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Der erste Sports-Crossover „C-X17“ von Jaguar

Jaguar hat bereits im Vorfeld der IAA mit einer spektakulären Premiere die erste Sports-Crossover-Studie der Unternehmensgeschichte präsentiert. Der C-X17 verkörpert nicht nur die perfekte Verbindung der Jaguar Markenwerte wie verführerisches Design und sportliche Performance mit der Praktikabiltät eines Crossovers – er ist auch Träger einer komplett neuen Aluminium-Architektur, die die Grundlage für eine neue Generation von erschwinglichen Jaguar-Modellen bildet.

In einer imposanten Show, ließ Jaguar die Hüllen fallen und zeigte die erste Sports-Crossover-Studie in der Geschichte der britischen Premium-Marke. Das Publikum war sichtlich begeistert von dem Design des in leuchtendem Blau präsentierten Fahrzeugs.

Die Architektur ist leicht und extrem steif – und erlaubt sowohl im Design als auch beim Raumkonzept und in der Produktion ein hohes Maß an Flexibilität. Damit ausgestattete Modelle erreichen sowohl in der Höchstgeschwindigkeit (über 300 km/h) als auch bei den CO2-Emissionen (unter 100 g/km) Bestwerte.

Das erste Modell mit dieser Architektur wird eine sportliche Premium-Limousine in der Mittelklasse, die 2015 vorgestellt wird. Die Präsentation des C-X17 stellt somit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der britischen Premiummarke dar.

Als Vorbote kündigt Jaguar mit dieser Studie schon heute die große Bandbreite möglicher Fahrzeuge an, die mit dieser fortschrittlichen, modularen Aluminium-Monocoque Architektur entstehen können. Sie stellt eine sehr flexible Großserienfertigung, größere Designfreiheiten und noch raumeffizientere Innenräume in Aussicht – ohne dabei die Jaguar Kerntugenden wie Performance, Komfort und Luxus zu schmälern.

Der 4.718Millimeter lange und 1.649 Millimeter hohe Jaguar C-X17 besitzt die Dimensionen eines Crossovers; gleichwohl zitieren zahlreiche Designelemente aktuelle Jaguar Baureihen, wie zum Beispiel den Kühlergrill und die auffällige „Nase“ der Luxuslimousine Jaguar XJ oder die skulpturierten Hüften über den Hinterrädern des Jaguar F-TYPE.

Der C-X17 besticht mit dynamischen und perfekt ausgewogenen Proportionen. Das flache Profil und die großen Räder verhelfen ihm zu einem kraftvollen, fest verwurzelten Auftritt. Seine Silhouette ist fließend und „schnell“, dank sauberer Linien anstelle von Übertreibungen oder reinen Showelementen. Die lange Haube mit ihren beiden „Power-Domes“ und der prominente Kühlergrill verstärken den muskulösen Körperbau. Die Scheinwerfer erinnern an aktuelle Jaguar Limousinen, während beim zentralen Grill eindeutig der große XJ Pate stand. Der Kühlergrilleinsatz besteht aus einem sechseckigen Muster – ergänzt um kleine Aluminium-Einsätze, die sich bei höherer Geschwindigkeit schließen, um so die Aerodynamik des Fahrzeugs zu optimieren.

In der Seitenansicht werden die beiden „Herzlinien“ des C-X17 deutlich sichtbar. Zwei saubere und einfache Linien samt einer subtilen Lichtkante führen Schultern und Hüften des C-X 17 zusammen. Die betonte Länge der Seitenfenster verstärkt den schlanken Eindruck zusätzlich.

Am Heck zielten die Designer dagegen auf Elemente eines Sportwagens. Der ausgeprägte Muskel über den Hinterrädern, die waagerechten Rückleuchten und einige weitere Details lassen vor den Augen des Betrachters den verführerischen F-TYPE auftauchen. Die Dachlinie fällt relativ früh nach hinten ab und mündet in einen großen, freitragenden Heckspoiler. Das steil stehende Heckfenster betont die sportlicheSeite des Crossovers und setzt den C-X17 scheinbar schon im Stillstand in Bewegung.

Als Außenfarbe wählte Jaguar ein glänzendes Caesium Blue. Die Einfassungen der Fenster sind glänzend Schwarz ausgeführt, wodurch sich Chromschmuck auf die Typenbezeichnungen und Logos an Front-und Heckpartie beschränkt. Die 23 Zoll Felgen mit fünf Doppelspeichen sind ebenfalls in gedeckten Tönen gehalten: Dunkles Dark Atlas Graphitgrau plus Speichen in glänzend Schwarz.

Der Innenraum des Jaguar C-X17 verbindet interaktive High-end-Systeme mit hochwertigen und traditionell per Hand gefertigten Materialien. Resultat ist eine geräumige, helle, üppig ausgestattete und bis ins Letzte ausgefeilte Kabine mit Platz für vier Erwachsene.

