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Opel Corsa Satellite – Da ist Musik drin!

Ein kleines zunächst unscheinbares Mädchen namens Lena Meyer-Landrut schaffte 2010 das, worauf Deutschland so lang schon gewartet hatte. Sie gewann mit ihrem Hit „Satellite“ den Eurovision Song Contest und ließ eine regelrechte Lena-Mania aufkommen. Diesem Hipe konnte sich wahrlich keiner entziehen, ob man nun wollte oder nicht. Opel hat sich dies zu Nutzen gemacht und ernannte sie sogleich zur neuen Markenbotschafterin, womit Sie in die Fußstapfen einer Steffi Graf oder Katie Melua trat. Doch sie stellt weit mehr als nur das neue Gesicht der Marke dar.

Die Rüsselsheimer gehen mit Lena noch einen Schritt weiter und widmen ihr sowie dem Erfolgstitel „Satellite“ nicht nur ein Sondermodell sondern gar eine eigenständige Ausstattungslinie, die das sogenannte Fräuleinwunder kreierte. „Ich bin total happy, der Corsa Satellite bietet genau das, was ich von einem modernen Auto für junge Leute wie mich erwarte, gemäß meinemMotto: Lebe lieber bunt“, so die Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin.

Umso mehr verwunderte es uns, was Lena letztendlich zu ihrer Farbwahl bewogen hat. Denn wirklich peppig und bunt kommt der neue Farbton „Guacomole“ nicht daher, wenn wir ehrlich sind. Da sind doch die ebenfalls neuen Töne „Apfelgrün“ und „Henna“ auffälliger. Allerdings schaffte Lena es auch im vergangenen Jahr zahlreiche Zweifler von sich zu überzeugen. Warten wir also ab.

An der aufgefrischten, gelungenen Optik – mit neu gestaltetem Kühlergrill, Frontscheinwerfern in Adleraugen-Optik, flügelförmigen Tagfahrleuchten und Nebelscheinwerfern umfasst von ebenfalls flügelförmigen Chrom-Einfassungen – die ganz der erfolgreichen Linie und Formensprache der Geschwistermodelle Insignia, Astra und Meriva folgt, kann in jedem Fall keine Farbe etwas rütteln und so vergeben wir gerne 12 Points für das Design.

Wenn Opel auch davon ausgeht, dass die Lena-Version das Hauptvolumen des neuen Corsa einnehmen wird, so verlassen siesich nicht allein darauf. Während sich die Modellpflege 2010 beim Opel Corsa nur auf die Dinge unter dem Blech konzentrierte, präsentiert sich der Jahrgang 2011 mit einer frischeren und moderneren Hülle, weiteren neuen Ausstattungen und einem kleinen Upgrade bezüglich des 1.3 CDTI.

Somit ist Opel gut gerüstet und bietet dem Kunden individuelle und umfangreiche Möglichkeiten, zu denen u.a. auch die verschiedenen schicken Color-Line-Modelle zählen.

Auf die Außenlackierung abgestimmt gibt es auch Farben für das Interieur, das ebenfalls nicht unberührt blieb. Die verschiedenen Ausstattungsvarianten können mit zahlreichen Stoffen, Farbvariationen und matten sowie hochglänzenden Dekors aufwarten. Die „Satellite“-Ausstattung setzt sich wenn gewünscht mit den Farben „Petrol“ oder „Terracotta“ sowie einer in Perlweiß abgesetzten Mittelkonsole, Lenkrad und Türgriffen optisch ab.

Eine weitere Neuerung fällt sofort ins Auge, das fünf Zoll große Display für das neue „TOUCH& CONNECT“- Multimedia-Infotainment-System. Neben der Navigation die mittels Touchscreen-Farbdisplay einfach und intuitiv bedienbar ist, verfügt das System auch über einen USB sowie Aux-IN Anschluss, eine Mobiltelefon-Vorbereitung und Bluetooth. Unschlagbar wird das System gerade durch seinen fairen und attraktiven Preis von 695,- Euro.

Einen kleinen Punktabzug müssen wir allerdings bezüglich der Platzierung und der darum herum angebrachten kleinen Bedienelemente vornehmen. Zudem kann die Kombination mit dem noch vorhandenen alten Display des Vorgänger-Navis auf der Armatur nicht so ganz gefallen.

Noch vor einem Jahr bemängelt, soll die bis dato nur im 75 PS Diesel erhältliche Start-Stop-Automatik bis Ende des Jahres für alle Motoren verfügbar sein und findet zunächst in dem stärksten 1.3 CDTI ecoFLEX seine Fortsetzung.

Der 70 kW / 95 PS starke 1.3 CDTI-Dieselmotor mit VTG Turbolader leistet ein maximales Drehmoment von 190 Nm das zwischen 1.750 und 3.250 U/min bereit steht undsprintet in 12,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Topspeed von 177 km/h.

Das auf Wunsch verfügbare Start-Stop-System reduziert mit Hilfe von zusätzlichen Maßnahmen, wie der Tieferlegung um 20 Millimeter sowie einer optimierten Luftströmung und rollwiderstandsarmen Reifen den Verbrauch nach Angaben des Herstellers auf 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer und erreicht einen CO2-Ausstoß von gerade mal 94 Gramm Kohlendioxid. Der Fünftürer liegt mit 3,6 l/100 km und 95 g/km nur unwesentlich höher.

Einen wirklichen Nutzen ziehen allerdings nur die Käufer daraus, die viel in der Stadt unterwegs sind. Denn erst dann kommt das System vermehrt zum Einsatz und die Möglichkeit besteht, den Aufpreis von 300,- Euro ein wenig zu relativieren.

Mittels ECO-Taste kann das Start/Stop-System bei Bedarf auch abgestellt werden, oder man verzichtet beim Ampelstop einfach darauf die Kupplung zu lösen.

Beim Schaltgetriebe verlässt man sich weiterhin auf das gut geführteFünf-Gang-Getriebe mit dem wir gerade in der Stadt rundum zufrieden waren. Doch bereits bei Tempo 100 hätten wir uns einen sechsten Gang gewünscht.

Wer Lena ein Stück näher sein möchte, in Form des Opel Corsa „Satellite“ oder einfach die Variante ansprechend findet, sollte mindestens 13.990,- Euro zur Hand haben. Des weiteren stehen die Ausstattungslinien Selection, Navi und Innovation oder eine OPC Variante befeuert von 150 PS zur Wahl, außerdem weitere sieben Motorisierungen und zwei Karosserievarianten.

Die „musikalische“ Version kann natürlich nicht auf ein serienmäßiges MP3-fähiges CD-Radio inklusive Lenkradfernbedienung verzichten, ebenso im Preis inbegriffen: ESP, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch einstellbare Außenspiegel und Fensterheber, ein Lederlenkrad, eine Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne und Aluräder.

Die zahlreichen innovativen Technologien, die Opel auch für den kleinsten Spross anbietet, wie z. B.die Start-Stop-Automatik, das Halogen Kurven- und Abbiegelicht AFL, eine Lenkradheizung, das Panorama Schiebedach oder der im Fahrzeug integrierte FlexFix-Fahrradträger sind dagegen in der Aufpreisliste zu finden.

Stand: Januar 2011; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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