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Nissan´s verbesserter NOTEndurchschnitt

Das die Optik auch bei praktischen Fahrzeugen wie den Minivans immer mehr in den Fokus der Käuferschicht rückt, hat die Vergangenheit nur zu gut aufgezeigt und so haben sich auch die Verantwortlichen beim neuen Nissan Note für ein frisches sehr gelungenes Blechkleid entschieden. Doch die zweite Auflage des Note kommt deswegen keineswegs oberflächlich daher und wartet auch weiterhin mit einem üppigen und variablen Platzangebot auf. Pfiffige Technologie-Lösungen, angefangen bei der selbstreinigenden Rückfahrkamera, über den Around View Monitor und dem Infotainmentsystem Nissan Connect bis hin zu Nissan Safety Shield, heißen die neueste Generation Note außerdem willkommen im modernen Zeitalter.

Der nun ohnehin sehr dynamische Auftritt kann mit dem optionalen Invitation-Sport-Paket sogar noch weiter hervorgehoben werden.

Die schwarzen Einlagen am Kühlergrill und den Scheinwerfern sowie der markanter geformte Stoßfänger und die modifizierten Lufteinlässe und geänderten Fassungen für die Nebelscheinwerfer lassen den kleinen Van noch ausdrucksstärker und sportlicher dastehen.

Abgerundet wird dieserEindruck dank angedeutetem Heckdiffusor und seitlichen Einkerbungen im Heckstoßfänger.

Nissan hat äußerlich zweifelsohne enorm zugelegt, vernachlässigt aber dennoch nicht seine Kernkompetenzen betreffend des Minivans.

So konnte das Platzangebot erweitert und die Flexibilität verbessert werden. Und wenn wir auch am Liebsten hinter dem Steuer Platz nehmen, so reisen wir im Fond des Nissan Note und gerade in Anbetracht der kompakten Fahrzeugabmessungen gar fürstlich.

Denn ist die um 16 Zentimeter längs verschiebbare Rückbank in hinterster Position arretiert, ist die Kniefreiheit so üppig, dass selbst Zwei-Meter-Hünen Ihre Beine bequem überkreuzen können. Doch selbst, wenn die Sitzbank ganz nach vorn geschoben ist, können wir mit einer Körpergröße von 1.80 Meter hier noch gut sitzen.

Neben einem hervorragenden Platzangebot, dass auch eine großzügige Kopffreiheit bereithält, hat auch das Stauvolumen gegenüber dem Vorgänger zugelegt.

Der Kofferraum fasst je nach Positionierung der Rücksitzbank 325 bzw. 411 Liter und kann durch müheloses umlegen der Fondsitze auf gigantische 2.012 Liter erweitert werden.

Das Ladeabteil ist dabei gut nutzbar undstellt praktische Raffinessen, wie den in zwei Höhen verstellbaren Einlegeboden oder die flexible Unterteilung des Unterbodens bereit.

Das Cockpit kann sowohl optisch wie auch haptisch ebenfalls eine deutliche Aufwertung aufweisen und bietet mit dem Infotainmentsystem Nissan Connect ein weiteres Highlight.

Der nun auf 5,8 Zoll vergrößerte Touchscreen-Display ermöglicht dabei nicht nur eine intuitive Steuerung des Audiosystems inklusive Schnittstellen für Bluetooth-Funktionen, USB und iPod/iPhone, sondern auch die Handhabung des Satelliten-Navigationssystems.

Zu einer weiteren Neuerung zählt hierbei die GoogleTM Navigations-Software „Send-to-Car“. So lässt sich die Fahrt schon im Vorfeld gemütlich von zuhause aus planen und vor Fahrtantritt dank neuer Funktion an das Navigationssystem im Fahrzeug versenden. Über einen Link zur Google Datenbank POI (Points of Interest) können außerdem hilfreiche Informationen betreffend Wetter, Benzinpreisen oder Hotels eingeholt werden.

Dank ausgewogenem Fahrwerk, dessen Federn, Dämpfer und Stabilisatoren auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt sind, reisen wir mit dem Nissan Note auch gerne durch die Welt.

Jenach Motorisierung wurden die einzelnen Fahrwerkskomponenten nochmals auf die Fahrleistung abgestimmt. Die ohnehin neu justierte Servo-Lenkung ist wie die gesamte Fahrwerksabstimmung in der Topvariante etwas dynamischer.

