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SEAT Leon CUPRA Familie

Leistungsstark, rassig, die pure „auto emotion“ – hierfür steht die SEAT Leon CUPRA Familie. 2002 konnte uns bereits der erste Leon CUPRA, hier noch mit dem Zusatz R, absolut begeistern. 13 Jahre später bauen die Spanier diese Faszination sogar auf alle – mittlerweile drei – erhältliche Leon-Modelle aus. Ob nun im traditionellen Fünftürer, dem sportlichen Dreitürer SC oder der praktischsten aller Varianten, dem ST. SEAT paart die gesamte „Löwen-Familie“ mit einer unglaublich eindrucksvollen Performance und bis zu kraftvollen 280 PS. Ab dem Modelljahr 2016 wird diese Power sogar auf 290 PS (213 kW) angehoben.

Diese holen die Spanier aus dem neu entwickelten 2.0 TSI-Triebwerk mit Dual-Einspritzung und variablem Ventilhub. Zudem kann der Kunde auf eine marginal schwächere Version mit 195 kW / 265 PS ausweichen, während diese Motorisierung beim Kaufpreis eine Einsparung von 1.300 Euro einfährt, ist der CUPRA 265 nur einen Bruchteil langsamer und gönnt sich im direkten Vergleich lediglich 0,2 Sekunden mehr als der Seat Leon CUPRA 280. Serienmäßig mit einem knackigen Sechsgang-Handschalter versehen, ist aber gerade das DSG-Getriebe ein absolutes Sahnestück und die hierfür fälligen 1.700 Euro jeden Cent wert. Je nach Modell vergehen so 5,6bis sechs Sekunden für den Standardspurt aus dem Stand heraus. Beide Motorisierungen fahren mit einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmeter vor, bei der stärkeren Variante liegt dieses jedoch nach oben heraus etwas länger an.

Wirklich ausreizen lassen sich die CUPRA-Modelle nur auf der Rennstrecke, gerade im aktivierten CUPRA-Modus animiert der Leon ungemein und fordert förmlich mehr Gas zu geben. Schon im Stand fährt beim Wechseln in den besagten Modus ein Ruck durch das Fahrzeug, das nun noch spontaner auf jeden Gaspedalbefehl reagiert und diese in beeindruckenden Vortrieb umsetzt. Kurzes Zwischengas beim Runterschalten zaubert uns stets ein Lächeln ins Gesicht, damit einher geht ein kerniger Sound, der den zwei großen Endrohren entströmt.

Außerdem nimmt das Fahrwerkprofil Einfluss auf das DSG-Getriebe, die perfekt abgestimmte Progressivlenkung und die vordere Differenzialsperre, während das von Weiß zu Rot wechselnde Ambientelicht auf den aktivierten Modus hinweist.

Für welche Motorisierung oder Getriebevariante Sie sich letztlich entscheiden, die Performance sucht seinesgleichen. Wobei es natürlich gerade bei der 280 PS Variante immer wieder beeindruckend ist, wie SEAT diese Leistung rein über die Vorderachse auf die Straße bringt.

Das adaptive Fahrwerk mit Dynamic Chassis Control und vor allen Dingen die Vorderachs-Differentialsperre VAQ die das Antriebsmoment vollständig an das kurvenäußere Rad leitenkönnen, leisten hier hervorragende Arbeit.

Von einem störenden Zerren an der Lenkung, wie von durchdrehenden Rädern beim Start oder ein Schieben über die Vorderräder ist hier keine Spur. Der Leon CUPRA bleibt selbst bei schwindelerregend hohen Kurvengeschwindigkeiten optimal und spielerisch beherrschbar und das sogar bei Nässe.

In den heißblütigsten Modellen von SEAT schlagen allerdings zwei Herzen in einer Brust. Erweisen sich die CUPRA-Modelle beim Verlassen der Rennstrecke doch als absolut alltagstauglich und überraschend komfortabel, gerade wenn wir in den entsprechenden Modus wechseln. Dennoch können wir auch bei „gezügeltem Temperament“ zu jeder Zeit und ohne erneuten Modiwechsel auch im Komfort-Programm ordentlich Power abrufen.

Fahrwerksseitig können die temperamentvollen CUPRA-Modelle also mit einer vorbildlichen Alltagstauglichkeit überraschen und das bei diesem enorm hohen Sportpotential. Doch wie halten es die Spanier mit dem Verbrauch, schlagen sie letztlich hier über die Strenge?

