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Mit dem Hyundai Grand Santa Fe in großen Dimensionen denken

Der Grand Santa Fe bietet nicht nur mehr Sitzplätze als der Santa Fe, sondern löst als neues Hyundai-Topmodell zudem den ix55 ab. Insgesamt um 22,5 Zentimeter angewachsen und mit zehn Zentimeter längerem Radstand bietet die Langversion sowohl im Kofferraum als auch auf allen Plätzen spürbar mehr Raum und hält außerdem im Gepäckabteil zwei weitere vollwertig nutzbare Plätze bereit, die den Grand Santa Fe je nach Fondsitzkonfiguration zum Sechs- bzw. Siebensitzer machen.

Während Hyundai sich früher rein über das Preis-/Leistungsverhältnis definiert hat, mauserten sich die Koreaner zwischenzeitlich zu wahren Eyecatchern und so zählt mittlerweile das Design zu einer der Hauptkaufargumente. Zu Recht, wie auch der neue Grand Santa Fe ein weiteres mal beweist.

Es sind ganz klar die Gene des „kleinen“ Santa Fe zu erkennen und dennoch geht das Flaggschiff eigene Wege. So setzt der „Grand“ zwar ebenfalls auf den markentypischen Hexagonal-Kühlergrill, mit einer zusätzlichen Strebe versehen, wirkt dieser aber nochmals imposanter.

Und auch an den Nebelscheinwerfern, dem Stoßfänger und dem Unterfahrschutz ist eine optische Differenzierung zu erkennen, die dem Grand Santa Fe unserer Meinung nach sehr gut zu Gesicht steht. Wie auch die Xenon-Scheinwerfer inklusive dem markanten L-förmigen LED-Tagfahrlicht.

Schweift unser Blick ab auf dieSeitenlinie, fallen besonders die länger ausgeführten Fondtüren sowie das größer dimensionierte hintere Seitenfenster ins Auge.

Im Vergleich präsentieren sich auch die Rückleuchten des Grand Santa Fe eigenständig und kennzeichnen das Heck ebenso wie der modifizierte Stoßfänger oder aber die markanten außenliegenden Endrohre und der optisch angedeutete Diffusor.

Die Langversion des Santa Fe spielt natürlich im Innenraum all seine Vorzüge aus. Nicht nur, dass der Grand Santa Fe auf allen Plätzen mehr Raum bietet, er stellt auch mehr Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich dabei ganz nach den Bedürfnissen des Kunden und während das neue Topmodell serienmäßig mit zwei Einzelsitzen in Reihe zwei ausgeliefert wird, die je nach Ausstattung serienmäßig oder optional beheizbar sind, kann der Käufer auch eine durchgängige Rückbank ordern, und das ganz ohne Aufpreis.

Ob Einzelsitze oder Sitzbank, die Lehnen lassen sich in der Neigung verstellen und die Sitze bzw. die Bank Längsverschieben. Nicht nur die Sitze lassen sich einzeln umklappen, auch die Rückbank kann mit optimaler Flexibilität aufwarten und lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umlegen. Die Entriegelung ist praktischerweise auch vom Kofferraum aus möglich.

Wird das Gestühl rein von den Passagieren genutzt, kann der Grand Santa Fe bis in die letzte Reihe überzeugen. Mal ausgenommen der etwas enge Einstiegdorthin. Während zahlreiche andere Siebensitzer hier lediglich Kinder beherbergen können, reisen wir auch noch mit einer Körpergröße von 1,80 Meter auf den hintersten Plätzen bequem. Und wenn wir hier auch im Winter auf einen wohlig warmen Sitz verzichten müssen, so können die Passagiere aber dennoch auf eine separat zu steuernde Klimaeinheit zurückgreifen.

Doch geben wir nun dem Gepäck den Weg frei und legen sowohl die Sitze in Reihe zwei als auch die Plätze im Kofferraum im Handumdrehen um und greifen auf ein maximales Stauvolumen von 1.842 Liter Stauvolumen zu. Wird nur die dritte Sitzreihe versenkt, sind es immer noch stolze 634 Liter und selbst bei voller Sitznutzung nimmt das Ladeabteil einen großzügigen Einkauf, wie auch Getränkekisten auf.

Die im Verhältnis zum Santa Fe niedrigere Ladekante wie auch die größer gestaltete Heckklappe, die zudem elektrisch öffnet und auch wieder schließt, bieten einen problemlosen Zugang zum Ladeabteil.

Versehen mit dem intelligenten Dynamax-Allradantrieb, muss der Grand Santa Fe auch keinen Halt vor einer Fahrt ins Gelände machen. Wenn das Allradsystem im Alltag auch eher auf nass-rutschigen Straßen zum Einsatz kommt, so arbeitet das System variabel und treibt in der Regel die Vorderräder an und spart damit Sprit.

Verliert das Fahrzeug allerdings an Traktion, wird die Kraft blitzschnell über eine elektromagnetisch gesteuerte Mehrscheibenkupplungbis zu einer maximalen Kraftverteilung von 50:50 auch an die Hinterräder geschickt. Per Lock-Taste lässt sich die Verteilung auch sperren.

