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Opel Corsa OPC

Das rund vier Meter kurze Kraftpaket stellt das schnellste Familienmitglied der neuen Corsa-Generation. Der Opel Corsa OPC begeistert mit seinem durchzugsstarken Turbotriebwerk, dem agilen Handling und nicht zuletzt durch seinen sportlichen Look. Dabei hat weder das vom Corsa bekannte großzügige Platzangebot noch der gute Komfort gelitten. Seine Weltpremiere feiert der kleine Kraftprotz Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon.

In bester OPC-Tradition präsentiert sich das Corsa-Topmodell schon auf den ersten Blick als echter Vertreter der Rüsselsheimer Sportschmiede: Neben der neuen, exklusiv für OPC-Modelle erhältlichen Lackierung Opal Blau fällt besonders die Gestaltung der Frontpartie ins Auge. Das Gesicht des Corsa OPC wird von großflächigen Lufteinlässen geprägt. Vor der stark ausgeformten Motorhaube befindet sich eine schmale Hutze, die dem Bug noch einen Schuss mehr Sportlichkeit verleiht. Die passende Verbindung zum Heck schafft die dynamisch modellierte Seitenführung mit kräftigen Schweller-Leisten.

In der Rückansicht setzt der Corsa OPC sein kompromisslos sportliches Design fort. Das an der Kofferraumklappe angebrachte Luftleitwerk ist in zwei verschiedenen Ausführungen lieferbar: Über den zurückhaltend gestalteten Serien-Heckspoiler hinaus ist auch eine auffälligere Erweiterung lieferbar, die mehr Abtrieb an der Hinterachse generiert. Im unteren Bereich des Hecks sorgen die beiden von einem Diffusor umgebenen Endrohre der zweiflutigen Remus-Abgasanlage für weitere sportliche Akzente– optisch wie akustisch, was der kernige Sound beweist, sobald der Fuß aufs Gaspedal tritt.

Pures Sport-Feeling auch im Innenraum: Hier dominieren die Performance-Sitze von Recaro, die den Passagieren auch im heftigsten Kurvenlabyrinth optimalen Seitenhalt bieten. Das unten abgeflachte Leder-Lenkrad, der OPC-Schaltknauf und die Sportpedalerie sowie die in charakteristischer OPC-Optik gestalteten Instrumente komplettieren das Interieur. Dabei muss auch der sportliche Fahrer nicht auf beste Konnektivität verzichten: Auf Wunsch ist das Opel-Infotainment-System IntelliLink mit an Bord – und mit ihm die Smartphone-Welt von Apple iOS- und Android-Geräten.

Unter der Motorhaube wartet der 152 kW/207 PS starke Turbobenziner nur darauf, geweckt zu werden. Das 1,6-Liter-Triebwerk bietet im Drehzahlbereich zwischen 1.900 und 5.800 min-1 ein maximales Drehmoment von 245 Newtonmeter – dank Overboost liegen bei Bedarf sogar 280 Newtonmeter an. Für die Übertragung der OPC-Power an die Vorderräder kommt ein Sechsgang-Getriebe mit knackig-kurzen Schaltwegen zum Einsatz. So gerüstet, sprintet der neue Corsa OPC in nur 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Den Zwischenspurt im fünften Gang von 80 auf 120 km/h absolviert er in beeindruckenden 6,6 Sekunden. Maximal sind bis zu 230 km/h möglich. 7,5 Liter auf 100 Kilometer genügen dem Power-Corsa im kombinierten Zyklus, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 174 Gramm pro Kilometer.

Um die Kraft auch kontrolliert auf die Straße bringen zu können, haben die Opel-Ingenieure gemeinsam mit den Spezialisten von Koni einFahrwerk entwickelt, das mit einer innovativen Dämpfung arbeitet. Die FSD-Technologie (Frequency Selective Damping) ermöglicht eine Anpassung der Dämpfkräfte an die Bewegungsfrequenz des Fahrzeugs und schafft so den Spagat zwischen kompromissloser Sportlichkeit und einem gepflegten Maß an Komfort.

Im Vergleich zu den regulären Corsa Modellen kommt der Corsa OPC dem Asphalt zehn Millimeter näher. Dank eines elektronischen Kontrollsystems der neuesten Generation lassen sich für das Stabilitätsprogramm ESP und die Traktionskontrolle (TC) verschiedene Modi wählen. Im „Competition Mode“ ist beispielsweise die Traktionskontrolle inaktiv, während das ESP den Corsa OPC an einer etwas längeren Leine laufen lässt. Für gänzlich ungezügelten Fahrspaß im Grenzbereich können sportlich versierte Piloten das ESP sogar komplett deaktivieren.

Ebenfalls optimiert wurde auch die Abstimmung der Lenkung – sie reagiert noch direkter und präziser auf Lenkradbewegungen und informiert den OPC-Piloten, wie es momentan um den Kontakt zur Straße bestellt ist. Diesen stellen die serienmäßigen Performance-Reifen von Michelin im Format 215/45 R17 her. Hinter den Serien-Felgen im Turbinen-Design arbeitet eine Bremsanlage, deren Scheiben an der Vorderachse 308 Millimeter messen.

Wer noch mehr Rennatmosphäre erfahren will, wird beim Performance Paket fündig: Neben einer mechanischen Lamellen-Differenzialsperre von Drexler und 18-Zoll-Rädern mit Performance-Pneus von Michelin ist auch eine noch sportlichere Fahrwerksabstimmung inbegriffen. Zudem können Corsa OPC-Fahrer, diedas Performance Paket ordern, auf eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo vertrauen, deren Scheiben an der Vorderachse 330 Millimeter messen und auch bei extrem hoher Beanspruchung eine optimale Verzögerung garantieren.

Stand: Februar 2015, Fotos: Opel

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