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Kia Stinger in Detroit

Die neue Sportlimousine Kia Stinger feiert auf der jetzt gestarteten North American International Auto Show (NAIAS) ihre Weltpremiere. Das fünfsitzige Fließheckmodell ist das bisher leistungsstärkste in der Kia-Geschichte und setzt einen neuen Impuls in einem Segment, das zurzeit vor allem durch Modelle europäischer Automobilhersteller geprägt wird. Der Kia Stinger wird mit verschiedenen Motorisierungen und Antriebsvarianten sowie einer luxuriösen Komfortausstattung angeboten und kommt Ende dieses Jahres in den USA und in Europa in den Handel.

Wie das neue Serienmodell wurde auch schon die Studie von den Frankfurter Kia-Designern entworfen. Von der schnittig-eleganten Front über die schlanken Flanken bis zu den kraftvollen Hüften strahlt der Stinger ein sportliches Selbstvertrauen aus. Entscheidend für diese Straßenpräsenz sind die voll auf den Heckantrieb zugeschnittenen Proportionen mit langer Motorhaube und kurzem Frontüberhang, einem langem Radstand, der das großzügige Interieur ermöglicht, einem ausgeprägtem Hecküberhang und energischen Schultern. Durch seine Haltung und die ausgewogene Optik präsentiert sich der Stinger weniger als aggressiver Rennsportler, sondern eher als ein eleganter Athlet.

Die breite Spur und die tiefen Sicken in den Türen bringen die kraftvolle Schulterlinie sowie die Fließheck-Silhouette noch stärker zur Geltung. Die Aerodynamik des Modells wird durch eine Reihe von rein funktionalen Designelementen optimiert. Dazu gehören die seitlichen Lufteinlässe im Frontstoßfänger, die Kiemen an den vorderen Radhäusern, die glatte Unterbodenverkleidung und ein Heckdiffusor. In die Heckschürze sind vier ovale Auspuffendrohre integriert. An der Front wird der typische Kia-Kühlergrill in„Tigernasen“-Form von LED-Scheinwerfern flankiert.

Die tief liegende Kabine mit der stark geneigten Frontscheibe ist relativ weit hinten im Fahrzeug positioniert und gibt dem Stinger ein dynamisches Profil. Der Innenraum ist ganz auf ein sportliches Fahrerlebnis zugeschnitten und verwöhnt die Insassen zugleich mit einer luxuriösen Ausstattung. Die bequemen, stark konturierten Sitze sind mit Bezügen aus sehr weichem Nappaleder erhältlich, und der Fahrersitz bietet durch elektrisch einstellbare Luftpolster in der Rückenlehne und den Seitenpolstern ein Maximum an Halt und Komfort.

Das markante Armaturenbrett bildet eine kraftvolle horizontale „Arbeitsebene“ für den Fahrer. Schnelle und intuitive Orientierung bietet die Zentralkonsole, die klar in zwei Bereiche gegliedert ist: Oben befinden sich der groß dimensionierte Touchscreen und die Tasten des Infotainmentsystems, weiter unten die Bedienelemente der Klimaanlage. Das griffige Lederlenkrad trägt zum sportlichen Fahrgefühl bei, und die Instrumenteneinheit kombiniert stilvoll analoge und digitale Anzeigen. Zwischen den großen Rundinstrumenten mit Metalleinfassung und roten Zeigern liefert ein TFT-Farbdisplay leistungsrelevante Fahrdaten wie G-Kräfte in Kurven, Rundenzeiten und Motoröltemperatur. Darüber hinaus zeigt es Informationen des Bordcomputers, Benutzereinstellungen, Navigationshinweise und Diagnosemeldungen.

Von der Luftfahrt inspiriert sind die runden, mit Speichen besetzten Lüftungsdüsen vorn und im Fond. Eine elegante Zierleiste aus satiniertem Chrom zieht sich um die gesamte Kabine und betont das angenehme, edle Ambiente. Der lange Radstand sorgt für großzügige Beinfreiheit vorn und hinten, und durch die tiefe Sitzposition gewährt der Stinger allen Insassen ebenfalls viel Kopffreiheit.