Mit bis zu zwei Tonnen Anhängelast erweist sich der Grand Santa Fe auch als zuverlässiges Zugpferd. Dessen Fahrwerkabstimmung zwar betont komfortabel ist, aber dennoch auf eine zu weiche Auslegung verzichtet.

Mit der FlexSteer Servolenkung ausgestattet, kann der Fahrer per Tastendruck direkt am Lenkrad zwischen verschiedenen Modi wählen und die Lenkung auf die jeweilige Situation abstimmen. Von sportlich straff über normal bis hin zu einer sehr leichtgängigen Ausrichtung, die beim Rangieren sehr von Vorteil ist.

Im Großstadtdschungel stellt der optionale Einparkassistent SPAS ein ebenso empfehlenswertes Feature dar und lenkt das Fahrzeug selbstständig in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken ein. Gas und Bremse müssen aber auch hier betätigt werden. Letztere lässt sich sowohl beim Einparkmanöver als auch bei höheren Geschwindigkeiten wunderbar dosieren und spricht jederzeit direkt und sicher an.

Ausschließlich mit einem 2,2-Liter-Common-Rail-Direkteinspritzer verfügbar, nimmt Hyundai dem Kunden die Motorenwahl ab und befeuert den Grand Sante Fe mit turbogeladenen 145 kW / 197 PS.

Das Vierzylinder-Aggregat schöpft obendrein aus einem maximalen Drehmoment von 436 Nm, das zwischen 1.800 und 2.500 Touren anliegt. Und trotz des Gewichts spurtet das zweiTonnen schwere SUV in 10,3 Sekunden aus dem Stand heraus bis auf Tempo 100. Und einzig unter Volllast kann die serienmäßig verbaute Sechsgang-Automatik ihren positiven Eindruck nicht vollständig wahren. Denn die stets sanften Schaltvorgänge wirken dann etwas träge umgesetzt.

Mit einer Topspeed von 200 km/h fährt der Koreaner gewiss keine Rekordwerte ein, wird aber dennoch ausreichend schnell und bewahrt sich allzeit seine kultivierte Geräuschkulisse.

Wenn auch nicht so sparsam wie vom Hersteller mit 7,6 Litern Mixverbrauch angegeben, so kamen wir auf einer ersten kurzen Ausfahrt bei nicht all zu zurückhaltender Fahrweise immerhin mit knapp über neun Liter aus.

Sieben Airbags an der Zahl, bis hin zum Knieairbag für den Fahrer, sowie das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM, die elektronische Stabilitätskontrolle und das Reifendruckkontrollsystem TPMS, ein Bremsassistent, die Anhängerstabilisierung TSA, die Berganfahrhilfe wie auch eine Bergabfahrkontrolle zählen beim Grand Santa Fe zum serienmäßigen Sicherheitsumfang.

Die Topausstattung Premium enthält ergänzend den Spurhalteassistenten LDWS. Ein Toter-Winkel-Warner sowie weitere andere bereits im Autosegment bekannte Assistenten sind allerdings nicht erhältlich.

Wenn das koreanische Sports Utility Vehicle in diesem Punkt auch nicht mit den deutschen Größen mithalten kann, so schlägt der Grand Sante Fe diese mit einem Einstieg von45.600,- Euro erheblich beim Preis.

Und wenn die Ausstattungslinie Style bereits mit Ledersitzen inklusive Sitzheizung, einem beheizbaren Multifunktionslenkrad, einer Zweizonen-Klimaautomatik sowie eine Klimaanlage für die dritte Sitzreihe, Licht- und Regensensor, einer Geschwindigkeitsregelanlage sowie einer Bluetooth-Freisprechanlage und der elektrischen Servolenkung Flex Steer aufwarten kann, lässt die Variante Premium ab 50.130,- Euro nahezu keine Wünsche mehr offen.

Das Smart-Key-System inklusive Start-/Stop-Knopf ermöglicht den schlüssellosen Zugang, die Vordersitze lassen sich elektrisch justieren, die Fondsitzreihe ebenfalls beheizen und die Heckklappe öffnet bzw. schließt elektrisch. Die digitale und hochauflösende Darstellung der Instrumenteneinheit ist ebenso nicht zu vergessen, wie das Premium-Soundsystem oder das ebenfalls enthaltene Navigationssytem.

Und so bleiben nur noch wenige aufpreispflichtige Extras, wie die Metallic- und Mineraleffektlackierungen, das große Panorama-Schiebedach oder jeweils ein Optionspaket, u.a. umfassend das adaptive Fahrlicht und den automatischen Parklenkassistent, übrig.
Wiederum absolut aufpreisfrei ist das stets bei einem Hyundai Modell enthaltene umfangreiche Garantiepaket von fünf Jahren auf das gesamte Fahrzeug und ohne Kilometerbegrenzung. Eine Lackgarantie, ebenfalls über fünf Jahre, wie auch eine 60 Monate-Mobilitätsgarantie sind außerdem darinenthalten. Das sogenannte Sorglos-Paket verlängert sich mit jeder Wartung bei einem Hyundai Vertragspartner um weitere zwölf Monate bis zu einer Dauer von maximal 15 Jahren oder 200.000 Kilometern Laufzeit.

Stand: Juni 2014; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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