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Toyota RAV4 Hybrid 4WD

Es ist Toyotas erstes SUV mit Hybrid-Antrieb und mit einer Systemleistung von 197 PS auch richtig gut motorisiert. Selbst mit dem stufenlosen CVT-Getriebe kann er so gute Beschleunigungswerte vorweisen, aber je flotter man fährt, um so höher wird der Verbrauch und spätestens dann stört dieser Gummibandeffekt der Stufenlosen, bei der erst mal der Motor furchtbar aufheult und erst dann die Beschleunigung nachzieht. Vor allem hält sich der laute Motor dann bis zum Erreichen der Topspeed. Das ausgewogene Fahrwerk sorgt für Komfort und die mittlerweile sehr zahlreichen Assistenzsysteme auch. Zudem bietet der RAV4 viel Platz für Mensch und Gepäck, hinten ist jedoch der Einstieg nicht so bequem wie vorne, durch die Batterie sind die Rücksitze recht hoch montiert und die Polsterung ist härter und mit wenig Seitenhalt. Vorne ist auch die Sitzausformung bestens und man blickt auf ein behagliches Ambiente, selbst wenn am Armaturenbrett kein echtes Leder zum Einsatz kommt.

Das kompakte SUV aus dem Hause Toyota ist ganz schön groß geworden, und ganz schön sportlich. Das trägt der aktuelle RAV4 besonders an der Front auch selbstbewusst zur Schau. Kantige Linien, markante Schwünge, eine mächtige Frontschürze, ein silbergrauer Unterfahrschutz der sich tief auf den Boden duckt, dynamische Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht …

Kräftige Sicken laufen über die Motorhaube um in den A-Säulen fortzuführen, diese geben dem Dach einen eleganten Schwung, zusammen mit der stark ansteigenden Gürtellinie mit ausladenden Schultern sorgt das für eine schmal auslaufende Seitenfensteroptik, die die wahre Größe des RAV4 etwas kaschiert. Für einen bullig breiten Stand sorgt der breite untere Kühllufteinlass aus schwarzem Kunststoff, der sich in der Seite in Radhausverbreiterungen und den Seitenschwellern fortsetzt bis ins Heck.

Die Heckschürze nimmt den hinteren Unterfahrschutz in Aluoptik auf, vergisst aber leider den Auspuff in die dynamische Optik mit einzubinden. Markant und sportlich auch die Heckleuchten und der große Dachkantenspoiler sowie die Haifischflossen-Antenne. Dazwischen dominiert leider die Zweckmäßigkeit, das praktische Heck will so gar nicht zur sportlichen Front passen.

Was die Außenansicht des Hecks schon erahnen lässt zeigt sich beim Öffnen der Heckklappe. Hier gibt sich der RAV4 ganz von seiner praktischen Seite. Die Heckklappe öffnet weit genug, dass man sich als 1,90 m Mensch nicht an ihr stößt. Und das tut sie sogar elektrisch, z.B. per Knopfdruck links unten vom Lenkrad oder auch aus der Ferne per Druck auf den Knopf am Schlüssel. Aber dazu muss man erst den Knopf zum Öffnen des gesamten Fahrzeugs drücken, sonst rührt sich nichts, ohnehin bewegt sich die Heckklappe recht langsam.

Praktisch und vor allem bequem wenn es gilt, schwere Gegenstände einzuladen: die Ladekante ist sehr niedrig, danach geht es praktisch eben weiter. Unter dem soliden Ladeboden ist dort, wogewöhnlich das Reserverad liegt, ein weiteres Fach mit 100 Liter Fassungsvermögen. Geschickt gelöst ist die Gepäckraumabdeckung. Durch die geteilte, variable Rücksitzlehne bleibt ein offener Spalt, den zwei Abdecklaschen, die an die Kopfstützen angeklipst werden, überbrücken.

Unter der Gepäckraumabdeckung war ein Gepäcknetz mit zwei Querstreben montiert, die ganz variabel auch an anderen Stellen im Laderaum montiert werden können.

Der recht glattflächige und gut nutzbare Kofferraum fast 501 Liter und lässt sich kinderleicht vergrößern. Man zieht einfach an einem Hebel (den für die individuelle Lehnenverstellung) und diese klappt nach vorne. Dadurch entsteht ein Laderaum von bis zu 1.633 Litern, allerdings auch eine nicht ganz ebene Ladefläche mit einer zusätzlichen kleinen Stufe vom Kofferraum aus.