Nein, tun sie nicht und verblüffen uns ein weiteres mal. Lassen sich doch beide Aggregate bei ziviler Fahrweise und aktiviertem „Comfort“-Modus überraschend effizient fortbewegen. Sieben Liter sind wahrlich keine Illusion und so sind die von SEAT angegeben Verbrauchswerte bei weitem nicht aus der Luft gegriffen.

Der dreitürige SC soll mit dem DSG-Getriebe auf einen Normverbrauch von 6,5 Liter kommen und 149 g/kmCO2 ausstoßen. Der Fünftürer verbraucht lediglich 0,1 Liter mehr und stößt 154 Gramm CO2 aus. Während der Kombi hier gleichauf liegt, fließen bei den Varianten mit Handschalter jeweils 0,2 Liter mehr durch die Benzinleitungen.

Dass sich die Fahrzeuge bei der rasanten Kurvenhatz oder hohem Autobahntempo – maximal ist eine elektronisch begrenzte Topspeed von 250 km/h drin – gut und gerne die doppelte Ladung genehmigen ist natürlich nicht verwunderlich, bekommen wir dann doch auch einiges geboten.

Apropos, schon die „Basisversionen“ der Leon-Familie setzen auf eine besondere Dynamik, die in den CUPRA-Modellen nochmals verstärkt wird, ohne dass diese aber „aufgemotzt“ in Erscheinung treten. So sind zwar die Lufteinlässe an der Front größer dimensioniert und mit Gittereinsätzen in Wabenform bestückt, oder beispielsweise die am Heck befindlichen Stoßfänger schwarz eingefasst sowie der optische Diffusor mit ovalen Auspuffrohren versehen.

Außerdem gibt sich der CUPRA durch gelungen gesetzte Designfeatures zu erkennen. Die Räder im großen 19-Zoll-Format wurden mit einer schicken Titan-Zweifarblackierung versehen, während das serienmäßige Aerodynamic Paket einen Dachspoiler, CUPRA-Schriftzüge auf den Bremssätteln und schwarz lackierte Außenspiegel-Gehäuse beinhaltet.

Mit den optionalen Performance Packs kann der Kunde seinen Leon CUPRA mit einer Vierkolben-High-Performance-Bremsanlage von Brembo oder denexklusiven 19-Zoll-Felgen wahlweise in schwarz oder orange erhältlich sowie den seitlichen Schwellerleisten zusätzlich aufpimpen.

Noch mehr Farbe ins Spiel bringen die entsprechenden Pakete, die das Gehäuse der Außenspiegel, die Umrandung des Kühlergrills, die Räder und den CUPRA-Schriftzug auf der Heckklappe wahlweise in weiß (White Line), schwarz (Black Line) oder orange (Orange Line) hervorstechen lassen.

Sportsitze mit dunkelgrauem Alcantara – wahlweise auch in schwarzer Vollleder-Ausstattung erhältlich – und jeweils mit weißen Ziernähten, weißen Seitenwangen und einem entsprechenden Türpaneel versehen sowie einem unten abgeflachten Sportlenkrad weisen auf den CUPRA hin. Kontrastnähte prägen dieses ebenso, wie den Schalthebel.

Während Pedale und Einstiegsleisten aus Aluminium natürlich auch im sportlichsten Modell der Baureihe nicht fehlen dürfen, hat Seat außerdem spezielle Schalensitze für 1.350 Euro unter den Extras aufgeführt.

Wer hierauf verzichtet, bekommt den Leon CUPRA 265 im günstigsten Fall für 31.320 Euro, der Fünftürer verlangt lediglich einen Aufpreis von 500 Euro, während die Kombivariante ST bei 32.950 Euro startet, eine umfangreiche Ausstattung stets inklusive. Denke ich da nur an die Voll-LED-Scheinwerfer, das Media-System Plus mit 6,5-Zoll-Touchscreen, die Climatronic, die Geschwindigkeitsregelanlage, usw..

Und die Leon-Familie hat noch weitaus mehr zu bieten. Wer mehr über die Infotainment-Systeme, die Vielseitigkeit, das Platzangebot oder die Assistenzsysteme wissen möchte …
Stand: September 2015; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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