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Peugeot zieht positives Resümee 2013

Das Jahr neigt sich dem Ende und Peugeot hat uns eingeladen noch einmal einen Blick auf die Neuheiten des Jahres 2013 zu werfen. Während die Franzosen mit dem neuen Kompaktklasse-Wagen 308 (Link?!) zu alter Stärke zurückfanden, konnten sie mit dem Kleinwagen-Crossover 2008 sogar einen absoluten Überraschungserfolg feiern. Traditionsbewusste Motorsport-Freunde erfreuen sich am neuen 208 GTi und finden im RCZ R nun auch die nötige Power vor. Ob Sie sich für ein sportliches oder familientaugliches Fahrzeug entscheiden, die neue „Löwen“-Garantie „5 Jahre QualitätsPlus“ umfasst eine zweijährige Herstellergarantie sowie weitere drei Jahre Schutz gemäß den Bedingungen des „optiway GarantiePlus“-Vertrags, sie wird auf alle neuen Modelle gewährt.

RCZ / RCZ R

Mit dem RCZ brachte Peugeot 2010 ein Sportcoupé auf den Markt, das vor allen Dingen mit seiner Optik verführte. Mit bis dato über 50.000 verkauften Einheiten hat der auch gern als „Audi TT-Jäger“ betitelte RCZ für die Franzosen große Erfolge einfahren können. Wirklichen Sportenthusiasten fehlte jedoch die nötige Kraft um es auch mit den Großen aufzunehmen.
Mit Einführung des aktuellen Facelift, das nicht nur mit einer deutlich überarbeiteten Front an den Start geht, präsentiert Peugeot nun jedoch den RCZ R.

Die schnellste 2+2-Sitzervariante ist zugleich das stärkste Fahrzeug, das Peugeot in Serie gebracht hat. Mit 270 PS leistet der RCZ R 70 PS mehr als der bisher stärkste 200 THP. Aufbauend auf dem 1,6-Liter-Turbobenziner ist das R-Modell mit einem speziell entwickelten Twin-Scroll-Turbolader, dem neukonzipierten Abgaskrümmer, Kolben und besonders robusten Pleuel versehen.

Der RCZ R schafft es von Null auf Tempo 100 in gerade mal 5,9 Sekunden und zieht souverän weiter, bis er elektronisch bei 250 km/h abgeregelt wird.

Rein auf Frontantrieb ausgelegt, bringt das maximale Drehmoment von 330 Nm die Räder des RCZ R nur zu gerne zum Durchdrehen, womit er gegen manchen Mitbewerber mit Allradantrieb natürlich wertvolle Zeit verliert. Nichts desto trotz hat es Peugeot nun geschafft, dem RCZ einen Motor zur Seite zu stellen, der ihm auch Sportwagenflair verleiht.

Mit angegebenen 6,3 Litern pro 100 Kilometer möchte er diesen Charakter mit effizienten Verbrauchswerten paaren. Das Sechsgang-Getriebe ist zwar knackiger als beim normalen RCZ geführt, aber auch hier dürften die Schaltwege gerne noch kürzer ausfallen.

Das ohnehin sehr straffe Fahrwerk geht in der R-Variante noch weniger Kompromisse ein und so lässt das Coupé jeden Fahrbahnschaden nach innen durchdringen.

Weniger durchdringend ertönt dagegen der Motorensound, der an sich kernig, aber gerne präsenter sein könnte. Abgesehen davon, würden die beim RCZ R außen platzierten Endrohre, auch dem RCZ gut zu Gesicht stehen, da sich diese perfekt in die mittig zulaufende Designlinie einfügen.

Im Innenraum hebt sich das R-Modell mit einer lederbezogenen Armaturentafel und Türverkleidungen in Kombination mit knallig roten Ziernähten noch stärker hervor und die Sportschalensitze bieten uns den perfekten Seitenhalt.

