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Fiat 500 – Big Happy Family

Die Erfolgsgeschichte des kultigen 500er ist seit Einführung im Jahre 2007 ungebrochen, zu Recht avancierte das Lifestyle-Car zum meistverkauftesten Kleinwagen. Neben zahlreichen 500er Varianten, wie dem Cabriolet, dem sportlich-rassigen Abarth oder dem stylischen GQ, erweiterte Fiat sogar die Baureihe um eigenständige Modelle, wie den „gestreckten“ 500L, die darauf basierende „Trekking“-Version mit robuster Offroad-Optik sowie den Fiat 500L Living, der sogar bis zu sieben Personen beherbergt. Diese rundum gelungene 500er Modellfamilie präsentiert sich im Modelljahr 2014 nun mit zahlreichen Neuerungen.

So ergänzt die Motorenpalette des klassischen 500 ein TwinAir Turbo mit 105 PS und sticht besonders als neuer Fiat 500 Cult, erstmals mit digitalem 7-Zoll-TFT-Zentralinstrument ausgestattet, hervor.

Den Modellen 500L, 500L Living und Fiat 500L Trekking stellen die Italiener zwei weitere Motorvarianten zur Wahl, die das Leistungsspektrum in Form des 1.6 16V MultiJet und des 1.4 16V T-Jet auf bis zu 120 PS anheben.

Mehr als nur Musikgenuss auf vier Rädern bietet auch die 500L Beats Edition, die mit einer Premium-Audioanlage, einer extravaganten Optik und einer der neuen Motoren versehen ist.

Im Rahmen eines sonnigen „Happy Family-Day 2014“ konnten wir die gesamten Neuerungen im Detail erkunden.

Abgesehen von neuen Sitzbezügen sowie Stoff-Kombinationen bis hin zu Einsätzen in Lederoptik, neuen Metallic-Lackierungen, Felgendesigns und Ausstattungspaketen, hat Fiat in bewährter Zusammenarbeit mit Mopar auch das gesamteIndividualisierungsangebot überarbeitet. In diesem exklusiven Programm sind jetzt beispielsweise auch ein schickes Chrom-Kit für die Karosserie, Einstiegsleisten aus Stahl, Plaketten in den Farben der italienischen Flagge, Schlüssel-Cover sowie schwarze Fußmatten, die mit elfenbeinfarbenen Einfassungen, kleinen italienischen Flaggen und dem Logo „500“ verziert sind, zu finden.

Unser Hauptaugenmerk wollen wir heute jedoch auf die grundlegend neue Ausstattung Cult, die Beat Edition sowie die neuen Motoren legen.

Mit der soundgewaltigen 520-Watt-Audioanlage und einem der beiden neuen 120 PS-Motoren ausgestattet, ist die neue 500L Beats Edition eine reizvolle Kombination aus den Neuheiten.

Die ab Sommer erhältliche Modellvariante bietet mit dem Beats-Soundsystem by Dr. Dre absoluten Hörgenuss. Für hervorragenden Raumklang sorgen zwei 80-Watt-Mitteltöner im unteren Teil der vorderen Türen, zwei 40-Watt-Tweeter in der oberen Türverkleidung vorne, zwei 60-Watt-Breitband-Lautsprecher in den Fondtüren sowie ein Subwoofer mit zwei Mal 80 Watt, der im Kofferraum platziert ist. Da dieser in der Aufnahme für das Ersatzrad montiert wird, kommt das Ladeabteil ohne Einschränkungen aus. Außerdem an Bord, ein Achtkanal-Verstärker und ein digitaler Soundprozessor.

Doch nicht nur akustisch hat die Beats Edition einiges zu bieten, auch optisch stellt die Variante einen wahren Blickfang dar. Basierend auf dem Fiat 500L Trekking inklusive erhöhter Bodenfreiheit und den griffigen M+S-Reifen sowie der elektronischen Traktionskontrolle Traction+ muss auch der neue Fiat 500L Beats Editionnicht vor unbefestigten Wegen zurückschrecken, wenn uns letztlich auch der schicke Lack viel zu schade ist, für solch einen Einsatz.

