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Mercedes Concept Shooting Break

Breit, flach, mit langer Motorhaube und bis zum Heck durchgezogenem Dach: Das Concept Shooting Break zeigt überraschende Proportionen, die gleichzeitig deutliche Erinnerungen an die Design-Ikone CLS wecken. Ganz neu ist die Frontgestaltung, die Anklänge an den Supersportwagen SLS AMG zeigt: Die Kühlermaske mit dem großen Stern und der prägnanten, bionischen Lamelle ist nicht in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Flankiert wird der Grill von Voll-LED-Scheinwerfern, die erstmals alle bekannten dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten. Für Dynamik in der Seitengrafik sorgen die hohe, nach hinten überspannte Bordkante und die Charakterlinie, die bis zur musku-lösen Ausprägung der hinteren Radläufe verläuft. Betont wird die coupéhafte Seitenansicht mit einer niedrigen Scheibengrafik, die mit polierten Aluminiumzierstäben das Green House betont.

Im Interieur dominieren mit Holz und Leder natürliche Materialien. Prägnant ist die große durchgehende Mittelkonsole. Sie unterstreicht die Viersitzigkeit und den hohen Komfortanspruch des Concept Shooting Break. Eine edle Interpretation des Laderaums spiegelt sich in dessen Holzboden wider. Die dunkel gebeizte Seideneiche steht dabei in Kontrast zu den eingelegten Ladeschutzleisten aus Aluminium.

Als Antrieb des Concept Shooting Break dient ein Vorbote der kommenden neuenV-Motoren-Generation von Mercedes-Benz. Der V6 mit einem Zylinderwinkel von 60° und 3,5 Liter Hubraum zeichnet sich durch eine Direktein-spritzung aus, deren Steuerung einen erweiterten Magerbetrieb ermöglicht. Der Sechszylinder leistet 225 kW (306 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 370 Nm und setzt gemäß den BlueEFFICIENCY-Kriterien von Mercedes-Benz auch beim Verbrauch neue Maßstäbe im Wettbewerbsumfeld.

Die Proportionen sind eindeutig Coupé: Lange Motorhaube, schmale Fenster-grafik mit rahmenlosen Seitenscheiben, dynamisch nach hinten geneigtes Dach erzeugen eine wie zum Sprung geduckte Grundhaltung. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass das Concept Shooting Break über vier Türen und ein Kombiheck verfügt. So verrät die Designstudie ihre philosophische Verwandtschaft zum viertürigen Coupé CLS, das 2004 ein neues Marktsegment begründete und heute schon als Design-Ikone eine ganz besondere Stellung in der Geschichte des Automobils einnimmt. Eine vergleichbare Rolle könnte einst im Rückblick auch das Concept Shooting Break einnehmen, das Ideen des 2008 gezeigten Showcars Concept FASCINATION aufnimmt und in die Zukunft projiziert.

Zum Vokabular der Formensprache gehört ein abwechselndes Spiel von Linien und überspannten Flächen, das ein lebendiges Spannungsfeld erzeugt. Sofort ins Auge springt die expressive Gestaltung der Front, die Anklänge an den Supersportwagen SLS AMG zeigt und derenKühlermaske erstmals nicht in die Motorhaube integriert ist. Dies ermöglicht besseren Fußgängerschutz und hilft gleichzeitig, die sportlich-lange Motorhaube noch besser in Szene zu setzen. Dominiert wird der Grill vom großen Zentralstern, der die Verwandtschaft zu den anderen Coupés der Marke betont. Er wird getragen von einer bionisch geschwungenen Lamelle. Ihre geschwungene Form findet sich wieder in der expressiven Ausprägung der Frontschürze und Lufteinlässe.

Ein besonderer Blickfang sind die Voll-LED-Scheinwerfer, die erstmals alle
dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten. Ihr Innenleben ist von oben nach unten in drei gepfeilte Ebenen gegliedert: In der obersten Ebene ein LED-Blinker, darunter umfasst ein auffälliges LED-Positionslicht die LED-Abblendlichtfunktion. Das Positionslicht wird auch noch bei eingeschaltetem Abblendlicht formal wahrgenommen und bildet somit ein neuartiges und eigenständiges Nachtdesign und Erkennungsmerkmal. In der untersten Ebene des Scheinwerfers befinden sich die LED-Fernlicht- und Nightview-Funktionen. Insgesamt 71 LEDs sorgen für ein unverwechselbares Erscheinungsbild und gegenüber bisherigen Systemen deutlich erlebbare verbesserte Sicht.