Die Türen mit echten Türgriffen fallen satt ins Schloss, dazu gibt es enge und durch die Bank exakte Spaltmaße. Also steigen wir mal ein und bleiben der Einfachheit halber gleich mal hinten in Reihe zwei. Hier ist die Sitzbank etwas höher montiert, da sind die Batterien drunter verbaut, und so fällt der Einstieg hinten nicht ganz so bequem aus wie vorne. Selbst für einen 1,80 m großen Menschen geht es ganz schön weit rauf.

Der gebotene Platz hinter einem auf 1,80 m eingestellten Fahrersitz ist auch für einen 1,80 m großen Mitfahrer üppig, man hat locker 10 cm Kniefreiraum, auch am Dach hat man dann noch viel Luft, nur der Dachholm rückt dem Kopf schon recht nahe. Die Sitze hinten sind deutlich weniger ausgeformt, aber man kann die Lehne individuell verstellen. Wenig Komfort bietet der Mittelsitz, durch die Armlehne ist besonders die Rückenlehne sehr hart. Zu dritt wird es für Erwachsene in der Breite langsam eng, der Beinraum bleibt immer gut, allerdings können die Kopfstützen nicht weit genug ausgefahren werden.

Der Einstieg vorne gelingt prima, man kommt bequem rein und wieder raus, die Sitze sind gut ausgeformt, geben angenehmen Seitenhalt und sind straff gepolstert. Der Fahrersitz hat eine Höhenverstellung, die Lehne wird leider nicht per Drehrad sondern nur per Hebel verstellt.

Lässt man den Blick schweifen, macht der Innenraum einen hochwertigen und modernen Eindruck. Das beginnt beim schön griffig ausgeformten und zweifach verstellbaren Lederlenkrad mit einem schicken Materialmix, bei dem Leder sogar den Weg auf den Pralltopf gefunden hat. Und schickes Kunstleder mit weißen Nähten (wie bei den Stoffsitzen) und weicher Polsterung dominiert dann auch das Armaturenbrett, diese weißen Nähte hätten jetzt nur noch auch am Lederlenkrad stattfinden müssen …

Die Fußmatten im ansonsten eher dunkel gehaltenen Innenraum sind grau mit einem hellgrauen Ketterband eingefasst, vorne kommt noch eine hellgrauer Schriftzug RAV4 HYBRID hinzu.

Zwischen den beiden Luftausströmern im Armaturenbrett dominiert der große Bildschirm das Bild. Die Naviprogrammierung geht einfach, intuitiv und schnell, die Routenführung ist auch okay,allerdings wirkt die Sprache gestöpselt, so als würden mehrere Personen sprechen und manches klingt als würden einzelne Silben verschluckt. Das Navi macht Vorschläge für drei Routen, die schnellste, die kürzeste und eine ECO-Route. Um die Route wieder abbrechen zu können muss zweimal geklickt werden.

Neben der Navisteuerung werden auch die Einstellungen der Radiosender, Audio, Telefon etc. bequem, übersichtlich und ganz intuitiv am großen Touchscreen gesteuert. Blitzschnell ist das Handy angemeldet und schwupps geht es auch schon – falls gewünscht – ins Internet. Der Toyota RAV4 HYBRID ist nämlich gleich ein WLAN Hotspot.

Im Display zwischen den beiden Rundinstrumenten kann man den Durchschnittsverbrauch ab Start, ab Rückstellung und ab Tanken einstellen, leider ist nur die Variante „ab Tanken“ auch mit gleichzeitiger Reichweite verbunden. Und diese rechnet nur runter und man schafft letztendlich deutlich mehr Kilometer als sie vorgibt.

Alle Dinge im Toyota RAV4 HYBRID sind in einem Türkisblau beleuchtet, so wie die Zeiger und die Striche im Tacho und Drehzahlmesser. Die Schalter für die elektrischen Fensterheber in der Tür sind nur mit einem Positionslicht markiert, den Knopf um die Selbstverriegelung zu öffnen findet man im Dunkeln nur schwer.

Das Fahrwerk des RAV4 HYBRID ist angenehm straff und federt gleichzeitig die meisten Bodenunebenheiten gut weg, sogar grobe Schlaglöcher dringen nur schwach nach innen, und auch auf Kopfsteinpflaster gebärdet er sich sehr gut, keine Vibrationen, nichts klappert oder knistert.

