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Land Rover DC100 und DC100 Sport

Die Konzeptstudie DC100 präsentiert in zwei Varianten hochmoderne Neuinterpretationen des legendären Designs, mit dem sich Land Rover seit 1948 in der ganzen Welt einen Namen gemacht hat. Die Studie zeigt dabei in jedem Detail den echten Land Rover-Geist – abenteuerlustig, mutig und unzähmbar. Er hat seinen Ausgangspunkt in der 1948 erschienenen „Serie 1“, dem ersten zivilen Geländewagen aus Großserienproduktion. Mit den Design-Ideen der Studie knüpft Land Rover an diese automobile Ikone an. Vor allem aber soll das Konzeptmodell den offenen und ehrlichen Charakter des Originals und seine zeitlose Schlichtheit bewahren, weiterentwickeln und ins 21. Jahrhundert transferieren.

Den Innenraum des DC100 und des DC100 Sport kennzeichnen moderne, ebenso robuste wie belastbare Materialien, vorzugsweise aus nachhaltig geprägten Quellen. Sie verschaffen den Passagieren ein Komfortniveau, das zu frühen Land Rover-Zeiten undenkbar war. Die Version DC100 Sport präsentiert sich hier etwas luxuriöser, mit Leder im „Tribal Tech“-Design, welches an das von Abenteuergeist geprägte Land Rover-Erbe anknüpft.

Die beiden Ausführungen der Studie DC100 teilen die gleiche flexible Basis: eine hochentwickelte Mischlegierungs-Plattform und den namensgebenden 100-Zoll-Radstand. Der Antrieb mit Achtganggetriebe, „intelligentem“ Stopp/Start-System und Verteilergetriebe stellt eine Vielzahl von Gängen inklusive Untersetzung für alle Anforderungen auf der Straße und im Gelände zur Verfügung.

Mit dem Konzeptmodell präsentiert Land Rover außerdem seine nächste Generation Antriebssysteme und Fahrhilfen. Mit der Basis des patentierten „Terrain Response“-Systems sorgen sie für eine noch stärkere Entlastung des Fahrers, indem sie mögliche Gefahren erkennen und Wege zur Vermeidung aufzeigen. Eine fortschrittliche Telematik vereint alle Systeme und gewährleistet zudem die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Smartphone.
Unterhalb der Gürtellinie präsentiert sich die Studie als typischer Land Rover: Formen ohne überflüssige Spielereien und gewollt einfach gestaltete Flächen getreu der Devise „form follows function“. Die klar definierte Schulterlinie und die nahezu vertikal angeordneten Bleche eröffnen dem Fahrer eine praktisch unbeeinträchtigte Sicht auf die vier Fahrzeugkanten. So bietet auch das neue Concept Car die beruhigende „Command Driving“-Fahrerposition, die für Land Rover marken- und stilprägend wurde.

Kompakte Abmessungen, kurze Karosserieüberhänge und mächtige 22-Zoll-Leichtmetallräder verschaffen dem DC100 eine betont zielgerichtete Haltung und eine beinahe „viereckige“ Erscheinung. Mit weiteren Designelementen beweisen die beiden Varianten der Studie ihre Land Rover-Familienzugehörigkeit. Dazu gehören die dreieckigen Lufteinlässe in den vorderen Kotflügeln, die Kanten der Motorhaube, die sich in der Schulterlinie fortsetzen, oder die betonten Griffe an den Hinterkanten der Türen.

Oberhalb der Gürtellinie zeigt die Plattform der Studie mit radikal neuen Designlösungen, wie viel Flexibilität und Modularität in ihr steckt. Die Form der Version DC100 ist hier unverwechselbar und zeitlos. Wie das erste Land Rover-Modell und der spätere Defender passt das Modell auf eine englische Dorfwiese ebenso wie auf ein isländisches Lavafeld.

Als zuverlässiges, auf jedem Terrain sicheres Arbeitstier betont der DC100 nachdrücklich den praktischen Aspekt der Marke Land Rover. Die steil stehende Windschutzscheibe erlaubt im Gelände und auf Asphalt eine hervorragende Übersicht, während die auswechselbare Heckabdeckung die Wahl zwischen Maximierung des Laderaums und zusätzlicher Sitzplatzkapazität lässt. Ander Front wurde eine leistungsstarke, das gesamte Fahrzeuggewicht aufnehmende Winde geschickt in den Kühlergrill integriert; ergänzt durch Zugösen an allen Ecken der Studie.

