// / Nissan Juke – Ein farbenfroher Feinschliff.

Autohersteller

Nissan Juke – Ein farbenfroher Feinschliff.

Ungewöhnliche Designmerkmale sowie dieser ganz spezielle Lifestyle-Charakter zeichnen den Nissan Juke von Beginn an aus. Und genau diese Tugenden werden in der zweiten Generation deutlicher hervorgehoben und durch zahlreiche peppige und farbenfrohe Akzente perfekt in Szene gesetzt. Die neue Personalisierungslinie Nissan Design Studio steigert die Individualtität ebenso wie die neu im Sortiment aufgenommenen Farben und Interieur-Themen. Doch nicht nur optisch kann der neue Juke mit Neuerungen überzeugen, ohnehin mit mehr Ausstattung bestückt, hat der Nissan Ausstattungsmerkmale wie die jüngste Generation von NissanConnect, das Nissan Safety Shield, die verbesserte Nissan Dynamic Control oder das großzügig dimensionierte Glasschiebedach im Gepäck. Apropos, in der frontangetriebenen Version fasst das Ladeabteil 40 Prozent mehr als noch der Vorgänger. Motorenseitig löst wiederum der neue 1,2-Liter-Turbomotor ein Aggregat ab, während der 1,6-Liter-DIG-T überarbeitet an den Start geht.

Der Juke ist der Inbegriff eines Crossover-Modells, kreuzt allerdings nicht nur verschiedene Fahrzeugkonzepte, sondern auch Designmerkmale. Mit seiner durchaus eigenwilligen Optik schwamm bereits die erste Generation gegen den Strom und erfüllte somit natürlich nicht jedermanns Geschmack. Dennoch wurde der Mut derDesigner mit großartigen Verkaufszahlen belohnt, zudem ist die Eroberungsrate von Neukunden bei diesem Nissan so hoch (80 Prozent) wie sonst bei keinem anderen Fahrzeug der Marke.

Nur verständlich also, dass die Verantwortlichen sich den unverwechselbaren Auftritt bewahrten und der äußeren Hülle „nur“ einen Feinschliff verpassten.

Der wiederum hat es in sich, denn Nissan hat nicht nur am Kühlergrill, den Stoßfängern rundum oder den bumerangförmigen LED-Rückleuchten Hand angelegt oder gar die LED-Blinkleuchten in die Außenspiegel integriert, die Designer haben eine Personalisierungslinie, genannt Nissan Design Studio, geschaffen, die dem Käufer zahlreiche peppige Individualisierungsmöglichkeiten bereit stellt.

So sticht der Juke 2.0 nicht nur in den neuen Farben Sunlight Yellow Metallic, Ink Blue Metallic oder Solid Red farbenfroh hervor, sondern bietet je nach Geschmack farblich dazu passende oder eben kontrastierende Individualisierungspakete an.

Ob der Dachspoiler, die Scheinwerferblenden, Seitenleisten, Spiegelkappen, Stoßfänger-Einsätze, Türgriffblenden, die Heckklappengriffleiste oder die Einsätze der 18-Zoll-Leichtmetallräder, sie alle können in den Farben Tokyo Black, London white, Detroit red oder San Diego Yellow gefärbt werden und sorgen für ein aufregendes neues Äußeres.

Und diesen neu gewonnen Pfiff transportiert dasModelljahr 2014 dank neuer Interieurthemen auch ins Innere. Denn auch die Dekorelemente an der Mittelkonsole bis herunter zur Schaltkulisse wie auch die Lüftungsdüsen und die Türinnenverkleidungen können in diesen Farben lackiert werden und stellen einen wahren Blickfang dar.

Die Sicht nach oben, gibt dagegen das nun verfügbare groß dimensionierte Glasschiebedach frei. Erhältlich in den Ausstattungslinien Acenta und Tekna, kann für 900,- Euro Aufpreis sogar der vordere Teil des Daches geöffnet werden.

Zu einer weiteren Neuerung zählt NissanConnect, die Koppelung von Smartphone und Fahrzeug ermöglicht den Zugriff auf eine Vielzahl von Apps. Via 5,8 Zoll großem Farb-Touchscreen kann beispielsweise auf soziale Netzwerke oder verschiedene Internet-Radiostationen zugegriffen werden, sowie Wettervorhersagen, Tankstellen- oder Hotel- bzw. Restaurant-Informationen abgerufen werden. Die Send-to-Car Funktion ermöglicht außerdem, die Planung einer Reiseroute vom heimischen PC aus, diese wird dann an das NissanConnect System gesendet.

Die Modellpflege beschränkt sich wie Eingangs erwähnt jedoch nicht nur auf die Optik und Ausstattung, im Kofferraum kann Nissan bei den frontangetriebenen Varianten ein unglaubliches Plus von 40 Prozent verzeichnen. Somit fasst das Ladeabteil jetzt 354 Liter (in der Allradvariante sind es weiterhin lediglich 207 Liter) undkann durch Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1.189 Liter vergrößert werden. Der zweistufige Ladeboden (ausgenommen bei der Einstiegsvariante serienmäßig an Bord) verringert die sonst tiefe Stufe, die hohe Ladekante bleibt allerdings auch in der zweiten Generation Juke bestehen.