In schnellen Kurven bleibt er entweder ganz gelassen oder untersteuert leicht. Muss man dann in der Kurve vom Gas oder bremsen, nimmt er auch das ganz gelassen und bleibt fast neutral. Und so geht er auch mit gutem Tempo durch den Kreisverkehr und legt sich gar nicht mal viel in die Kurven, dafür quietscht er aber ganz ordentlich mit den Reifen. Im Slalomtest reagiert er sehr gut auf die angenehm straffe Lenkung, die nur in der Mittellage ein klein wenig Spiel hat. Hier beim ständigen Richtungswechsel legt sich die Karosserie ein wenig zur Seite. Eine Verhärtung der Lenkung ist nicht festzustellen.

Zur guten Fahrwerksauslegen mit einem angenehmen Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort gesellt sich auch ein angenehmes Fahrgeräusch. Bei Tempo 130 sind zwar lautere Abrollgeräusche zu hören, der Motor geht darin unter und Windgeräusche finden noch nicht statt. Dazu liegt er ruhig auf der Straße.

Schluss mit der Ruhe ist spätestens dann, wenn man voll aufs Gas geht. Denn dann wird man zwar mit einer ordentlichen Beschleunigung belohnt, muss aber auch ein lautes Aufheulen des Motors hinnehmen, das – die Stufenlose lässt grüßen – nicht mit dem Fortkommen harmoniert. Zudem bleibt das dann bis zur Topspeed so, die liegt bei 180 km/h, der Tacho eilt dann schon weit auf über 200 voraus. Jetzt werden dann auch die Windgeräusche merklich lauter, der Motor hingegen ist zwar noch immer deutlich zu vernehmen, ist aber nicht mehraufdringlich. Und auch jetzt liegt der RAV4 HYBRID sehr sicher und ruhig auf der Straße.

Deutlich zum Komfort beitragen können auch das Automatiklicht und das Automatikfernlicht, beides funktioniert soweit ganz gut, nur wenn einem ein Fahrzeug auf einer langen Gerade entgegenkommt, macht die Automatik recht spät das Fernlicht aus – da kriegt man schon ein schlechtes Gewissen, denn alle Entgegenkommenden haben dann schon lange abgeblendet. Handelt es sich beim Entgegenkommenden um ein älteres Fahrzeug mit eher schwachem Licht kann es passieren, das die Automatik das Fernlicht gar nicht ausmacht. Das gilt generell auch, wenn sich ein Fahrzeug von der Seite nähert. Leider lässt sich die Fernlichtautomatik bisweilen von Verkehrsschildern täuschen, vor allem in Kurven von den kleinen rot-weißen Winkeln, dann wird das Fernlicht zur Dauerlichthupe.

Und natürlich hat der Toyota auch eine Verkehrszeichenerkennung, fährt man schneller als das Schild ausweist, färbt sich dessen Anzeige rot. Aber sie erkennt kein Ortseingangs- oder -ausgangsschild und die damit verbundenen 50 km/h. So schleppt sie ein Tempo 70 vor der Ortseinfahrt durch den ganzen Ort mit. Und leider gibt es auch mal Falschmeldungen und das Zusatzschild für Lkw z.B. am Tempo 30 Schild erkennt sie mal und mal nicht. Steht neben dem Tempolimit auch ein Überholverbot, wird das hinter das Tempolimit gesetzt, aber nur so schwach überlappend, dass man es nicht erkennen kann.

Gut im Erkennen ist der Querverkehrswarner, der einen beim rückwärts Ausparken bestens unterstützt und nicht nur Autos sondern auch Motorräder und Fahrradfahrer erkennt. Weiter geht der muntere Reigen an Assistenzsystemen mit den Spurhalteassistent, der warnt nicht nur akustisch, sondern greift auch aktiv in die Lenkung ein, allerdings kommt er in Kurven auch schon mal deutlich über die Mittellinie hinaus. Also noch nichts für halbautonomes Fahren, denn überlässt man ihm auf der Geraden das Steuer, pendelt er ständig ganz leicht hin und her.