Modernen Ansprüchen genügt der DC100 mit seinem Dach, in dem eingebaute Solarzellen die Bordsysteme mit Energie versorgen – das entlastet den Motor und reduziert die Emissionen. Darüber hinaus erhielt das Concept Car eine Speziallackierung in Silbermetallic: Sie reflektiert Sonnenstrahlen und hält dadurch in heißen Klimazonen den Innenraum kühler, was wiederum weniger Last für die Klimatisierung zur Folge hat. Land Rover erforscht darüber hinaus intensiv neuartige Lackierungen mit Selbstreinigungs- und Reparaturfunktion.
Mit der Variante DC100 Sport hat Land Rover eine ganz eigene und einzigartige Lösung geschaffen. Sie bezieht ihre Inspiration von den ganz frühen Land Rover-Modellen, die mit Faltdach und klappbarer Frontscheibe zum Symbol für Abenteurertum und Forschergeist wurden.

Für das 21. Jahrhundert haben die Land Rover-Designer diesen Charakter wiedererfunden und neu belebt. So erhielt der DC100 Sport eine Panorama-Frontscheibe und abnehmbare Seitenfenster, um echtes Open-Air-Fahren zu ermöglichen. Von den Sitzen nach hinten erstreckt sich ein markant geformtes Fließheck-Dach, das eine sehr geräumige Ladefläche umschließt. Spezielle Befestigungen halten hier auch große und außergewöhnliche Sportgeräte sicher an ihrem Platz.

Der DC100 Sport besitzt einen bernsteinfarbenen Metalliclack – als Reminiszenz an die in Afrika dominierenden lebhaften Ockertöne. Auf Gebirgspässen gibt das Modell damit eine ebenso gute Figur ab wie am Strand oder im Großstadtdschungel.

Eine weitere direkte Verbindung zwischen dem Ur-Land Rover und den neuen Studien des Jahres 2011 ist die Platzierung der zentralen Instrumenteneinheit oberhalb des Schalthebels. Allerdings besitzt die neuzeitliche Lösung neben der Informationsfunktion eine Touchscreen-Oberfläche. Darüber hinaus ist die Einheit mit modernster Telematik gekoppelt, in der sich die überaus fortschrittlichen Technologien der Land Rover-Studie bündeln.

Der Touchscreen dient als zentrale Steuereinheit des Fahrzeugs, wobei die Eingaben per Tastendruck oder Markierung erfolgen. Weitere Bedieneinheiten finden sich am Lenkrad: vier Kurzwahltasten, mit denen Funktionen wie Navigation, Audiosystem oder Klimaanlage direkt gesteuert werden. Zur weiteren Erhöhung der Funktionalität trägt die Tatsache bei, dass man den Touchscreen ab- und mitnehmen kann. Die mit einem stoß- und wasserfesten Silikongehäuse versehene Einheit verfügt über eine eigene Stromversorgung, eine interne Festplatte, eine Kamera und einen Satellitenempfänger. Dadurch kann der Touchscreen als mobiles Navigationsgerät genutzt werden, das Wegepunkte aufzeichnet, HD-Videos filmt und Bilder schießt.

Bei der Entwicklung des DC100-Innenraums nahm Land Rover unter anderem Anleihen bei moderner Sport- und Funktionsbekleidung, um den gewünschten Mix aus Hochwertigkeit, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit zu realisieren. Der Querträger im Innenraum, die Türverkleidungen und Sitze sind mit „Ultrafabric“ in „Obsidian Grey“ und „Carbon Black“ bezogen. Bei Ultrafabric handelt es sich um technisches Gewebe, das beispielsweise für Designermöbel oder Superjachten eingesetzt wird. Es ist antimikrobiell, wasserabweisend, atmungsaktiv und beständig gegen Sonnenstrahlen. Darüber hinaus beweist Ultrafabric nachhaltigen Charakter, da es leicht und PVC-frei ist sowie nur geringe Anteile flüchtiger organischer Verbindungen aufweist.

