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Hyundai i20

Der neue Hyundai i20 basiert nicht nur auf der rundum neu entwickelten, größeren Plattform, die weiterentwickelte Formensprache „Fluidic Sculpture 2.0“ sorgt auch für einen deutlich gereifteren Auftritt. Im B-Segment zuhause, präsentiert der weltweit fünftgrößte Fahrzeughersteller mit dem i20 einen optischen Hingucker, der zunächst als Fünftürer und ab dem Frühjahr 2015 erstmals auch als dreitürige Coupe-Variante erhältlich sein wird. Diese soll sich dabei sogar deutlich von der klassischen Karosserievariante unterscheiden.
Selbst Fahrzeugklassen in denen der Nutzwert sowie der Preis zu den schlagfertigsten Kaufargumenten zählen, kommen nicht mehr ohne eine ansprechende Optik aus. Laut Hyundai kletterte der Punkt „Auftritt“ sogar bei den Koreanern selbst mittlerweile auf Platz 1 der Entscheidungsgründe.

Und diesen erfüllt die Neuauflage des i20 mehr als eindrucksvoll, zudem erweckt der neue Kleinwagen den Eindruck eine Fahrzeugklasse höher zu sein. Der Vorgänger sieht dagegen wahrlich alt aus.

Die zweite Generation Hyundai i20 fährt in der höchsten Ausstattung sogar mit LED-Scheinwerfern sowie –Rückleuchten vor, die dem i20 Style einen noch schärferen Look verleihen.

Der hexagonale Kühlergrill ist für Hyundai zu einem signifikanten Design-Merkmal geworden, doch auch die Seitenansicht steht der prägenden Front in nichts nach. Die schwarz glänzenden C-Säulen erwecken den Eindruck, das Dach würde in diesem Bereich frei schweben.

Und dann wäre da noch die völlig veränderte Heckansicht, an die erste Generation i20 erinnert hier wahrlich nichts mehr, denn dieDesigner haben weitaus mehr als nur die Leuchteinheiten geändert, die nun quer verlaufen und den gewonnenen breiten Stand unterstreichen.

Zahlreiche neue Metallic- und Mineraleffekt-Lackierungen treffen im Inneren je nach Modellvariante auf vier Interieur-Trimms – Grayish Blue, Elegant Beige, Comfort Gray und Cappuccino, womit Hyundai nicht nur ein vollständig neu gestaltetes Interieur präsentiert, sondern auch spürbar mehr Mut zur Farbe beweist.

In punkto Materialanmutung und Verarbeitungsqualität können die Koreaner ebenfalls eine deutliche Steigerung verzeichnen und tasten sich spürbar an den Wolfsburger Platzhirsch heran.

Mit der neuen Smartphone-Dockingstation lässt sich für 140,- Euro in den Varianten Trend und Style nicht nur der Telefon-Akku aufladen, das Handy rückt – mittig platziert auf dem Armaturenbrett – auch in das Sichtfeld des Fahrers, was gerade bei der Navigationsführung per App sehr von Vorteil ist.

Eine integrierte Navigationslösung wird dagegen erst ab dem Frühjahr erhältlich sein. Zu welchem Preis ist aber noch unklar.

Der um 45 Millimeter verlängerte Radstand schafft natürlich einen größeren Innenraum und so reisen wir auch im Fond selbst als Großgewachsener sehr komfortabel. Gleichzeitig wuchs das Ladevolumen auf üppige 326 Liter an, durch Umlegen der serienmäßig asymmetrisch umklappbaren Rücksitzlehne ist dieses sogar auf 1.042 Liter erweiterbar. Die entstehende Fläche ist nahezu eben und verzichtet auf störende Stufen, eine erhöhte Ladekante wie auch ein darauf folgender Absatz müssen allerdings in Kauf genommen werden. Eine Tatsache, die nun mal die geforderten Sicherheitsstandards heut zutage mit sich bringen.

Im Kern aus der ersten Generation Hyundai i20 bekannt, wurde das Fahrwerk aber grundlegend überarbeitet und somit in punkto Fahrdynamik und Federungskomfort verbessert. Schon der i10 überzeugte mit einer sehr reifen Auslegung und lies alles andere als Kleinwagenflair aufkommen, diesem Eindruck folgt der größere Bruder.

In der Stadt wiederum trumpft der Koreaner mit seinen kompakten Abmessungen und einem Wendekreis von 10,2 Metern auf, die elektrisch unterstützte Servolenkung tut hier ihr übriges dazu.

Zum Marktstart fährt Hyundai mit fünf Motorisierungen auf, darunter drei Benziner mit einer Leistung von 55 kW (75 PS) bis 74 kW (100 PS). Die Triebwerke der zweiten Generation i20 wurden allesamt modifiziert, der 1,4-Liter-Benziner ist dagegen eine Neuentwicklung und erfüllt, wie auch die anderen Ottomotoren und die nun erhältlichen Dieselaggregate, die Euro-6-Abgasnorm. Im Laufe des Jahres 2015 erweitert Hyundai das Motorenangebot außerdem um einen Dreizylinder-Benziner in den Leistungsstufen 100 oder 120 PS.

