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PSA Peugeot Citroën blickt „innovativ“ in die Zukunft.

Der französische PSA-Konzern steht nicht nur mit den Neuheiten Citroën C4 Picasso sowie dem Peugeot 308 in den Startlöchern, erstmals gewährte man uns auch einen Ausblick auf zahlreiche innovative Technologien, mit denen die Franzosen den Weg in eine saubere Zukunft beschreiten möchten.

Wenn es auch heute nicht um die beiden neuen Modelle geht, so ist es uns durchaus möglich darüber eine Brücke zu den neuen Technik-Highlights zu schlagen. Denn sowohl der C4 Picasso als auch das neue Peugeot Kompaktmodell bauen bereits auf der neuen Efficient Modular Plattform 2 auf. Die EMP2 ermöglicht eine weltweite Produktion und wird künftig sowohl für die Fahrzeuge im C- und D-Segment eingesetzt.

Doch die Entwicklungen des PSA-Konzerns umfassen noch weitere und vor allen Dingen wegweisende Innovationen, wie beispielsweise die Abgasnachbehandlung beim Diesel, „Blue HDi“ genannt. Derneue Abgasstrang reduziert die schädlichen Stickoxid-Ausstöße bei Dieselfahrzeugen um ein deutliches und verringert zudem den Verbrauch um bis zu vier Prozent.

Während diese Technik schon 2013 den Weg auf die Straße findet, wird der „Hybrid Eco“ erst im Jahr 2017 eingeführt. Bei dieser Hybridlösung handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bekannten e-HDi-Technologie. Der Mildhybrid, bei dem der Verbrennungsmotor an eine E-Maschine mit 10 kW Leistung gekoppelt ist, senkt den Verbrauch um 10 bis 15 %. Der Elektromotor angeschlossen an eine Li-Ionen-Batterie (48 V), kann das Fahrzeug bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zu einem Tempo von 20 km/h eigenständig antreiben.

Einen weiteren Ausblick auf die Zukunft gibt der Plugin-Hybrid von PSA. Wenn es sich zunächst bei dem „HYdole“ auch noch um eine Studie handelt, so ist das Konzept vielversprechend. Es ist angedacht, sich mit diesem Fahrzeug bis zu 80 Prozent elektrischbetrieben und somit CO2-frei fortzubewegen. Im Vergleich zu einem Elektroauto mit ca. 130 km Reichweite liegt diese hier mit 500 km deutlich höher. Zudem lädt sich die Batterie an jeder herkömmlichen Steckdose in gerade mal fünf Stunden voll auf. Das Platzangebot sowie das Kofferraumvolumen bleiben erfreulicherweise komplett erhalten.

Den Fokus auf sich ziehen kann der PSA-Konzern letztlich aber vor allen Dingen mit den folgenden beiden Neuheiten die ab 2016 in Serie gehen.

Zum einen wäre da die „Hybrid Air“-Vollhybrid-Technologie, die über eine Druckluft-Lösung verfügt und ihren großen Einsatz im Klein- und Kompaktwagensegment finden wird.

Der neue Antriebsstrang arbeitet zwar auch mit einem herkömmlichen Benzinmotor, verzichtet aber auf einen Elektroantrieb sowie eine Batterie und baut stattdessen auf eine Hydraulikpumpe und ein Druckluftspeicher-System.

Dieses Konzept benötigt weniger Platz und erhält somitdas vollständige Raumangebot und bietet dem Kunden außerdem den Vorteil, deutlich erschwinglicher zu sein als ein Hybrid mit Elektrokomponente.

Mittels intelligenter Steuerung passt sich die Betriebsart an den jeweiligen Bedarf an und optimiert die Energieeffizienz mittels dreier Modi – Luft-, Benzin- oder Mischbetrieb – bestmöglich. Die Kraft wird dabei stets ohne Zugkraftunterbrechung von einem Automatikgetriebe übertragen.

Der „Hybrid Air“ reduziert bei einem Einsatz von 80 Prozent im Druckluftbetrieb, den CO2-Ausstoß um bis zu 45 Prozent und erreicht laut Typprüfungswert einen Verbrauch von 69 g CO2/km. Womit der PSA-Konzern die Vorstellung eines 2-Liter-Autos durchaus realisieren kann.

Abschließend kommen wir zu dem elektrischen Leichtfahrzeug VéLV, das die Nachfolge des C-Zero und iOn antreten wird.

Das kompakte Elektrofahrzeug ist 2,81 Meter lang und ist mit unter 700 kg ein regelrechtes Leichtgewicht. Mitdrei Sitzplätzen ist das Konzept erfrischend anders, allerdings rücken gerade die beiden Passagiere vorn sehr nahe zusammen.

Apropos „drei“, da die Hinterachse mit den zwei Rädern eine Spur von weniger als 460 mm aufweist, unterliegt das Fahrzeug den entsprechenden Bestimmungen eines Dreirades. Mit einem selbsttragenden Glasfaser-Polyesterharz-Monocoque erfüllt der VéLV jedoch die gesetzlichen Crash-Sicherheitsanforderungen eines Pkw. Schlussendlich wird sich das in Serie gehende Fahrzeug optisch allerdings von der Studie unterscheiden.

Was bleibt ist der Antrieb, der ganz klar dem Mobilitätsbedarf in der Stadt gerecht wird. Mit einer kontinuierlichen Leistung von 20 kW und 30 kW für eine mögliche Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h ist mit einer Batteriekapazität von 8,5 Kilowattstunden eine Reichweite von 100 Kilometern möglich. Dies entspricht wiederum einem hervorragenden Stromverbrauch von nur 85 Wattstunden proKilometer.

Wie all diese zahlreichen Technologien belegen, bietet der PSA Konzern mit den Marken Peugeot und Citroën dem Kunden schon heute und gerade in Zukunft „Mobilität ganz im Sinne der Umwelt“.

Stand: Juni 2013; Text und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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