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Kleinwagen mit Offroad-Charme – VW Cross up!

Während sich die Schwestermodelle Seat Mii und Skoda Citigo mit ihren klassischen Karosserievarianten begnügen müssen, bietet Volkswagen dem Kunden mit dem cross up! noch mehr Modellvielfalt und ergänzt somit die eigene „Cross“-Reihe, bestehend aus CrossPolo, CrossGolf, CrossTouran und CrossCaddy. Basierend auf der viertürigen Variante ist der cross up! mit seinen einzelnen SUV-Elementen nicht nur gewappnet für den „rauen“ Alltag in der City, sondern zudem auch individueller und vor allem auffälliger.

Das Äußere des 3,56 Meter kurzen cross up! hebt sich durch den angedeuteten silberfarbenen Unterfahrschutz sowohl an Front und Heck, den schwarzen Beplankungen an Schwellern und den Radläufen, den Seitenschutzleisten sowie den ebenfalls in Silber gehaltenen Außenspiegeln und der silber eloxierten Dachrelingdeutlich vom zivilen Bruder ab.

Ebenso gut machen sich die speziellen 16 Zöller, sowie die für den cross up! zur Wahl stehenden Außenlackierungen white, red, dark blue metallic, light silver metallic und black pearl. Die in mattschwarz gehaltenen Fensterrahmen sowie die Blenden an B- und C-Säule stehen hierzu in schickem Kontrast.

Neben Aluminiumeinstiegsleisten mit cross up!-Schriftzug und den Sitzen mit sportlichen „Design Cross“-Bezügen mit roter oder anthrazitfarbener Sitzmittelbahn, zeichnen den cross up! auch im Inneren spezielle Feinheiten aus.

Und so werten zusätzlich Chromelemente, farbige Hochglanz-Dekorelemente und Leder sowohl am Schaltknauf, Handbremshebel und dem Lenkrad das Ambiente weiter auf. Letzteres ist zwar in feines Leder gehüllt, aber leider auch in dieser Variante nicht längsverstellbar.

Die optischen SUV-Anleihen werden durch eineum 15 Millimeter höher gelegte Karosserie verstärkt. Doch lassen Sie sich hiervon wie auch von der Offroad-Optik nicht in die Irre führen, auch dieser up! ist für den Einsatz in der Stadt gedacht und sollte deren Wege nicht verlassen. Wenn auch minimal höher gelegt, reicht diese Tatsache sowie der fehlende Allradantrieb nicht für den Ritt ins Gelände aus.

Der frontangetriebene cross up! spielt dagegen seine Vorzüge voll und ganz im Großstadtdschungel aus. Super wendig, übersichtlich und agil, sorgt das höhergelegte Cross-Fahrwerk aber immerhin für verbesserten Fahrkomfort.

Das elektronische Stabilitätsprogramm ESC ist in diesem VW-Sprössling natürlich ebenso serienmäßig verbaut, wie eine Antriebsschlupf- und Motorschleppmomentregelung oder die grundsolide und zuverlässige Bremsanlage inklusive Antiblockiersystem, Bremsassistent und elektronischerBremskraftverteilung.

Der cross up! ist im Gegensatz zu den anderen up!-Versionen ausnahmslos an den 75 PS starken Ein-Liter-Motor gekoppelt.

Der Drei-Zylinder sorgt mit seinen 55 kW bei 6.200 U/min zumindest was den Einsatz in der City betrifft für agilen Vortrieb, während das maximale Drehmoment von lediglich 95 Newtonmetern von unten heraus durchaus Fahrfreude vermittelt, verliert sich diese ab Tempo 80 deutlich. Und so dauert es letztlich 14,2 Sekunden bis wir aus dem Stand heraus die Tempo 100 Marke passieren.

Fleißige Schaltarbeit am exakt geführten 5-Gang-Handschalter ist hierbei ebenso notwendig, wie bei Fahrten auf der Autobahn. Denn ein schaltfaules Mitschwimmen oder gar erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h ist nicht möglich. Aber es sei ihm verziehen, ist doch auch der cross up! für die Stadt konzipiert.

Weniger zu entschuldigen istallerdings der bei nachlassender Zurückhaltung deutlich nach oben schnellende Verbrauch. Wenn auch durchaus fünf Liter im Schnitt (Volkswagen gibt einen Verbrauch von 4,7 Liter an, entspricht 109 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer) möglich sind, so fließen aber unter Last auch gerne zwei Liter mehr durch die Spritleitungen.

Das „drive pack plus“-Paket umfasst die City-Notbremsfunktion, diese leitet bei einer drohenden Kollision bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern automatisch eine Vollbremsung ein und vermindert somit nicht nur die Aufprallschwere, sondern verhindert eventuell sogar einen Crash.

Außerdem im Umfang enthalten sind eine Geschwindigkeitsregelanlage und der ParkPilot für den Heckbereich und natürlich die altbekannten Systeme von den Dreipunktsicherheitsgurten über die Kopfstützen bis hin zu den Airbags.

Der Kostenpunkt für dasSicherheitspaket beläuft sich auf 445,- Euro. Womit sich der Grundpreis von 13.950,- Euro für den VW cross up! nur minimal erhöht. Der serienmäßige Ausstattungsumfang der urbanen Modellversion baut dann bereits auf der mittleren Variante move up! des zivilen Zwergs (siehe Archiv) auf und beinhaltet neben einer Zentralverriegelung mit einer Funkfernbedienung beispielsweise auch elektrische Fensterheber, einen höhenverstellbaren Fahrersitz oder elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Eine Klimaanlage muss aber auch hier noch extra geordert werden, schade.

So sind in dem cross up!-Aufpreis von 2.575,- Euro neben dem gewissen Offroad-Charme aber auch zwei weitere Türen enthalten, da er ausschließlich als Viertürer ausgeliefert wird.

Abgesehen von dem Sicherheitspaket haben die Wolfsburger auch ein „cool & sound“-Paket mit Klimaanlage und Audiosystem, dasportable Navigations- und Infotainmentsystem „maps + more“ mit mehrfarbigem 5 Zoll-TFT-Touchscreen oder ein Winterpaket im Angebot. Round about werden für diese Extras aber weitere 1.500,- Euro Aufpreis fällig.

Stand: September 2014; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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