Die Platzverhältnisse sind ungeachtet der Motorisierung stets 2+2-Sitzer-typisch und der Kofferraum des RCZ R hält ebenfalls nur 321 bis 639 Liter Stauvolumen bereit. Das attraktiv angepriesene Sportcoupé ist für 41.500,- Euro ab Anfang nächsten Jahres im Handel erhältlich.

208 GTi

Mit dem 208 GTi setzt Peugeot eine erfolgreiche Tradition fort und präsentiert einen vom Motorsport inspirierten Kleinsportler. Das GTi-Modell der Löwenmarke ist ausschließlich in der Dreitürer-Variante erhältlich und kommt optisch überraschend zurückhaltend daher.

Während der Frontgrill im sogenannten Schachbrett-Design gehalten ist, lässt die rote Zierleiste unterhalb der Kühlermaske auf das Topmodell schließen. Der neu gezeichnete Kühlergrill, die markanten Halogenscheinwerfer inklusive LED-Technologie prägen schon die Basisvariante des 208.

Die verchromten Außenspiegelkappen, der Heckspoiler und die zweifarbigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie die rot lackierten Bremssättel vorn wie hinten, das verchromte Doppelauspuffendrohr in Trapezform und die einzelnen GTi-Embleme kennzeichnen wiederum einzig die sportlichste Variante.

Das Cockpit setzt sich zum Beispiel mit Einstiegsleisten und Pedalen in Aluminium, dem unten abgeflachten und noch eine Spur tiefer positionierten Lederlenkrad mit GTi-Logo sowie pfiffigen roten Applikationen sowohl an Türen, der Armatur und Mittelkonsole weiter ab. Die verbauten Sportsitze und die Armatureneinheit setzen diese Akzente mit roten Ziernähten fort.
Das Fahrwerk sowie die Lenkung als auch die Bremsanlage wurden im Detail überarbeitet und an die vorhandene Kraft von 200 PS angepasst.

Diese sowie 275 Nm stellt der 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Twin-Scroll-Turbo bereits von unten heraus bereit. So zieht der 208 GTi kraftvoll ausdem Stand heraus los und passiert nach nur 6,8 Sekunden die Tempo 100 Marke und sogar bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h souverän weiter.

An den Fahrleistungen sowie dem leicht kernigen Sound gibt es nichts auszusetzen, einzig die Schaltwege des Sechsgang-Schaltgetriebes könnten auch hier kürzer ausgeführt sein. Eine Alternative in Form eines Doppelkupplungsgetriebes steht nicht zur Wahl.

Ein Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern soll laut Peugeot möglich sein, wer den Löwen jedoch jagen lässt, reicht an diesen Wert natürlich nicht heran.

Ab 22.900,- Euro hat der 208 GTi basierend auf dem höchsten Ausstattungsniveau Allure einige Annehmlichkeiten an Bord. Ob die Zweizonen-Klimaautomatik, die Geschwindigkeitsregelanlage mit -begrenzer, der multifunktionale 7-Zoll-Touchscreen, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Sitzheizung oder Parksensoren hinten.
Außerdem können Sie Ihr Fahrzeug mit originellen Dachaufklebern oder speziellen Alurädern ganz nach belieben „aufmotzen“.

2008

Weniger sportlich geht es dagegen bei dem Mini-SUV Peugeot 2008 zur Sache, der basierend auf dem Kleinwagen 208 aber einen großen Nutzwert aufweisen kann.

Deutlich höher gelegt als der 208 und mit Rammschutzleisten versehen, vermittelt der 2008 ein gewisses Geländefeeling, was ihn laut Peugeot zu einem perfekten Urban Crossover macht.

Einen Allradantrieb gibt es jedoch nicht. Dennoch kann der Franzose mit Techniklösungen wie der elektronischen Traktionshilfe Grip Control aufwarten, diese sorgt für bestmögliche Haftung auf unterschiedlichen Untergründen.

Die Fahrwerkshöherlegung verleiht dem 2008 jedoch nichtnur einen Offroad-Charakter, sondern erleichtert den Passagieren dank erhöhter Sitzposition den Einstieg und bietet eine optimale Übersicht.

