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Die Fiat 500er Mirror-Modelle

Die neuen Mirror-Varianten der Fiat 500er Baureihe verfügen über eine Spiegelfunktion für Smartphone-Inhalte. Zwar ist dieses Konnektivitäts-Konzept nicht neu, bei FIAT und den Mirror-Editionen aber stets serienmäßig und mit MOPAR Connect haben die Italiener ein weiteres Ass im Ärmel.

Die Mirror-Versionen zählen übrigens zu den Sondermodellen bei FIAT und werden den Ausstattungsumfang für eine begrenzte Zeit ergänzen. Zwar nicht auf eine Modellanzahl limitiert, wird es die 500er Mirror-Modelle aber voraussichtlich nicht das ganze Jahr geben.

Für welches Mirror-Modell Sie sich letztlich auch entscheiden, noch bis Ende April bietet Ihnen Fiat im Rahmen einer Eintauschaktion 2.500 Euro Rabatt an. Die Rückgabe Ihres Gebrauchtwagens vorausgesetzt.

So lassen Sie uns rasch im Ersten von den Dreien Platz nehmen, dem klassischen 500er:

Besonders kennzeichnend für die Mirror-Modelle ist natürlich die serienmäßige Entertainmentanlage Uconnect HD LIVE die mit dem LINK-System ausgestattet ist und die 1:1 Spiegelung des Smartphone-Bildschirms auf den sieben Zoll großen Touchscreen oberhalb der Mittelkonsole erst möglich macht.

Die Steuerung über den Bildschirm im Fahrzeug funktioniert dann genau wie bei Ihrem Telefon mittels Wischen und Antippen. Die sogenannte Mirror-Technologie ist sowohl mit Apple CarPlay als auch Android Auto kompatibel.

Für die jüngeren Generationen wird die vollkommene Vernetzung immer wichtiger und so darf auch während der Fahrt der Zugang zu all den Social Medien nicht unterbrochen werden. Ob Twitter oder Facebook, hier haben Sie beides an Bord. Mirpersönlich gönne ich ja gerne mal eine Pause davon, nicht missen möchte ich aber meine Musikbibliothek. Auf diese hab ich im Fiat 500 Mirror aber erfreulicherweise auch vollen Zugriff und das total easy. Die Nutzung von Nachrichtendiensten ist dank Vorlesefunktion ebenfalls kein Problem. Messages versenden können Sie außerdem mittels Sprachsteuerung.

Safety First. In diesem Sinne können Sie Ihr Handy – sobald dieses per USB-Kabel mit dem 500er verbunden ist – nicht mehr nebenher nutzen. Aber warum auch.

Wer immer noch der Meinung ist, all das bräuchte es nicht, den wird mit Sicherheit die Smartphone-basierte Navigation überzeugen. Können Sie im Mirror ganz bequem die Navigationssoftware Ihres Smartphones nutzen. Mittels Android Auto konnte ich sogar die Services von Google Maps nutzen, darunter auch Echtzeit-Verkehrsinformationen. Geld für das optionale TomTom-Navigationssystem kann man sich somit sparen.

Bei all der Konnektivität, sei die Bluetooth-gesteuerte Freisprecheinrichtung sowie der digitale Radioempfang DAB+ nur am Rande erwähnt, gehört sie aber auch hier wie selbstverständlich zum serienmäßigen Umfang.

Uconnect HD LIVE stellt außerdem eine mobile Internetverbindung sicher. Voraussetzung dazu ist die Applikation Uconnect LIVE. Außerdem ermöglicht das Entertainmentsystem die Nutzung der von Fiat entwickelten, kostenlosen Software eco:Drive.

Sie soll bei einem kraftstoffsparenden Fahrstil unterstützen und hält Sie zudem stets auf dem Laufenden was Serviceintervalle oder Routineinspektionen angeht.

Exklusiv für die Mirror-Sondermodelle steht in Kombination mit der App UconnectLIVE erstmals auch der Service Mopar Connect zur Verfügung.Und damit haben die Italiener ein ganz besonderes Gimmick in petto, das zunächst den Mirror-Ausführungen vorbehalten ist.