Im Detail verbessert, spiegelt sich auch in der zweiten Generation Juke die sportliche Optik im Fahrwerk wieder. Trotz des höheren Aufbaus, lässt sich das Crossover-Modell auch mit hohem Tempo und ohne Seitenneigung durch die Kurven fahren.

Die direkt ausgelegte Lenkung tut hier ihr Übriges hinzu, reagiert geschwindigkeitsabhängig und vermittelt in Verbindung mit dem Fahrzeug ein sicheres Gefühl für die Straße. Das ab der Variante Acenta verbaute Nissan Dynamic Control System stellt dem Fahrer außerdem drei Fahrmodi zur Wahl. Neben der sportlicheren Einstellung, die auch Einfluss auf Lenkung und Gasannahme nimmt, meistert der Juke im Normal- und Eco-Modus nicht nur schlecht ausgebaute Straßen mit ausreichend Komfort, sondern wenn gewünscht auch besonders effizient.

Der 1.6 DIG-T und somit das stärkste Zugpferd im Juke-Stall, ist auch mit dem Allradsystem ALL-MODE-4×4-i zu bekommen. Das integrierte Torque Vectoring System verteilt dabei die Kraft nicht nur variabel zwischen Vorder- und Hinterachse bis zu einem Verhältnis von 50:50, sondern bei Bedarf auch zwischen denHinterrädern. Diese Motor-/Antriebs-Konfiguration ist wiederum stets an die stufenlose Automatik Xtronic gebunden.

Insgesamt sind für den Juke fünf Motoren erhältlich und während der 1,6-Liter DIG-T Benziner modifiziert wurde, mit einem verbesserten Drehmoment, geringeren CO2-Werten, sowie einer verringerten inneren Reibung und einer gekühlten Abgasrückführung ans Werk geht, präsentiert Nissan mit dem 1,2-Liter-DIG-T-Motor mit Turbolader und Direkteinspritzung eine Neuentwicklung, die das bisherige 1,6-Liter Aggregat ersetzen wird.

Mit 115 PS nur minimal schwächer, greift der Benziner auf ein maximales Drehmoment von 190 Nm zurück und schafft aus dem Stand heraus in guten 10,8 Sekunden de Spurt auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit von 178 km/h liegt auf ebenfalls erwartetem Niveau.

Während der 1.6er sich noch mit fünf Gängen begnügen musste, kann der Fahrer nun auf ein gut geführtes manuelles 6-Gang-Getriebe zugreifen.

Diese Tatsache, sowie das geringere Gewicht, eine effizientere Funktionsweise und das serienmäßig verbaute Start-Stopp-System sorgen zudem für sparsamere Verbrauchswerte. Im besten Fall belaufen sich diese im Durchschnitt auf 5,6 Liter, entspricht einem CO2-Ausstoß von 129 g/km.

Der Nissan Around View Monitor ermöglicht eine 360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive und genau diese Kameras wie auch weitereSensoren liefern Informationen an das Nissan Safety Shield.

Dieses wiederum umfasst einen Spurhalte-Assistenten, der den Fahrer bei unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn warnt sowie den Totwinkel-Assistent oder aber eine Bewegungserkennung. Letztere erkennt beispielsweise hinter dem Juke herumtollende Kinder und löst beim Rückwärtsrangieren optisch wie auch akustisch Alarm aus.

Diesen Sicherheitsumfang zeichnet die Topversion Tekna – erhältlich ab 20.950,- Euro – ebenso aus, wie Nissan Connect, das Zugangssystem Intelligent Key, ein Licht- und Regensensor, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Sitzheizung und das Exterieur Paket.

Auf diese Personalisierungsmöglichkeit müssen Sie im Acenta zwar nicht verzichten, allerdings jedoch Zusatzkosten in Höhe von 650,- Euro hinnehmen. Nebelscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Klimaautomatik, eine Freisprecheinrichtung und Audio Streaming über Bluetooth sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer sind ab Preisen von 18.800,- Euro aber im Lieferumfang enthalten.

Die Basisausstattung Visia kann für 15.450,- Euro zwar mit LED-Tagfahrlicht, einem CD-Radio mit AUX-Anschluss, einer Schaltpunktanzeige und der Reifendruckkontrolle aufwarten, ist allerdings nur mit dem 69 PS starken 1.6 Liter Benziner zu haben.

Im Gegensatz dazu lässt die Ausstattungslinie Visia Plus (ab 16.750,- bzw.18.990,- Euro) wenigstens die Wahl zwischen dem kleinsten Ottomotor sowie dem 1.5 dCi und umfasst ergänzend eine Klimaanlage, Leichtmetallfelgen, einen Bordcomputer und den höhenverstellbarer Fahrersitz.

Stand: September 2014; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

Werbung: Automarkt auto24.de

Diesen Artikel weiterempfehlen:

ähnliche Beiträge

Kommentare

Keine Kommentare for “Nissan Juke – Ein farbenfroher Feinschliff.”

Kommentar schreiben

XHTML: Folgende HTML-Elemente sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Archive

banner