Die Familienzugehörigkeit zum 208 ist im Inneren deutlich zu erkennen. Und so übernimmt das Crossover-Modell nicht nur das schwungvolle Armaturenbrett sondern auch die einzigartige Positionierung von niedrig angebrachtem Lenkrad und hoch gesetzten Kombiinstrument. So sehen wir auch hier nicht durch den Lenkradkranz sondern darüber, auf das Anzeigeinstrument.

Während das Lenkraddesign und die Gestaltung des Navigationssystems 1:1 übernommen worden sind, weicht die optische Darstellung der Bedienelemente von der des 208 etwas ab. Ebenso der Handbremshebel, der anstelle eines klassisch geführten Hebels, hier einem weit hinten angebrachten Knubbel entspricht.

Diese Lösung soll eine Platzeinsparung zur Folge haben, die unseres Erachtens jedoch nicht ausschlaggebend ist. Überzeugend dagegen, sind die großzügigen Raumverhältnisse im Fond, sowie das Kofferraumvolumen von 360 Litern, das mittels geteilt umlegbarer Rücksitzlehne auf bis zu 1.194 Liter erweiterbar ist.

Das Fahrwerk hinterlässt einen ausgewogenen Eindruck und kommt auch mit Bodenunebenheiten und gröberen Querrillen zurecht. Beim sportlichen Kurvenritt macht sich dagegen der höhere Aufbau bemerkbar und so legt man trotz angenehm direkter Lenkung letztlich doch eine gemütlichere Gangart an den Tag.

In Verbindung mit dem neu entwickelten Basisaggregat, dem Dreizylinder-Benziner mit 1,2 Liter Hubraum ist diese ohnehin ratsam, denn die 60 kW / 82 PS und ein maximales Drehmoment von lediglich 118 Newtonmetern bescheren dem 2008verständlicherweise keine sportlichen Fahrwerte.

So zieht das Fahrzeug zunächst träge aus dem Stand los und erreicht nach 13,5 Sekunden Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit von 169 Stundenkilometern ermöglicht auf der Autobahn ebenfalls nur ein Mitschwimmen.

Wer das Aggregat nicht unnötig quält, kann bei Zurückhaltung wiederum mit niedrigen Verbrauchswerten glänzen. Der Einstiegsmotor soll sich mit nur 4,9 Litern auf 100 Kilometer begnügen, dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 114 g/km.

Ein typisches Peugeot-Manko scheinen die für unseren Geschmack zu langen Schaltwege zu sein. Des weiteren lässt das Fünfgang-Schaltgetriebe bei höheren Geschwindigkeiten einen sechsten Gang vermissen.

Ein weiterer Benzinmotor mit 88 kW (120 PS) sowie zwei Dieselmotorisierungen mit 68 kW (92 PS) und 84 kW (115 PS) stehen dem Kunden zunächst außerdem zur Wahl. Die Selbstzündermodelle sind dabei nicht nur mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP, sondern auch einem STOP & START-System ausgerüstet.

Der Startpreis für den 2008 liegt beim kleinen Dreizylinder bei 14.700 Euro, in der Access-Variante verfügt das Modell über sechs Airbags, ABS, ESP mit ASR und einen Notbremsassistent, sowie eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, elektrischen Fensterhebern vorn und eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, doch eine Audioanlage wie auch eine Klimaanlage sind erst in der nächst höheren Variante serienmäßig inbegriffen.

Was einen Aufpreis von 1.750,- Euro zur Folge hat und während einzelne Optionen nicht in Verbindung mit der Basisvariante, sondern erst ab demNiveau Active erhältlich sind, kann dieses außerdem mit einem Lederlenkrad, dem multifunktionalen Touchscreen, Nebelscheinwerfern, 16-Zoll Stahlfelgen und WIP Bluetooth inkl. USB-Anschluss aufwarten.

Stand: Dezember 2012; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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