Eine Start-Stopp-Automatik kommt allerdings nur in den blue-Versionen zum Einsatz, die wiederum ausschließlich in Verbindung mit dem 62 kW starken 1.2 Ottomotor und dem 1.1 CRDi erhältlich sind.

Wie für einen Kleinwagen üblich, werden die Benzinmotoren auch hier einen wesentlich größeren Teil des Kuchens einnehmen.

Die stärkere Variante des 1,2-Liter-Benzinmotors genehmigt sich mit seinen 84 PS 13,1 Sekunden für den Standardsprint und soll sich in der sparsamen blue-Variante mit 4,7 Liter auf 100 Kilometer begnügen, was einem CO2-Ausstoß von 109 g/km entspricht. Die Kraftübertragung übernimmt inbeiden Leistungsstufen ein Fünfgang-Schaltgetriebe.

Der neu entwickelte 1,4 Liter ist im Gegensatz dazu an einen Sechsgang-Handschalter gekoppelt, der wiederum durch eine Vierstufenautomatik ersetzt werden kann. Der Verbrauch steigt dann laut Herstellerangaben von 5,5 Liter auf 6,7 Liter im kombinierten Zyklus auf 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen steigen dementsprechend von 127 auf 155 g/km.

Zu den Sicherheitsdetails zählen im neuen Hyundai i20 unabhängig von der Ausstattung Windowbags, ein Reifendruckkontrollsystem TPMS sowie das Bremslicht mit Notfallfunktion. Eine elektronische Stabilitätskontrolle, die elektronische Bremskraftverteilung EBV, der Bremsassistent, die Berganfahrhilfe HAC und das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM gehören im neuen Hyundai i20 ebenso zur Serienausstattung.

Die höheren Linien warten ergänzend mit dem Spurhaltewarnsystem LDWS auf. Und auch das umfangreiche Garantie-Paket mit fünf Jahren Laufzeit sorgt für ein sicheres Gefühl. Das Sorglos-Paket hilft Ihnen im Falle einer Panne und übernimmt eventuelle Abschlepp- oder Übernachtungskosten und regelt die Ersatzteilversorgung vor Ort.

Die Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Vertragspartner von Hyundai jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 200.000 Kilometern. Außerdem übernimmt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren die Kosten für einen jährlichen Sicherheits-Check.

Der Hyundai i20 startet ab 11.950,- Euro, womit die Einstiegsversion der zweiten Generation sogar etwas günstiger ist. Wenn auch die Basis mit einem höhenverstellbaren Fahrersitz,elektrischen Fensterhebern vorn und einem Bordcomputer vorfährt, gibt es eine Klimaanlage oder gar ein Radio nicht einmal als Extra.

Diese Features sind wiederum in der Ausstattungslinie Classic serienmäßig an Bord und die Außenspiegel sind hier nicht nur wie die Türgriffe in Wagenfarbe lackiert, sondern können auch elektrisch verstellt und beheizt werden. Die getönten Fondscheiben verleihen dem Auftritt noch mehr Dynamik und eine Funkfernbedienung inkl. Zentralverriegelung vereinfacht den Zustieg. Dann verlangt Hyundai dem Kunden aber mindestens 13.450,- Euro ab.

Ab 15.150,- Euro kann der Hyundai i20 Trend aber dann bereits mit einem beheizbaren Lenkrad, einer Sitzheizung vorn, einer Geschwindigkeitsregelanlage inklusive -begrenzer, elektrischen Fensterhebern rundum, einem CD-Spieler wie auch Lautsprechern im Fondbereich auf.

Des weiteren wird die Audioanlage in dieser Ausstattungslinie um eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ergänzt, das Ladeabteil mit einem doppelten Ladeboden versehen und die Make-up-Spiegel mit Leseleuchten bestückt.

Wer noch etwas mehr Geld in die Hand nimmt (mindestens 17.100,- Euro) findet in seinem Hyundai i20 außerdem eine Klimaautomatik, einen Licht- und Regensensor, eine Einparkhilfe vorn und noch so einiges mehr vor.

Darüber hinaus steht der Trend- und Style-Variante das großflächige Panorama-Hub-/Schiebedach zur Wahl. Je nach Ausstattung müssten hierfür jedoch 2.000,- (Trend) bzw. 1.200,- Euro (Style) berechnet werden.

Die höchste Ausstattungsvariante kann wenn gewünscht mit dem für tausend Euro angepriesenen Premium-Paket zusätzlich aufgewertet werden. Nicht nur das Smart-Key-System inklusiveStart-Stop-Knopf erleichtert uns den Zugang bzw. Startvorgang, eine Rückfahrkamera behält den Raum hinter dem Fahrzeug im Blick und die verchromten Türgriffe setzen einen edlen Akzent.

Stand: Februar 2015; Test: Redaktionsbüro Lind: Fotos: Hyundai/Redb. Lind

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