Für die Entfaltungeiner Antriebskraft, die dem dynamischen Design angemessen ist, stehen zwei längs eingebaute, turboaufgeladene Benzindirekteinspritzer zur Wahl, deren Serienversionen sich noch in Entwicklung befinden. Die Einstiegsmotorisierung ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder (Theta II), der nach vorläufigen Messungen 188 kW (255 PS, bei 6.200 U/min) leistet und ein maximales Drehmoment von 353 Nm mobilisiert (von 1.400 bis 4.000 U/min). Sein volles Potenzial entfaltet der Kia Stinger mit dem 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo (Lambda II), der voraussichtlich über eine Leistung von 286 kW (365 PS, bei 6.000 U/min) und ein maximales Drehmoment von 510 Nm (von 1.300 bis 4.500 U/min) verfügen wird. Das Entwicklungsziel für diese Motorisierung ist, die Sportlimousine in 5,1 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer zu beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von 269 Stundenkilometern zu ermöglichen.

Der Kia Stinger ist mit einem achtstufigen Automatikgetriebe ausgestattet. Es ist die zweite, speziell auf Heckantrieb ausgelegte Generation des modernen Getriebes, das von Kia selbst entwickelt wurde. Über Schaltwippen am Lenkrad lässt sich das Getriebe auch per Hand schalten.

Um leidenschaftlichen Fahrern ein spektakuläres Fahrerlebnis zu ermöglichen, ist der Stinger als erster Kia wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Auch der Allradantrieb ist heckbetont ausgelegt und beinhaltet für eine optimale Kontrolle auf trockenen wie nassen Straßen ein neues dynamisches Torque-Vectoring-System (Dynamic Torque Vectoring Control), das je nach Lenkvorgabe und Straßenverhältnissen das Drehmoment gezielt an die Räder mit maximaler Bodenhaftung leitet, um auch bei widrigen Bedingungen das Fahrzeug auf dem vom Fahrer vorgegebenen Kurs zu halten. Die Ausführungen mit Heckantrieb verfügen über ein mechanischesSperrdifferential, mit dem sich die Antriebskraft gleichmäßig auf beide Hinterräder verteilen lässt.

Der Stinger ist der erste Kia mit Dynamic Stability Damping Control. Mit diesem System lassen sich die Dämpfungs- und Handling-Eigenschaften des präzisen und verlässlich reagierenden Fahrwerks elektronisch variieren und so dem individuellen Fahrstil und den Straßenverhältnissen anpassen. Für agilere Kurvenfahrten stellt es die vorderen Stoßdämpfer weicher ein und die hinteren härter. Umgekehrt wird bei hohen Geschwindigkeiten durch eine härtere Dämpfung vorn und eine weichere hinten die Fahrstabilität gesteigert. Erstmals in einem Kia hat der Fahrer hier die Wahl zwischen fünf Fahrmodi (Personal / Eco / Sport / Comfort / Smart).

Mit den fünf Einstellungen lässt sich auch die Lenkunterstützung variieren. Der Kia Stinger verfügt über die elektronische Servolenkung R-MDPS. Der Elektromotor befindet sich dabei direkt an der Zahnstange (engl. „Rack“, daher die Bezeichnung R-MDPS, Rack-mounted Motor Driven Power Steering). Dieses Konzept lässt die Lenkung besonders schnell ansprechen und reduziert die Übertragung von Vibrationen durch die Lenksäule.

Das leistungsfähige Bremssystem beinhaltet beim 3,3-Liter-Benziner standardmäßig innenbelüftete Scheibenbremsen von Brembo sowie Vierkolben-Bremssättel vorn und Zweikolben-Bremssättel hinten.

Ein Markenzeichen von Kia ist das hohe Ausstattungsniveau seiner Modelle. Das gilt auch für den Stinger. Neueste Fahrerassistenzsysteme steigern die Sicherheit, und moderne Infotainment-Technologien sorgen für Information und Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Erstmals bringt Kia in der Sportlimousine die Müdigkeitserkennung DAA (Driver Attention Alert) zum Einsatz. Das System hat ständig das Fahrzeug und den Fahrer im Blickund analysiert dabei verschiedene Faktoren. Kommt es zu dem Schluss, dass die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht mehr ausreichend gewährleistet ist, warnt es den Fahrer mit einem akustischen Signal und einer Anzeige in der Instrumenteneinheit.

Stand: Januar 2017; Fotos: Kia

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