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Hyundai-Studie HED-7 gibt Ausblick auf 2011

Die Bezeichnung HED-7 (Hyundai European Design) steht für die europäische Herkunft der Sport-Limousine, deren Design von in der Natur vorkommenden Formen und Strukturen beeinflußt ist. Der in Rüsselsheim entworfene HED-7 führt Hyundais neue Formensprache „Fluidic Sculpture“ fort. Die ungewöhnliche Balance zwischen kurzem Karosserieüberhang vorn und dem lang fließenden Heck verleiht dem Showcar ein futuristisches Aussehen. Im D-Segment zuhause gibt der 4,78 Meter lange, 1,85 Meter breite und 1,42 Meter hohe HED-7 einen Ausblick auf den europäischen Sonata-Nachfolger, der 2011 zuerst als praktischer Kombi und dann als elegante Limousine auf den Markt kommt.

Zahlreiche Karosseriedetails folgen den Gesetzen der Aerodynamik und unterstreichen den überraschenden Charakter des HED-7. So sorgen beispielsweise ein adaptiver Frontspoiler und strömungsgünstige Schwellerleisten für wenig Luftwiderstand. Die prägnante Front folgt dem neuen Hyundai-Familiengesicht und die seitliche „Z-Linie“ in Form einer vom Frontscheinwerfer bis zur Heckleuchte verlaufenden Sicke nimmt ein prägendes Stilelement des Kompakt-SUVs ix35 auf. Völlig neue Wege geht Hyundai beim Leuchtendesign. Dioden – eingebettet wie Diamanten in einem Collier – verleihen visuelle Spannung.Ein gutes Beispiel für die emotionale Interpretation einer aerodynamischen Fläche ist das große Glasdach mit integrierten Solarzellen – es verbindet sich mit Front- und Heckscheibe zu einem ganzheitlichen Designelement. Dach- und Türverglasung wirken wie aus einem Guss und werden von der schräg stehenden C-Säule umhüllt.

Innovative Wege schlägt Hyundai bei der Gestaltung des Interieurs ein. Ziel der Entwickler war es der Lehre der Bionik folgend, Erfindungen der Natur in technischen Anwendungen umzusetzen. So kommen neuartige Materialien des Entwicklungspartners BASF bei den Sitzen und der Mittelkonsole zum Einsatz und sparen Platz und Gewicht, was der Agilität des Fahrzeugs zugute kommt. Die Verbindung aus neuester Technik und umweltbewußtem Einsatz von Materialien spiegelt sich auch im Detail wider: Angetrieben von Solarzellen breiten sich bei Sonneneinstrahlung über den Köpfen der Fahrgäste schattenspendende Flächen aus. Die Fahrgäste an Bord der Limousine mit üppigem Radstand von 2,80 Meter erleben ein völlig neues Raumgefühl und blicken auch im Innenraum auf Flächen, die von fließenden Linien geprägt sind.

Clou des HED-7 sind die Sitze: Elemente davon sind transparent gestaltet und erlauben einen Blick auf deren inneren Aufbau. Mit Hilfe eines BASF eigenen Verfahrens zur Untersuchung derBeanspruchung von Sitzen konnte deren Struktur optimiert- und überflüssiges Gewicht gespart werden. Der geteilte, im zentralen Blickfeld liegende Bildschirm mit zukunfsträchtiger OLED-Technologie reagiert nicht nur auf Berührung, sondern auch auf Gesten von Fahrer oder Beifahrer. Unabhängig vom Fahrer kann der Beifahrer die Reiseroute planen oder zur Unterhaltung aus einem reichhaltigen Medienprogramm wählen. Auch auf der Oberfläche des Armaturenbretts befinden sich Solarzellen, die indirekt beleuchtet sind. Die sanfte Kraft der Farben spielt beim HED-7 eine wichtige Rolle. Eine umlaufende Illuminationsleiste hüllt den Innenraum in üppiges Grün und sorgt für frische Energie an Bord. Alternativ vermittelt Minzgrün Wohlbefinden oder ein Hauch von Zitronengelb weckt sportliche Assoziationen. Von außen strahlt die Sportlimousine in hochglänzender Liquid Metal-Effektlackierung, einer weiteren BASF-Erfindung, die den skulpturalen Effekt des HED-7 erhöht und durch Lichtreflexionen Teile der Karosserie wie poliertes Metall erscheinen lässt.

Die enge Kooperation mit Entwicklungspartner BASF ermöglicht es, im Hyundai HED-7 weitere neue Materialien zu präsentieren. „Sprayskin“ – ein Hi-Tech-Verfahren zur Behandlung von Oberflächen gibt dem Armaturenbrett einen besonders hochwertigen Glanz. Den meisten Kontaktwerden die Fahrzeuginsassen jedoch mit dem Sitz-Material Steron® haben. Es changiert in den Tönen samtig bis seidenglänzend und zeichnet sich durch seine hohe Widerstandsfähigkeit aus. Die leichte Recyclebarkeit des Materials weiß ebenso zu überzeugen wie die gute Atmungsaktivität und Haptik.

Angetrieben wird die Studie HED-7 von einem neuen 1,7-Liter-Common-Rail-Diesel mit zweifacher Turboaufladung, der an einen Elektromotor gekoppelt ist. Ausgerüstet mit einem Sechsgang-Doppelkupplungs-Getriebe kommt der milde Hybrid mit 3,0 Litern 100 Kilometer weit und stößt lediglich 85 g CO2 pro Kilometer aus. Gespeist wird der Elektromotor aus einer Hyundai eigenen Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Der HED-7 nutzt die Rückgewinnung aus Bremsenergie ebenso wie den Strom aus den Solarzellen im Dach und Armaturenbrett.

Das Navigationssystem an Bord hat einen Öko-Assistenten, der auf Wunsch die Route mit dem niedrigsten CO2 -Ausstoß wählt. Weitere Technologien von BASF werden zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes eingesetzt: Die Umkapselung des Motors mit einem Hartschaum-Isolationssystem aus Polyurethan (PU) ermöglicht zum Beispiel immer einen Warmstart. Ein thermoelektrischer Generator zur Nutzung der Abwärme sowie ein spezieller Film auf den Solarzellen zur effizienteren Nutzung der Sonnen-Energie ergänzen dasEnergiekonzept des HED-7. Schließlich bringen Ultra-Leichtbau-Materialien weniger Gewicht und infrarot-reflektierende Pigmente sorgen für kühlere Kunststoffoberflächen und dämmen damit die Aufheizung des Innenraums wirkungsvoll ein.

Stand: Juli 2010; Fotos: Hyundai

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