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AMI live – Smart steht unter Strom

Emissionsfreies Fahren mit Batteriefahrzeugen hat mit dem smart fortwo electric drive längst begonnen. 2006 feierte das Konzept des Elektro-smart Weltpremiere. Bereits 2007 läutete der smart fortwo electric drive die erste Pilotphase für realitätsnahen Kundenbetrieb mit einem leisen, hoch effizienten und lokal emissionsfreien Elektroantrieb ein. Seither sind insgesamt 100 smart fortwo electric drive der ersten Generation als Testflotte im Alltagsbetrieb in London unterwegs.

Vier Jahre – so lange sind die Elektro-smart an Privatkunden vermietet – müssen sich die Fahrzeuge im täglichen Großstadteinsatz im Alltag unter realen Bedingungen bewähren. Um wertvolle Rückmeldungen der Kunden zu sammeln, lädt smart diese regelmäßig zu Workshops ein, bei denen sie über ihre Erfahrungen berichten.

Rund 100 Kilometer Reichweite lassen sich mit der umweltfreundlichen Natrium-Nickel-Chlorid Batterie erzielen. Sie kann nach einer üblichen täglichen Strecke von im Schnitt 40 Kilometern in vier Stunden an jeder haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose wieder voll aufgeladen werden. Ist die Batterie so gut wie leer gefahren, wird der maximale Energieinhalt nach einer Ladezeit von acht Stunden erreicht.

Die unter dem Wagenbodeneingebaute Batterie liefert die Energie für einen Elektromotor, der im Wagenheck die Position des Dreizylinder-Verbrennungsmotors einnimmt. Damit erreicht der smart fortwo electric drive eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Selbst bei den im internationalen Vergleich relativ hohen deutschen Strompreisen fallen pro 100 Kilometer nur Kosten von zwei Euro an, dafür kann man zur Zeit nicht einmal zwei Liter Diesel tanken.

Zunächst wird der smart fortwo electric drive in einer begrenzten Stückzahl produziert. In dieser Phase sollen neben technischen Erfahrungen mit der neuartigen Batterie vor allem weitere Erfahrungen im Praxistest bei Kunden gesammelt werden. Diese fließen in die Weiterentwicklung des emissionsfreien Fahrzeugkonzepts ein.
In Europawerden die Fahrzeuge zunächst in Berlin, Paris, Rom, Mailand und Pisa eingesetzt, weitere Städte sind in Planung. In den USA werden derzeit ebenfalls mehrere Standorte auf Einsatzmöglichkeiten geprüft.

Stand: April 2009, Fotos: Redaktionsbüro Lind

Werbung: Automarkt auto24.de

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