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Das neue Camaro Cabriolet debütiert in LA

Der Chevrolet Camaro, die Nummer eins im US-amerikanischen Sportwagen-Segment, schlägt mit der Premiere des Camaro Cabriolet auf der Los Angeles International Auto Show ein neues Kapitel auf. Die Produktion des neuen Cabrio-Modells beginnt im Januar 2011. Bereits im Februar sollen die ersten Fahrzeuge bei den Händlern in Nordamerika erhältlich sein. Für die europäischen Camaro-Fans ist das Cabriolet zusammen mit dem Coupé ab September nächsten Jahres bei ausgewählten Chevrolet-Händlern in Europa zu haben.

Der Camaro hat mit dem im Frühjahr 2009 eingeführten Coupé in den USA die Marktführerschaft im Segment Sportwagen übernommen. Das Vorkaufsrecht für eines der ersten Cabriolets wurde kürzlich auf einer Auktion bei Barret-Jackson für 205.000 US-Dollar versteigert. Der komplette Erlös der Auktion kam einem gemeinnützigen Zweck zugute. Die 100 limitierten Exemplare der2011er Neiman Marcus Edition des Camaro Cabriolet, die mit speziellen Designelementen zum Preis von 75.000 US-Dollar angeboten wurden, waren innerhalb von nur drei Minuten ausverkauft.

Der Camaro wurde von Anfang an auch mit Blick auf ein Cabriolet-Modell geplant und entwickelt. Die Käufer des Camaro Cabrios kommen daher in den Genuss des vollen Cabriolet-Feelings, ohne auf den dynamischen Fahrspaß eines Coupés verzichten zu müssen. Die ohnehin schon sehr steife Karosserie des Cabriolets wird durch vier strategische Maßnahmen nochmals verstärkt:

Ein Beispiel für die strukturelle Stärke des Cabriolets ist die Abstimmung des Fahrwerks: Hier mussten gegenüber dem Coupé keine Abstriche gemacht werden. Das Ergebnis ist ein Cabriolet, dass in Sachen Beschleunigung, Straßenlage und Fahrleistung dem Coupé so gut wie ebenbürtig ist.

Von Anfang an hatten sich die Designer und Ingenieure zum Ziel gesetzt, auf die üblichen Stützrippen imVerdeck zu verzichten. Dies gelang durch Verwendung von „Gelenken“ aus Verbundwerkstoff statt aus Aluminium, die Verlängerung des Verdecks bis unter die Gürtellinie und eine Überarbeitung der Nähte. Das Ergebnis ist ein glattes, straffes und sorgfältig verarbeitetes Verdeck, das zudem die schlanke Dachlinie des Coupés beibehält.

Das elektrisch betriebene Verdeck öffnet sich innerhalb von 20 Sekunden. Gefertigt wird das Verdeck im Rahmen einer Kooperation mit demselben Hersteller, der auch für die Cabrioabdeckung der Corvette verantwortlich ist. Ähnlich wie bei der Corvette faltet sich das Verdeck als einfaches „Z“ zusammen. Verriegelt wird es ganz bequem mit einem einzigen Griff in der Mitte des Frontscheibenrahmens. Sobald die Verriegelung geöffnet ist, wird der Öffnungsmechanismus auf Knopfdruck aktiviert und gleichzeitig senken sich die Seitenfenster.

Das Verdeck besteht aus einem festen und robusten Gewebe. DerFahrzeughimmel ist mit einem Akustikmaterial ausgestattet, das bei geschlossenem Verdeck für eine geräuscharme Fahrt mit Coupé-Feeling sorgt. Abgerundet wird das Verdeck durch die gläserne und beheizbare Heckscheibe.

Stand: November 2010; Fotos: Chevrolet

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