Denn ob glänzend oder matt, die Zweifarb-Lackierung in Grau/Schwarz macht sich ebenso gut wie die schicken matt-chrom Ausführungen an Kühlergrill, den Türgriffen sowie dem Griff an der Heckklappe. Für gelungene Akzente sorgen neben den in mattschwarz lackierten Seitenschwellern, Radkastenverkleidungen und Stoßfängern rundum wie auch an den 17-Zoll-Leichtmetallrädern, besonders die roten Zierlinien auf den Außenspiegeln, Türgriffen und den Einsätzen in den seitlichen Schutzleisten und nicht zu vergessen, die rot lackierten Bremssättel.

Das Farbthema Grau/Schwarz mit roten Kontrasten kennzeichnet auch den Innenraum des neuen Fiat 500L Beats Edition.

Kommen wir nun zum Fiat 500 Cult. Dieser vereint die attraktivsten Features und das Beste aus allen Ausstattungslinien der klassischen 500er Reihe und verfügt als neues Topmodell serienmäßig über die Bluetooth-gesteuerte Freisprechanlage Blue&Me, eine Klimaautomatik, Parksensoren hinten, Lederlenkrad mit Bedientasten, eine geteilt umklappbare Rückbank (50/50) mit höhenverstellbaren Kopfstützen oder die elektrische Servolenkung Dualdrive.

Alleinstellungsmerkmal des Fiat 500 Cult stellt aktuell das zentrale Instrument dar. Der neue 7-Zoll-Monitor (21 cm Bildschirmdiagonale) ersetzt mit seiner TFT-Anzeige den bisher verbauten Tacho und katapultiert den 500 in das digitale Zeitalter. Die Ausführung bewegt sich dabei auf sehr hohem Niveau und zeigt nicht nur den Tachometer, denDrehzahlmesser und den Kilometerzähler an, sondern stellt auch alle relevanten und zudem wählbaren Informationen dar.

Für weitere Hingucker sorgen im „Cult“ die Leder-Sitzbezüge, die wahlweise in den Farbkombinationen, Schwarz, Braun oder Rot mit elfenbeinfarbenen Einsätzen erhältlich sind, die Armaturentafel ist dabei weiterhin in der Karosseriefarbe lackiert.

Doch auch äußerlich hebt sich die neue 500er-Variante, sowohl als Limousine und Cabriolet erhältlich, nochmals von den anderen Ausstattungen ab. So ist das Dach des geschlossenen Fiat 500 Cult in glänzend schwarz lackiert und mit einem Glasdach bestückt. Die neue Farbe Lattementa Grün und die für das Cabriolet spezielle Dreischicht-Lackierung in Weiß bleiben ebenfalls dem „Cult“ vorbehalten.

Exklusive 16-Zoll-Leichtmetallräder im neuen Design und glänzend-schwarze oder verchromte Karosseriedetails sowie die schwarz eingefassten Rückleuchten machen den Auftritt letztlich perfekt.

Doch der 500 Cult wartet nicht nur mit reichlich Ausstattung und besonderen Designhighlights auf sondern fährt wenn gewünscht auch mit einem leistungsgesteigerten TwinAir Turbo vor. Von 77 kW / 105 PS und einem maximalen Drehmoment von 145 Newtonmetern befeuert, schafft es der Zweizylinder-Benziner gekoppelt an ein Sechsgang-Schaltgetriebe in zehn Sekunden aus dem Stand heraus auf Tempo 100 und spurtet munter weiter, bis er bei 188 km/h seine Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Diese Leistung stellen die Italiener laut Datenblatt vorbildlicher Effizienz gegenüber, bei Zurückhaltung genehmigt sich der Kleine im Schnitt 4,2Liter auf 100 Kilometer, die CO2-Emissionen unterbieten dabei um 1 g die 100 „Gramm pro Kilometer“-Grenze.