Mit Mopar Connect können Sie zahlreiche Dienstleistungen nutzen, wie beispielsweise den Anruf beim Pannenservice oder die automatische Kontaktherstellung in einer Notfallsituation. Darüber hinaus können Sie die Türverriegelung über das Smartphone fernsteuern. Auch die Fahrzeuglokalisierung ist möglich. Sei es im Falle eines Diebstahl oder Sie wissen einfach nicht mehr, wo das Fahrzeug steht. Aus der Ferne können auch stets aktuelle Werte – darunter Kraftstoffvorrat, Batterieladezustand und Reifendruck sowie den Kilometerstand – ganz einfach per Smartphone abgerufen werden. Mopar Connect weist darüber hinaus auf anstehende Routinekontrollen oder Servicearbeiten hin.

Besonders interessant für Menschen, die ihr Fahrzeug gerne einmal verleihen oder gerade für besorgte Eltern mit Fahranfänger im Haus: Hier können Sie sich über das System einen Alarm schicken lassen, sollte die zuvor eingestellte Geschwindigkeit überschritten oder der festgelegte Radius verlassen werden.

Eine ähnliche Funktion schützt das Fahrzeug auch bei einem Diebstahl. Sollte das Mirror-Modell bewegt werden, ohne dass der Zündschlüssel verwendet wird, wird automatisch ein Alarm ausgelöst.

Im ersten vollen Jahr ist die Nutzung des Systems kostenlos, jedes weitere Jahr veranschlagt Kosten von cirka 80 Euro.

Der Fiat 500 Mirror trumpft darüber hinaus mit einer Klimaanlage, einer Geschwindigkeitsregelanlage, einem Lederlenkrad mit Multifunktionstasten oder einer Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung auf.

Geschlossen oder als tolles Cabrio, der 500 Mirror ist anden auf der B-Säule platzierten Plaketten mit dem Schriftzug „Mirror“ zu erkennen.

Die für das Sondermodell erhältliche Karosseriefarbe Italia Blau kleidet den Kleinen richtig gut, alternativ ist der Fiat 500 Mirror und Fiat 500C Mirror in insgesamt 14 verschiedenen Farben erhältlich. Verchromte Blenden für die Außenspiegel und den Kühlergrill sind dabei ebenso kennzeichnend wie schicke 16-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer und das serienmäßige Tagfahrlicht in LED-Technik. In der Limousine finden Sie stets ein tolles großes Glasdach vor. Das Stoffverdeck des Cabriolet ist wahlweise in den Farben Elfenbein, Rot und Schwarz verfügbar.

Im Innenraum können Sie zwischen den Farben Rot/Schwarz oder Grau/Schwarz für die Stoffbezüge der Sitze sowie zwischen Elfenbein und Schwarz für Teppich, Verkleidungen und Dachhimmel auswählen.

Die Motorenpalette des Fiat 500 Mirror umfasst den Zweizylinder-Benziner TwinAir in den Leistungsstufen mit 63 kW / 85 PS beziehungsweise in der Turboversion mit 77 kW / 105 PS oder aber den Vierzylinder-Benziner 1.2 8V mit 51 kW / 69 PS sowie den 70 kW / 95 PS starken Turbodiesel 1.3 16V MultiJet.

Die Limousine Fiat 500 Mirror nennen Sie ab 16.290 Euro Ihr Eigen, beim Cabriolet Fiat 500C Mirror werden mindestens 18.890 Euro fällig.

Wechseln wir in den Fiat 500X Mirror:

Er ist der Crossover unter den 500ern und als Modellvariante Mirror natürlich auch mit der Konnektivitätslösung Uconnect HD Live ausgestattet. Das nach dem englischen Wort für Spiegel benannte Verfahren funktioniert auch hier wie schon beim 500er zuvor. Darum überspringen wir an dieser Stelle diesen Part, verzichte auf eineWiederholung und komme zu den weiteren Merkmalen des 500X Mirror.