Dabei ist der RAV4 HYBRID mit dem Tempomat in Verbindung mit dem Abstandsradar durchaus schon auf dem richtigen Weg dort hin. Nähert man sich mit eingestelltem Tempomat einem langsameren Vorausfahrenden, bremst er entsprechend ab und beschleunigt nach dem Ausscheren wieder auf die voreingestellte Geschwindigkeit. Die Entfernung kann variiert werden. In Autobahnkurven ließ sich der Tempomat auch schon mal von rechts fahrenden Lkw verwirren und haute für einen kurzen Moment die Bremse rein.

Das tut der RAV4 auch, wenn man z.B. in der Stadt auf ein stehendes oder langsam fahrendes Hindernis oder auch einen Fußgänger aufläuft – zumindest wenn der Fahrer auf die optischen und akustischen Warnsignale nicht reagiert. Last but not least besaß unser Testwagen einen Toter Winkel Assistent, der leuchtet auf sobald ein Fahrzeug im Toten Winkel fährt und blinkt kräftig, wenn man den Blinker zum Spurwechsel setzt.

Und beim Ein- und Ausparken hilft nicht nur die konventionelle Rückfahrkamera,auch ein 360° Rundumblick ist optional möglich, dabei kann nicht nur jedes Bild der vier Kameras einzeln oder das Gesamtbild angezeigt werden, eine Zoomfunktion kann auch gezielt Objekte anzeigen. Solche Hilfen können nicht schaden, ist der Japaner vor allem nach schräg hinten durch breite Dachsäulen und hohe Fensterlinien nicht gerade übersichtlich.

Kommen wir nochmal kurz zum Bremsen zurück. Unser Testwagen schmeißt sich vehement in die Bremsen, die vorne und hinten aus Scheibenbremsen mit ABS und Notbremsassistent bestehen. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 heraus steht er innerhalb von rund 37 Metern, dabei zieht er auf schlechter Wegstrecke schwarze Striche auf den Asphalt, bleibt aber stets super in der Spur. Dazu quietschen die Reifen ein wenig und die Karosserie taucht vorne ordentlich ein. Das Ansprechverhalten hängt vom Tritt aufs Bremspedal ab, bevor die Radbremsen richtig zum Einsatz kommen wird die Kraft der E-Motoren zum Bremsen genutzt. Daher ist das Bremsen bis zum Stillstand auch nicht immer gleichmäßig.

Ein Hybrid und dann natürlich auch eine stufenlose Automatik, am Ende auch noch wenig PS und schon formieren sich die gesammelten Vorurteile gegen den neuen Testkandidaten. Im Falle des Toyota RAV4 HYBRID verfliegen die aber schneller als sie gekommen sind.

Fangen wir mal bei den reinen Daten und Fakten an und den dazugehörenden Werbeaussagen von Toyota an: Der RAV4 ist das erste Hybrid SUV von Toyota und der gleichzeitig leistungsstärkste je angebotene in Europa. In Zahlen heißt das: Systemleistung von 145 kW / 197 PS. 2,5 Liter Benzinmotor, Topspeed 180 km/h. Beschleunigung von Null auf Hundert in 8,3 Sekunden.

Allein der Benzinmotor mit 16 Ventilen und 2.494 cm³ Hubraum leistet 114 kW / 155 PS bei 5.700 U/min und stellt ein maximales Drehmoment von 206 Nm zwischen 4.400 und 4.800 Touren bereit. Dazu gesellt sich der Elektromotor an der Vorderachse mit einer Leistung von 105 kW sowie einem maximalen Drehmoment von 270 Nm. Im Falle des Hybrid-Allradantriebes kommt an der Hinterachse ein weiterer 50 kW starker Elektromotor zum Einsatz. Der elektrische Allrad arbeitet ohne Verteilergetriebe oder Kardanwelle. Vom Zuschalten des Allradantriebs bekommt der Fahrer praktisch nichts mit, außer dass die Traktion beim Anfahren auf rutschigem Untergrund, in flotten Kurven oder anspruchsvollen Bedingungen prima ist.

Vier verschiedene Fahrprogramme werden angeboten, darunter auch der EV-Modus, bei dem der RAV4 HYBRID rein im elektrischen Modus unterwegs ist. Lieder reicht die Batteriekapazität aber nur für wenige Stadt-Kilometer, aber auch wenn das Fahrzeug selbst entscheidet, wird im Stadtbetrieb bevorzugt der Elektromodus benutzt. Aber immer gerade dann, wenn man praktisch lautlos an einer Menschengruppe auf dem Gehweg vorbeigleiten will, ist der Strom alle und nix ist es mit lautlos.