Die ideale Ergänzung zu Ultrafabric stellt „Superfabric“ dar, ein praktisch unzerstörbares Gewebe mit Premiumanmutung. Normalerweise wirddieser Stoff für Schutzkleidung in extremer Umgebung eingesetzt – zum Beispiel in Raumanzügen. Im DC100 findet sich Superfabric unter anderem auf den Sitzflächen sowie in den Fuß- und Kofferräumen. Das Grundgewebe wurde zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial, die dazugehörigen Druckplatten aus umweltfreundlichen, ungiftigen Stoffen hergestellt. Auch das im DC100 eingesetzte Aluminium stammt ausschließlich aus wiedergewonnenen Quellen. Leichtmetall befindet sich an vielen Stellen des Innenraums oder am Ablauf der komplett abwaschbaren hinteren Ladefläche.

Die an den Karosserien zum Ausdruck kommende Flexibilität und Modularität findet in den Innenräumen der neuen Land Rover-Studie ihre Entsprechung. So lassen sich beispielsweise die Innenverkleidungen der Türen zum Transport von mobilen Grillsets ebenso nutzen wie für die Unterbringung von Erste-Hilfe-Kästen. Diese enorme Anpassungsfähigkeit setzt sich im Heck der Fahrzeuge fort, wo beide Versionen der Studie ein vollständig konfigurierbares Ladeabteil besitzen. Dazu zählt ein in der Mitte angebrachter Induktionsladestreifen aus Aluminium, über den im DC100 Sport ein herausnehmbares Fach gekühlt oder erwärmt werden kann – ideal für ein Picknick am Strand oder warme Getränke an der Skipiste. Der verbleibende Gepäckraum ist groß genug für drei Kiteboards.

In der Version DC100 können mit dem Induktionsladestreifen unterwegs verschiedene elektrische Geräte aufgeladen werden, wobei das benötigte Material in seitlich angebrachten Behältern mitgeführt wird. Eine weitere Ladeeinheit befindet sich an der Seite der Fahrzeuge. Im DC100 Sport lässt sich damit ein mobiles Lautsprechersystem des Audiospezialisten Meridian aufladen, das Musikstücke drahtlos mit anderen Speichermedien austauscht. Im DC100 dient die zweite Ladestation zur Energieversorgung von Kommunikationseinheiten oder Laptops.

Mit leistungsstarken neuen Offroad-Funktionen hat Land Rover die Möglichkeiten seines patentierten „Terrain Response“-Systems nochmals ausgedehnt. Ohne dass der Fahrer eine Vorauswahl treffen muss, passt sich „Terrain Response“ hier automatisch an den jeweiligen Untergrund an. Dabei bezieht die Steuerung ihre Daten von verschiedenen Sensoren, die beispielsweise Federwege, Lenkwinkel, Radschlupf sowie die Stellungen von Gas- und Bremspedal überwachen. Auf diese Weise wird die Wirkungsweise von Federung und Dämpfung, von Getriebe und Kraftübertragung permanent und unmerklich den Verhältnissen angepasst.

In den DC100-Studien erhielt „Terrain Response“ zudem durch hochauflösende Frontkameras Verstärkung, die den Untergrund im Sichtbereich vor dem Fahrzeug überwachen. Das System vergleicht dabei die Kameradaten mit in neuronalen Netzen gespeicherten Bildern, sodass es zum Beispiel automatisch zwischen Sand, Gras, Schlamm, Schotter, Schnee oder Asphalt unterscheiden kann und die Offroad-Parameter des Fahrzeugs entsprechend einstellt.
Als wirkungsvolles Frühwarnsystem hat der DC100 den hochmodernen „Terrain-i“-Scanner an Bord. Er erzeugt ein virtuelles 3-D-Bild des vor dem Wagen liegenden Untergrunds und zeigt dies auf dem zentralen Touchscreen an. „Terrain-i“ arbeitet ähnlich wie Systeme in Kampfjets – im DC100 verfügt das System über einen im Scheinwerfer untergebrachten Scanner. Er verarbeitet komplexe Algorithmen, erkennt so den Zustand der Fahrbahn und warnt den Fahrer, sollte ein Hindernis nicht gefahrlos überwunden werden können. „Terrain-i“ schlägt stattdessen Alternativen vor, indem es eine sichere Route auf dem Display abbildet. Abgerundet wird das System mit der Installation von Kameras an allen Fahrzeugecken, die dem Fahrer ein 360-Grad-Sichtfeld verschaffen.

Aber nicht nur im Gelände bedeutet„Terrain-i“ einen beträchtlichen Sicherheitsvorsprung. Auch im dichten Stadtverkehr leistet der Scanner wertvolle Dienste, indem er Fußgänger oder plötzlich auftauchende Objekte wesentlich schneller und genauer erfasst als herkömmliche Systeme. Auch in diesen Fällen wird der Fahrer sofort gewarnt – sollte er nicht entsprechend reagieren, stoppt das System den Wagen.