Der von Fiat bekannte ECO-Modus reduziert auch hier per Tastendruck die Kraft auf 72 kW bzw. 98 PS sowie das Drehmoment auf 120 Newtonmeter. Dies sowie der Einsatz der serienmäßigen Start&Stopp-Automatik in der City haben wiederum eine weitere Verbrauchreduzierung zur Folge.

Motorenseitig hat Fiat für die 500L Modellfamilie im Jahr 2014 folgende Neuheiten im Angebot: Den neuen Turbodiesel 1.6 16V MultiJet sowie einen Turbobenziner 1.4 16V T-Jet und die ergasbetriebene Natural Power Version.

Rollen wir das Feld von hinten auf und drehen eine Runde mit dem 80 PS starken Zweizylinder-Turbomotor der wahlweise mit Erdgas oder Benzin arbeitet. Ein Unterschied ist dabei nicht zu vernehmen, zumindest was den Fahrbetrieb anbelangt. Emission und Verbrauchskosten betreffend ist die Differenz natürlich sehr deutlich. So stößt der 500 L im Erdgasbetrieb lediglich 105 Gramm CO2 pro Kilometer aus und Erdgas ist erheblich günstiger als herkömmlicher Sprit.

Die unter dem Fahrzeugboden befestigten zwei Erdgastanks schränken dabei das Platzangebot im Innenraum als auch im Kofferraum nur gering ein. Die Tanks fassen insgesamt 14 Kilogramm Erdgas und so beträgt die Reichweite im reinen Erdgasbetrieb über 300 Kilometer. Bei Bedarf kann mittels einfachem Tastendruck jederzeit auf den Benzintank gewechselt werden. Nun schafft es der Italiener weitere 800 Kilometer weit.

In der Ausstattung Pop-Star wird die Natural Power Variante für 20.950,- Euro angepriesen, das Topmodell Loungekostet 22.050,- Euro und beinhaltet neben einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik auch 16-Zoll Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion, Parksensoren hinten sowie ein Glasdach mit elektrischem Sonnenrollo.

Der neue Turbobenziner 1.4 16V T-Jet, kombinierbar mit allen Varianten der Fiat 500L-Familie, ist mit einem Turbolader ausgerüstet, der das maximale Drehmoment von 215 Newtonmeter bereits bei 2.500 Touren zur Verfügung stellt. Mit 120 PS (88 kW) zieht der Italiener schon von unten heraus kraftvoll durch und schafft es in spritzigen 10,2 Sekunden von Null auf 100 km/h. Durchaus kernig und präsent, animiert die auftretende Geräuschkulisse jedoch mehr als das sie stört. Die Kraftentfaltung sorgt für reichlich Fahrspaß, selbst bei niedertourigem Fahren und hohen Gängen zieht der T-Jet spritzig los, die Höchstleistung ist bei soliden 183 Stundenkilometern erreicht.

Den neuesten Standards entsprechend erfüllt auch dieser Ottomotor die EURO 6 Norm, der Verbrauch des 1.4 16V T-Jet soll bei durchschnittlichen 6,9 Liter auf 100 Kilometer liegen, während sich der CO2-Wert auf 159 g/km beläuft.

Je nach Karosserievariante erstreckt sich die Preisspanne von 19.750,- Euro für den preisgünstigsten Turbobenziner bis hin zu 21.650,- Euro für den 500L Living in der Lounge-Variante.

Jeweils 1.200,- Euro drauflegen muss der Kunde für den neuen Turbodiesel. Mit gleicher Leistung und einem Drehmoment von 320 Nm schafft es der 1.6 16V MultiJet ebenfalls in 10,2 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit des allein rein gefühlsmäßig etwas durchzugsstärkerenDiesel liegt sechs Stundenkilometer über dem Wert des Benziners.
Der klare Vorteil liegt natürlich beim Verbrauch sowie dem Kohlendioxidausstoß, der im besten Fall bei 4,6 Liter im Durchschnitt bzw. 120 g/km liegt.

Stand: März 2014; Test und Fotos: Redaktionsbüro Lind

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