Die Seitengrafik des Concept Shooting Break wird dominiert durch die niedrigen, rahmenlosen Seitenscheiben, deren coupéhafte Form durch einen polierten Aluminiumrahmen noch zusätzlich betont wird. Durchbordkantenpositionierte Außenspiegel wird die Seitenlinie markant betont und die Rundumsicht im Bereich der A-Säulen verbessert. Die Seitenscheiben ruhen auf einer hohen Bordkante, die in einer Neuinterpretation der klassischen „Dropping Line“ ikonischer Mercedes-Coupés nach hinten gelassen abfällt. Zusätzliche Spannung entsteht durch den Hüftmuskel, auf dem sich die Seitenlinie dynamisch abstützt. Aus diesem Zusammenspiel ergibt sich der Eindruck eines Sprinters, der sich im Startblock für ungestümen Vorwärtsdrang spannt. Das Dach ist bis zum Heck durchgezogen und fällt dabei Coupé-typisch ab. Eine Besonderheit sind die versenkten, filigranen Türgriffe, die bei Berührung Sensor gesteuert ausfahren und so den Zugang zum Innenraum freigeben.

Vollendet wird die Seitenansicht von den weit herum gezogenen Heckleuchten in LED-Technik. Sie dienen so als verbindendes Element zum niedrigen, schräg geneigten Vollheck mit oben angeschlagener Rückwandtür. Unterstrichen wird die Form durch die von hinten deutlich wahrnehmbare breite Schulterlinie, auf der sich das optisch zurück genommene Glashaus abstützt. In den Heckstoßfänger mit dem elegant geschwungenen Flügel ist die zweiflutige Abgasanlage mit zwei polierten Auslassblenden integriert.

Das Concept Shooting Break ist ein klarer Viersitzer. Die vier identisch geformten Ledersitze erinnern dank ihrer integrierten Kopfstützen an Sportwagen. Durchbrücheim oberen Bereich der Lehnen erleichtern den Durchblick. Eine große durchgehende Holzkonsole auf dem Kardantunnel trennt Fahrer- und Beifahrerseite optisch voneinander und verwöhnt die Insassen zugleich mit zwei großen lederbezogenen Armauflagen. Darüber hinaus beherbergt sie zwei Cup-Holder sowie die Bedieneinheit der Fond-Klimaanlage. Die Mittelkonsole wird hinten von einer Intarsien-Arbeit gekrönt: einem geschwungenen Mercedes-Schriftzug, dessen Ausführung im Stil an die 20er-Jahre erinnert. Der markante Schreibschrift-Schriftzug findet sich wieder in den Einstiegsleisten der Vordertüren.
Der Zentral-Bildschirm wurde in das Instrumententafel-Oberteil integriert. Gesamthaft vermittelt das Cockpit einen „Wrap-around“-Effekt. Den eleganten Schwung und die bionischen Details des Exterieurs greifen unter anderem die im dynamischen Wellen-Design gestalteten Luftdüsen im Armaturenträger auf. In der Mitte thront eine Uhr mit Analoganzeige. Das Kombiinstrument umfasst drei Tuben für die Rundinstrumente sowie ein Farbdisplay für Serviceanzeigen.

Als Antrieb des Concept Shooting Break dient ein Vorbote der kommenden neuen V-Motoren-Generation von Mercedes-Benz. Zu den Besonderheiten des strahlgeführten Direkteinspritzers zählen die piezo-elektrischen Einspritzventile der neuesten Generation, die Mehrfacheinspritzungen erlauben. Ein erweiterter Magerbetrieb wird durch die Lasterfassung aus Druckinformationenermöglicht. Auch der Betrieb der Nebenaggregate wurde effizient gestaltet. Hinzu kommt ein Start-Stopp-System. Der V6 mit einem Zylinderwinkel von 60° und 3,5 Liter Hubraum leistet 225 kW (306 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 370 Nm.

Stand: April 2010; Fotos: Mercedes-Benz

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