Wendig zeigt sich der Note mit einem Wendekreis von 10,7 Metern in allen Motorversionen. Wer das preiswerte Technology-Paket ordert, hat dank Around View Monitor (AVM) nicht nur die perfekte 360-Grad-Rundumsicht, sondern parkt nach einer kurzen Eingewöhnung mittels in Vogelperspektive dargestelltem Umfeld spielerisch ein.

Ideenreichtum bewiesen die Verantwortlichen gerade bei der selbstreinigenden Rückfahrkamera, je nach Grad der Verschmutzung wird die Linse mit Druckluft oder einem starken Wasserstrahl gesäubert und dann mit einem Gebläse gänzlich vom Schmutz befreit und getrocknet – Kompressor sei Dank.

Apropos Kompressor, aus den drei zur Wahl stehenden Motorisierungen, stehen neben dem überarbeiteten 1,5-Liter-Diesel, der jetzt auch gewappnet ist für die Euro-6-Norm, zwei 1,2-Liter-Dreizylinder zur Wahl, wobei das Topmodell DIG-S kompressoraufgeladen ans Werk geht und 72 kW (98 PS) leistet.

Das Drehmoment liegt bei 147 Nm, allerdings möchtedas Aggregat stets bei Drehzahl gehalten werden um wirklich spritzig unterwegs zu sein. Ist dies der Fall schafft es der Note in 11,7 Sekunden von null auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 181 km/h erreicht.

Wenn schon nicht der Flotteste, dann aber zumindest der Effizienteste und so verspricht es Nissan.

Laut Hersteller verbraucht das von Ihnen betitelte City Car in Verbindung mit dem Fünfgang-Handschaltgetriebe lediglich 4,3 Liter, dies entspricht vorbildlichen 99 g/km CO2.

Beim optionalen stufenlosen CVT-Automatik-Getriebe fließt nicht nur mehr Sprit durch die Leitungen, auch die Emissionen steigen auf 119 g/km. Doch nicht nur das, auch der Fahrspaß bleibt völlig aus und so ist auch beim Nissan Note diese Getriebevariante gewiss Geschmackssache.

Um zu sparen, hat Nissan allerdings alle Motoren an ein Stopp/Start-System sowie einen aktivierbaren Eco-Modus gebunden. Dieser regt zusätzlich eine sparsame Fahrweise an und belohnt den Fahrer mit grünen Bonussternen sowie einem Eco-Score. Der Kompressor-Motor reduziert mit einer elektronischen On/Off-Kupplung zudem den Benzinverbrauch.

Günstigster Einstieg stellt mit 13.990,- Euro der kleinsteBenziner mit 80 PS in der Visia-Ausstattung dar. Während es den Diesel ebenfalls in dieser Variante gibt, startet der 1.2 DIG-S ab 17.290 Euro, bereits in der nächst höheren Variante Acenta.

Diese nennt auch u.a. eine Klimaanlage, eine Bluetooth-Schnittstelle, elektrische Fensterheber rundum und einen höhenverstellbaren Fahrersitz sein eigen.

Das mittlere Ausstattungsniveau ist auf Wunsch um das Infotainmentsystem Nissan Connect, Nissan Safety Shield inklusive Around View Monitor (AVM) oder dem Invitation-Sport-Paket aufrüstbar.

Das im Note erstmals eingesetzte Nissan Safety Shield setzt sich aus einem Tote-Winkel-Assistent (Blind Spot Warning), dem Spurhalte-Assistent (Lane Departure Warning) und einem System zur Erkennung beweglicher Objekte wie beispielsweise spielende Kinder, der Moving Object Detection zusammen.

Die Ausstattung Tekna bietet diese Features bereits ab Werk und kann außerdem mit einer Teillederausstattung, dem Nissan Intelligent Key, 16 Zoll große Leichtmetallfelgen, dem Family-Paket und Nebelschweinwerfern aufwarten.

Angepriesen wird dies Variante in Kombination mit dem stärkeren Benziner für 19.590,- oder mit CVT-Getriebe für 21.090,-Euro. Das Diesel-Aggregat entlockt dem Kunden 20.590,- Euro.

Mit nur wenigen Extras, wie dem Invitation-Sport-Paket und dem Panorama-Glasdach sind diese Preise auch kaum mehr in die Höhe zu treiben.

Stand: Dezember 2013; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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