Das stufenlose CVT-Getriebe sorgt für komfortablen Vortrieb, das Aufheulen des Motors und erst danach das Nachziehen der Beschleunigung findet dabei nurstatt, wenn man es z.B. am Ortsausgang besonders eilig hat, auf Tempo 100 zu kommen und es auch noch bergauf geht. Ansonsten sorgt die gute Power der 197 PS dafür, dass dieses Phänomen praktisch nicht auftritt und man einfach gleitend und ohne nennenswerte Geräuschentfaltung und natürlich ohne Schaltrucke davonzieht. Im normalen Fahrbetrieb, in der Stadt oder auch zurückhaltend auf der Landstraße fällt dieser Effekt überhaupt nicht störend auf.

Und wenn doch, dann kann man auch auf „S“ selber schalten und sequentiell durch sechs vordefinierte Stufen wechseln. Das geschieht richtig super, schnell und mit ganz wenig Schaltruck.

Der Unterschied ob man im Normal oder im ECO-Modus fährt, hat sich bei uns im Test nur unwesentlich ausgewirkt, sowohl was das Vorwärtskommen wie auch den Verbrauch angeht, waren es im Normal-Modus auf unserer gewohnten Mix-Strecke 6,2 Liter laut Bordcomputer, brachte es der ECO-Modus auf 6,0 Liter Super, das Nachmessen durch tatsächlichen Verbrauch mittels Tanken vorher und nachher hat dabei aber 6,4 Liter ergeben – weit weg also von den 5,1 Litern, die Toyota angibt und deutlich über dem, was mit dem herkömmlichen Diesel möglich ist. Die CO2-Emmissionen liegen in Kombination mit den 18 Zoll Rädern bei 118 g/km.

Auf der Autobahn haben wir laut Bordcomputer 7,3 Liter verbraucht, wenn die Tachonadel so um die 130 km/h pendelt. Schon nur etwa 10 km/h langsamer, und der Verbrauch geht auf 6,6 Litern zurück. Hohes Tempo wird sofort mit deutlich höherem Verbrauch quittiert.

Ganze 7 Airbags (inkl. Knieairbag für den Fahrer) gehen neben den Dreipunktsicherheitsgurten sowie Kopfstützen auf allen Plätzen ans Werk.

Außerdem hilft ggf. eine Anhänger-Stabilisierungskontrolle mit Brems- und Motoreingriffen das Schlingern des Hängers zu vermeiden. Unter dem Namen Toyota Safety Sence sind einige der bereits im Kapitel Komfort beschriebene Assistenzsysteme zusammengefasst.

Die Preise für den Toyota RAV4 HYBRID sind derzeit stark in Bewegung, mit Allrad kostet er in der Version EDITION 36.890,- Euro – ein spezielles Angebot bietet ihn für 33.890,- Euro an, mit Frontantrieb und in der Version COMFORT startet er bereits als Sonderangebot bei 29.990,- Euro, das Top-Modell EXECUTIVE liegt als Angebot bei 37.490,- Euro mit Allrad. Mit 143 Diesel-PS kostet der RAV4 ab 27.290,- Euro, der Benziner mit 151 PS startet bei 27.9990,- Euro.

Die Ausstattung unseres EDITION kann als sehr umfangreich bezeichnet werden, sogar die elektrische Heckklappe, die 18 Zöller Alufelgen und das Smart-Key-System gehört dann dazu, Klimaautomatik, automatisch abblendender Innenspiegel Tempomat, Rückfahrkamera, Lichtautomatik, Nebelscheinwerfer, Voll-LED-Scheinwerfer u.v.m. sowieso.

Das Toyota Safety Sence schlägt dann noch mit 750,- Euro zu Buche, die Einparkhilfe vorne und hinten mit 500,- Euro, Toter-Winkel- und Rückfahrassistent 650,- Euro, Glasschiebe- und Hubdach 900,- Euro, Metallic-Lack 580,- und Perlweiß 890,- Euro. Touch 2 & Go Navigation 590,- bzw.990,- Euro, die Dachreling 390,- Euro sowie die Sitzheizung vorne 490,- Euro und zusammen mit den Ledersitzen 1.690,- Euro. 40.000,- Euro und mehr sind da kein Problem und durchaus ein stolzer Preis.

Stand: November 2016, Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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