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Fiat Panda Cross – Der Berg ruft.

Der neue Fiat Panda Cross macht die bereits bestehende Panda-„Offroad“-Familie perfekt und verbindet die Vorteile des Panda Trekking inklusive elektronischem Traktionskontrollsystem Traction+ mit denen des Panda 4×4 mit dem intelligenten Vierradantrieb „Torque on Demand“ und stellt mit exklusiver Optik sowie zahlreichen Ausstattungsmerkmalen und minimal gesteigerter Leistung die Topvariante der Baureihe dar. Für ein Fahrzeug mit den Abmessungen eines Kleinwagens verfügt der Panda Cross über eine überraschend hohe Geländetauglichkeit und kraxelt munter die Berge rauf und runter. Diese Offroad-Qualitäten wie auch der pfiffige Look spiegeln sich allerdings auch im Preis wieder. So gibt es den Panda Cross nicht unter 18.000,- Euro.

Das Erscheinungsbild der „Cross“-Variante vereint trendige Lifestyle-Elemente mit rauen Offroad-Anleihen, was dem Panda den perfekten Auftritt garantiert.

Der wuchtige Unterfahrschutz in Lochoptik und schickem, mattiertem Chrom stellt sowohl an Front wie auch am Heck den absoluten Blickfang dar. Farblich darauf abgestimmt sind neben den Seitenschutzleisten auch die serienmäßigeDachreling. Kontrastierend hierzu, haben die Verantwortlichen die umgestalteten Stoßfänger sowie die Kotflügelverbreiterungen in grauem Kunststoff gehalten und die im vorderen Unterfahrschutz verankerten Abschleppösen in knalligem rot lackiert.

Und auch die gesamte Lichteinheit zeigt sich gegenüber dem Fiat Panda 4×4 neu interpretiert und zudem mit serienmäßigem Tagfahrlicht in LED-Technik. Das brünierte (gebräunte) Finish der Fünfspeichen-Felgen im 15-Zoll-Format machen die Modifikationen des Panda Cross komplett.

Zumindest was das Äußere anbelangt, denn auch im Innenraum beweist das Topmodell Eigenständigkeit. So wurden eigens für den Cross Stoffe in naturfarbenem oder braunem Eco-Leder ausgewählt, die sich sowohl an den Sitzen inklusive „Cross“-Schriftzug und den Türverkleidungen wiederfinden und auf eine Armaturentafel im Kupferton treffen.
Der Schaltknauf ist, wie auch das höhenverstellbare Lenkrad mit Bedientasten für die Audioanlage in Leder gehüllt, im Panda Cross serienmäßig und vervollständigt den vorbildlichen Ausstattungsumfang.

Denn der „Cross“ rollt ab Werk außerdem mit einer Klimaautomatik, dem Blue&Me-Entertainmentsystem inklusiveBluetooth-Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss, einer Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Kopfstützen auch an den Fondsitzen sowie elektrisch verstellbaren Außenspiegeln und einem höhenverstellbaren Fahrersitz daher.
Neben optischem Zubehör stehen dem Panda aber auch praktische Extras darunter eine Cargobox für den Kofferraum und Neuheiten, wie die beheizte Windschutzscheibe oder der City-Notbremsassistent zur Wahl.

Letzterer erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und leitet zwischen 5 und 30 Stundenkilometern selbstständig eine Notbremsung ein, um eine drohende Kollision zu verhindern.

Im Gelände dagegen wendet der permanente Vierradantrieb „Torque on Demand“ nicht nur schlimmeres ab, sondern macht den Panda Cross in Verbindung mit dem elektronischen Sperrdifferenzial ELD (Teil der Fahrdynamikregelung ESP) zu einer der wendigsten und handlichsten Weggefährten. Der Panda Cross spielt hier ganz klar seine Vorteile gegenüber großen SUVs aus und sichert sich das Prädikat „schonend für die Natur“, womit er sich gerade bei Förstern und Weinbauern großer Beliebtheit erfreut.

Mit dem neuen Traktionsregelsystem „Terrain Control“ ausgestattet, kann der Fahrer mitnur einem Handgriff mittels Drehschalter an der Mittelkonsole auf drei Programme zugreifen. So passt die Elektronik im Auto-Modus die Kräfteverteilung den Traktionsverhältnissen an, während in der Regel die meiste Kraft an die Vorderräder geht, schaltet das System bei fehlendem Schlupf die Hinterachse zu.