Ein optisches Highlight ist wie ich finde die exklusive Metallic-Karosseriefarbe Jeans Blau Matt. Sieht der X so lackiert nochmals „cooler“ aus und trifft auf satinierte Türgriffe, seitliche Zierleisten, Einfassungen der Nebelscheinwerfer, Außenspiegelkappen oder eine auf Wunsch erhältliche Dachreling.

„Mirror“-Logos dürfen natürlich auch hier nicht fehlen und sind auf den B-Säulen, den 17-Zoll-Leichtmetallrädern, den Nebelscheinwerfern und den Xenon-Hauptscheinwerfern zu finden.

Auch im Innenraum setzt der Fiat 500X Mirror dann auf „Jeans Blau“ und verfügt über eine Armaturentafel in dieser Farbe sowie neue Sitzbezüge mit blauen Kontrastnähten.

Zur Serienausstattung gehören hier außerdem elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, die Zentralverriegelung inklusive Funkfernbedienung, die Geschwindigkeitsregelanlage und beispielsweise das Lederlenkrad mit Multifunktionstasten.

Der Einstiegspreis für dieses Mirror-Modell beträgt 19.490 Euro – nicht zu vergessen, der mögliche Rabatt von 2.500 Euro, nimmt Fiat Ihr Altfahrzeug in Zahlung.

Der Fiat 500X Mirror ist dann mit dem 110 PS starken 1.6 E-torQ bestückt. Alternativ stehen für den Fiat 500X Mirror zwei weitere Aggregate zur Wahl. Sei es der Turbodiesel 1.6 MultiJet mit 88 kW / 120 PS Leistung oder der Benziner 1.4 MultiAir. Letzterer kommt auf 103 kW / 140 PS und ist wie auch der Diesel auf Wunsch mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT zu haben.

Fiat 500L Mirror:

In Sachen Konnektivität funktioniert die Mirror-Technologie auch beim Dritten im Bunde unverändert. Auch hier ist ein Touchscreenin sieben Zoll Größe an Bord. Der Fiat 500L Mirror, der wiederum ausschließlich in der Karosserievariante Urban erhältlich ist stellt das praktische Familienauto in der Palette dar.

Optisch vielleicht auffälligstes Kennzeichen des Fiat 500L Mirror ist die optionale Bicolore-Lackierung in Venezia Blau und dem grauen Dach sowie den Abdeckkappen der Außenspiegel in Maestro Grau. Weitere zur Wahl stehende Karosseriefarben sind Bellagio Blau, Gelato Weiß, Cinema Schwarz, Moda Grau und Maestro Grau, kombinierbar mit schwarzem, mattschwarzem, weißem oder grauem Dach sowie verchromten Abdeckkappen für die Außenspiegel.

Chromdetails an Stoßfängern und Seitenzierleisten sowie „Mirror“-Logos auf den B-Säulen machen den Sondermodell-Look perfekt.

Die Preisliste beginnt für den Fiat 500L Mirror regulär bei 16.990 Euro, den möglichen Rabatt noch nicht mit einbezogen. Eine Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Leichtmetallräder, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, Geschwindigkeitsregelanlage, die zentrale Instrumentenanzeige als 3,5-Zoll-TFT-Display, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Tagfahrlicht in LED-Technologie sind dabei stets im Preis inbegriffen.

Auf Seiten der Sicherheit sticht der City-Notbremsassistent hervor, der im Geschwindigkeitsbereich von weniger als 30 km/h Hindernisse vor dem Fahrzeug erkennt und automatisch eine Notbremsung einleitet, sollten Sie trotz drohender Kollision nicht reagieren.

Die Motoren betreffend haben Sie auch hier die Qual der Wahl. Mit drei Benzinern, zwei Turbodieseln sowie einer wahlweise mit Benzin oder Erdgas (CNG) arbeitenden Natural Power Version deckt Fiateine Range von 70 kW (95 PS) bis 88 kW (120 PS) ab. Kombiniert sind diese Aggregate mit einem Handschalter mit fünf oder sechs Gängen oder einem automatisierten Schaltgetriebe, genannt Dualogic.

Stand: März 2018; Test: Redaktionsbüro Lind; Fotos:Redb Lind/Fiat

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