greift die Form der Türgriff-Armlehnen-Kombination ebenso
wie die Verkleidung der Schaltkulisse und das Lenkrad das Pfeilthema auf. Die Sichel findet sich im Verlauf des Armaturenträgers: Ein weiter Bogen spannt sich einladend um
Fahrer und Beifahrer und reicht bis in die Türverkleidung.

Vier Ausstattungslinien sorgen für diefreie Auswahl, den Einstige bildet Essentia, der Enjoy bringt frische Farbe ins Spiel, der Sport kommt mit schickem Klavierlack und weißen Nähten daher und der Cosmo schließlich verwöhnt mit Leder oder Leder-Stoff-Kombination. „Der Astra ist ein sportliches Auto mit einem Schuss Eleganz, während der Insignia für pure Eleganz mit sportlichem Touch steht“, erläutert John Puskar, Leiter des Innenraum-Designs.

Mit schwarzem Interieur und roter Beleuchtung gaben die Innenraumdesigner dem Interieur einen sportlichen Look. Für Eleganz stehen die Chromelemente und die
anspruchsvollen Materialien, die dem Armaturenträger einen eigenständigen Charakter verleihen. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Designer der Haptik: Alles, womit
Fahrer und Passagiere in Berührung kommen, fühlt sich edel und hochwertig an. Zusätzlich hat Opel zwei neue, progressive Innenraumfarben kreiert: Spice Red und
Ocean Blue.

Der Innenraum zeichnet sich durch geschwungene, spannungsreiche Linien aus, die dem Auge schmeicheln und Wohlfühl-Atmosphäre schaffen. Unterschiedliche Lichtquellen
tragen zu diesem Effekt bei. Die sanfte, ringförmige Beleuchtung um die Schaltkulisse ist nur ein Beispiel dafür, wie die Fahrdynamik des neuen Astra auch in der Interieurgestaltung zur Geltung kommt. Sobald der Schlüssel gedreht wird, erhellen sich die Lichter und sorgen so für ein besonderes Cockpitgefühl.

Nicht nur das Design des neuen Astra spricht fürsich, auch sein Nutzwert wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert. So verfügt das Kompaktmodell über mehr und
raffiniertere Ablagemöglichkeiten, wie beispielsweise eine multifunktionale Mittelkonsole, ein Mini-Handschuhfach auf der Fahrerseite oder ein Schubfach unter dem Beifahrersitz. Zu diesen zahlreichen Ablagen gehört auch ein Fach für 1,5-Liter-Flaschen in der Tür, dazu solche für Ipod oder Handy, selbst der Becher für Kaffee findet seinen optimalen Platz. Die Mittelkonsole gibt es in zwei Varianten: mit Handbremsgriff oder el. Parkbremse und einem Rollfach.

Neue, hochmoderne Technik kommt bei den Sitzen zum Einsatz. Sie bieten mehr Komfort und entlasten gleichzeitig den Rücken. Der im neuen Astra optional erhältliche AGRzertifizierte Premium-Sitz stellt mit seinen 18 verschiedenen Verstellmöglichkeiten das aktuelle Maß der Dinge in Sachen rückengerechtes Sitzen dar. Wie gut die Sitze sind, zeigt sich auch darin, dass sie schon einen Preis gewonnen, bevor sie überhaupt offiziell verkauft wurden.

Wir haben natürlich auch schon mal Probegesessen. Vorne richtig super und auch als 1,80 Meter-Mitfahrer hinter einem 1,80 Meter-Fahrer hat man noch genügend Beinfreiheit, und auch der Kopf hat noch Luft. Im Heck gibt es eine etwas höhere Ladekante, doch dank doppeltem Ladeboden wird es keine tiefe Stufe nach innen geben, wie gewohnt öffnet die Heckklappe schön weit.

Mit einem dreifach verstellbaren Boden für denKofferraum hat das Entwicklungsteam die Beladungsflexibilität erhöht. Unter dem Boden kann der Besitzer Utensilien unsichtbar
verstauen. Ist der Flex-Floor genannte Zwischenboden auf der untersten Stufe angebracht, finden darüber bis zu 370 Liter Gepäck ihren Platz. Im Kofferraum befindet zusätzlich sich eine Aussparung, die maßgeschneidert Warndreieck samt Erste-Hilfe-Kit aufnehmen kann.

Darüber hinaus standen Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung des Designs im Vordergrund. Ein neuer, intelligenter Stoßfänger hilft, den Schaden bei Front- und
Heckkollisionen zu minimieren und Fußgänger wie Fahrzeuginsassen zu schützen. Zudem spart der neue Stoßfänger Geld bei Reparatur- und Versicherungskosten. Auch wieder vom Insigna übernommen wurde die gelungene Schildererkennung.

Wichtig für die Designer und Ingenieure war außerdem, dass die hohe Verarbeitungsqualität des Astra sich auch in allem ausdrückt, was die Kunden sehen und
fühlen. Diese so genannte „wahrnehmbare Qualität“ schlägt sich besonders im Innenraum nieder. Hier stehen Erscheinungsbild und Haptik aller Materialien im Einklang mit dem
hohen Fertigungsstandard.

Die Qualitätsanmutung der verwendeten Stoffe spiegelt sich dabei in gemaserten Oberflächen und feinstrukturierten Konsolen wider, ebenso wie in der Güte der
Dekorapplikationen, der Chromelemente sowie der Haptik von Bedienungsknöpfen und -schaltern. All diese Faktoren führen zu demhochwertigen und stimmigen Gesamtbild.

Apropos Bild. Die Abbildungen sind noch nicht zu 100% die finale Version! Schalter, Verarbeitung und einiges mehr entsprechen noch nicht in allen Details der endgültigen Serie.

Stand: Juni 2009, Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

Werbung: Automarkt auto24.de

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