Werden die Bedingungen abseits der asphaltierten Piste rauer, schalten wir bis Tempo 50 den Offroad-Modus (Lock-Funktion) zu, nun sind sowohl der Vierradantrieb als auch das elektronische Sperrdifferenzial und die automatische Drehmomentverteilung zwischen den Rädern permanent aktiv und verliert nun ein Rad an Haftung, wird dieses eingebremst und die Kraft an die Räder mit Grip geleitet.

Geht es den Berg wieder hinab, drehen wir den Controller noch eine Stufe weiter und aktivieren die Bergabfahrhilfe „Hill Descent“. Die Elektronik bremst die Geschwindigkeit des Fahrzeuges jetzt selbstständig ein und bringt uns wieder sicher und ohne ins Schwitzen zu geraten zurück ins Tal.

Doch der Cross zeigt sich nicht nur bei der Abstimmung geländetauglicher als die anderen Panda-Baureihen, dank spezieller Ganzjahresreifen im Breitformat 185/65R15, Stahlprotektoren am Unterbodenund spezifischer Karosserieänderungen meistert dieser Panda weitaus mehr als nur Feldwege und so ist auch ein Durchkommen in schwierigerem Terrain kein Problem.

Bis zu 16 Zentimeter Bodenfreiheit, ein Böschungswinkel von 24 Grad vorn und 34 Grad hinten sowie ein Rampenwinkel von 21 Grad lassen dies bereits erahnen und entsprechen bei weitem keinen Kleinwagenwerten.

Der Panda Cross kann 70-prozentige Steigungen hochkraxeln und auch Wasserdurchfahrten muss er nicht scheuen, dem höher gelegten Ansaugtrakt sei Dank.

Motorseitig stehen dem Panda Cross zwei zwar bekannte Aggregate zur Auswahl, dennoch wurde sowohl der Zweizylinder-Benziner TwinAir Turbo wie auch der 1.3 16V Multijet Turbodiesel entsprechend den höheren Anforderungen modifiziert und können jeweils eine Leistungssteigerung von fünf PS verbuchen.

Und so kommt der Fiat Panda 1.3 Multijet auf 80 PS (59 kW) während der TwinAir Turbo jetzt 90 PS (66 kW) an die Räder bringt. Dass uns die Zweizylinder-Technologie von Fiat zusagt, haben wir in der Vergangenheit bereits mehr als kund getan und können uns in diesem Fall nur wiederholen.

Das maximale Drehmoment von 145 Newtonmeter zwischen 1.900 und 3.000 Tourenverleihen dem Panda Spaß und Agilität. Begleitet von dem niedlichen Zweizylinder-Sound schafft es der Offroad-Panda in zwölf Sekunden aus dem Stand heraus bis auf 100 km/h, die Topspeed ist bei 167 Stundenkilometer erreicht.

Mit etwas mehr Gelassenheit verspricht Fiat nicht nur einen Normverbrauch von 5,9 Litern, sondern reduziert diesen im aktivierten Eco-Modus – hierzu ist ein einziger Tastendruck nötig – und einem somit auf 100 Nm verringerten Drehmoment, den Verbrauch im Schnitt um einen ganzen Liter zu senken.

Im Berg-Terrain wahrlich von Vorteil, ist beim Ottomotor der erste Gang des manuellen Sechsgang-Getriebes spürbar kürzer übersetzt. Ohne lautstarkes Dröhnen, marschiert der kleine Italiener gar spielerisch die Alp hinauf.

Mit 4,7 Litern im Schnitt dieseltypisch natürlich etwas sparsamer, muss der Multijet-Motor sich aber nicht nur mit fünf Gängen begnügen, sondern kann auch nicht ganz mit der Spritzigkeit des Benziners mithalten und hat trotz 190 Nm maximalen Drehmoment mit 14,3 Sekunden für den Standardsprint und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h gegenüber dem TwinAir-Motor das Nachsehen.

Mit der Start&-Stopp-Automatik sind wiederum beideTriebwerke serienmäßig ausgestattet. Diese findet zwar weniger im Gelände ihren Einsatz, hilft aber dafür in seinem anderen Haupteinsatzgebiet, dem Stadtverkehr, Kraftstoff einzusparen.

Stand: November 2014; Test: Redaktionsbüro Lind; Fotos: Fiat/Redaktionsbüro Lind

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