Zur Erleichterung von Watvorgängen hat Land Rover ein auf Sonartechnik basierendes System entwickelt, das dem Fahrer vor Wasserdurchfahrten entsprechende Informationen an die Hand gibt, um ihm eine sichere Durchquerung zu ermöglichen. Das System verfügt über Sensoren in den Stoßfängern und Außenspiegeln, die die Wassertiefe ermitteln. Gemeinsam mit Neigungsmessern berechnen die Sensoren, ob der Wasserspiegel steigt oder sinkt. Diese Daten werden dann in eine auf dem zentralen Touchscreen erscheinende Grafik umgesetzt.
Damit die neue Land Rover-Studie mit jeder denkbaren Witterung zurechtkommt, haben die Entwickler weiterhin ein manuell bedienbares Spikereifensystem in den DC100 integriert. Dabei handelt es sich um ein elektromechanisches System, das an der Innenseite der Räder angebracht ist. Auf Knopfdruck strömt dabei Luft in eine zweite Luftkammer. Diese betätigt in die Lauffläche eingegossene Kammern, die die Spikes beherbergen. Der Luftdruck lässt die Spikes aus dem Profil ausfahren, die den Reifen auf Eis und Schnee wesentlich besseren Halt verschaffen. Sobald sich die Umstände gebessert haben, können die Spikes wieder im Reifen verschwinden. Dank dieses Systems entfällt im DC100 die Notwendigkeit, Schneeketten mitzuführen und sogar auf Winterreifen umzurüsten.

Als vorrangig für den Stadtverkehr konzipiertes Modell besitzt der DC100 Sport einen Einparkassistenten, der das Parallel-Einparken wesentlich vereinfacht. Beim Vorbeifahren messen Sensoren eine Parklücke aus – entscheidet sich der Fahrer, seinen Wagen hier abzustellen, manövriert sich der DC100 Sport nahezu selbsttätig in die Lücke. Während die Lenkung vom System übernommen wird, bleibt dem Fahrer nur noch die Betätigung von Gas und Bremse.

Bereits bei Land Rover eingesetzte und bewährte Lösungen repräsentieren die Achtstufenautomatik von ZF und ein „intelligentes“ Stop/Start-System. Diese Techniken befinden sich auch an Bord der beiden DC100-Varianten. Darüber hinaus wurden die Systeme auf einen künftigen Hybridantrieb vorbereitet. Zum Beispiel mit einem Doppelmagnet-Anlassersystem, das gegenüber konventionellen Stop/Start-Vorrichtungen entscheidende Vorteile bietet – etwa die Möglichkeit, den Motor bereits in der Auslaufphase neu zu starten. Weiterhin hat der Fahrer des DC100 auf der Straße wie im Gelände jederzeit alles im Griff, denn das Verteilergetriebe stellt eine große Zahl an Gängen bereit, während Schaltwippen am Lenkrad eine manuelle Gangwahl erlauben.

Die beiden Varianten der Konzeptstudie werden von unterschiedlichen Ausführungen eines 2,0-Liter-Vierzylinders angetrieben. Während der DC100 für ein Maximum an Drehmomentübertragung einen Diesel erhielt, passt zum sportlicheren Charakter des DC100 Sport ein Benzinaggregat besser. Die Triebwerke sind dabei bereits für die Aufrüstung zum Parallel- oder Plug-In-Hybrid vorbereitet.

Ein neu entwickeltes Torque-Vectoring-System verschafft dem DC100 auf jedem Untergrund mehr Stabilität, verbesserte Traktion und ein noch exakteres Handling. Im Gegensatz zu rein mechanisch wirkenden Differenzialen kommt hier eine elektronische Steuerung zum Einsatz, die die Kraftübertragung zu den einzelnen Rädern optimal bemisst. Auf der Straße kann das mit einem Torque-Vectoring-System ausgerüstete Fahrzeug dynamischer und vor allem sicherer bewegt werden, dadie Steuerung perfekt mit den Stabilitätsprogrammen zusammenwirkt. Noch größere Vorteile bietet die Lösung im Gelände, indem sie blitzschnell mehr Drehmoment zu jenen Rädern leitet, die den besten Grip aufweisen.

Stand: Januar 2012; Fotos: Land Rover

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