Die Passagiere des C-X17 nehmen auf vier schalenförmigen Einzelsitzen Platz. Nach Crossover-Maßstäben ist die Sitzposition relativ tief, gleichwohl gegenüber einer Limousine leicht erhöht. Das Design der frei stehenden Sitze unterstreicht mit skulpturartiger Ausformung den Leichtbau-Gedanken der Studie und damit die Luftigkeit der Kabine.
Der geräumige Kofferraum umfasst zwei bei Nichtgebrauch im Boden versteckte Freizeitsessel aus gefrästem Aluminium. Bei Stillstand des Fahrzeugs und geöffneter Heckklappe schwingen die mit Connolly Sattelleder bezogenen Sitze an einem wunderschön geformten Scharnier nach oben – und bilden so eine willkommene Sitzgelegenheit für den Five O’Clock Tea.

Typische Accessoires für einen aktiven Lebensstil – wie eine Taschenlampe oder eine Kamera – finden an im Kofferraum angebrachten Lederhalftern einen rutschsicheren Platz.

Den Eindruck eines lichtdurchfluteten Innenraums verdankt der Jaguar C-X 17 nicht unerheblich einem neuartigen Panorama-Dach. Dessen Innenseite besteht aus speziellgeformten und in engem Abstand parallel angeordneten Lamellen, die das Dach von vorne nach hinten in Längsrichtung überziehen. Sie sind so in den Dachhimmel und die Führungsschienen integriert, dass sich die Kopffreiheit vergrößert. Im Gegenzug bescheren sie den Insassen einen besonders freien Blick in den Himmel. Die Oberseiten der Lamellen sind dagegen so geformt, dass sie dem Glasdach und damit den Linien des C-X17 exakt folgen.

Traditionelle und hochwertige Materialien sowie moderne Fertigungsmethoden gehen im Jaguar C-X17 eine spannende Symbiose ein. Dabei ließen sich die Designer von verschiedenen Vorbildern inspirieren – von Lampenschirmen aus Aluminium-Strangpressprofilen über Stühle mit Gitterrahmen bis zu hochwertigen Lederschuhen,-Jacken und -Handtaschen mit starken Farbkontrasten.

Als Folge sind die Sitze, der Instrumententräger, der Boden, die Türen und der Kofferraum mit sich überlappenden Kombinationen aus Sattelleder („Jet“) und Orchid-Leder (zu Deutsch: Orchidee) bezogen. Als Lieferant für das speziell auf die Studie C-X17 zugeschnittene Leder fungierte auch hier der renommierte britische Spezialist Connolly – noch immer die gefragteste Adresse, wenn es um die edle Auskleidung automobiler Innenräume geht. Das drei Millimeter dicke Sattelleder zieren Kontrastnähte, die das taktile Erlebnis der Insassen steigern. Das eingeprägte, an traditionelles Schneiderhandwerk erinnernde Hahnentrittmuster verleiht dem Interieur zusätzlich eine hochwertige und zugleich zeitgenössische Anmutung.

Auch im Interieur betonten die Designer über dunkle Farben den sportlichen Charakter des C-X17. Die Türen erhielten ein glänzend schwarzes Finish, während im übrigen Innenraum gedeckte Materialien wie das Platinmetall Ruthenium oderschwarz gebürstete und eloxierte Metalle dominieren.

Interaktivität und Konnektivität werden im Jaguar C-X17 auf ein neues Niveau gehoben. Der Schlüssel dazu heißt „Interactive Surface Console“. Sie verläuft von der Mittelkonsole über die ganze Länge des Mitteltunnels bis zu den Fondsitzen. Der aus einer Reihe untereinander vernetzter Touchscreens bestehende Infotainment-Hub besitzt eine Abdeckung aus transparentem Acryl-Glas. Über eine bordeigene und sichere WLAN-Verbindung werden die Fondpassagiere mit Fahrer- und Beifahrer verbunden.

Die interaktive Konsole erlaubt den C-X17-Reisenden das Hochladen von Bildern, Videos und Sound-Dateien von ihren mobilen Endgeräten. Diese können sie dann mit ihren Mitreisenden oder über Facebook, Twitter, Instagram und anderen Social-Media-Kanäle mit externen Freunden teilen. Über die Touchscreens und eine intuitive Bedienoberfläche lassen sich alle Informationen beliebig zwischen vorderem und hinterem Abteil austauschen.

Weil die Interactive Surface Console den Fondpassagieren die gleiche Bedeutung beimisst wie den vorn Sitzenden, entsteht für alle C-X17 Insassen ein gemeinsames, multisensorisches Erlebnis.

Der auch im Jaguar XJ für höchsten Musikgenuss bürgende britische Spezialist Meridian hat auch für die Studie C-X17 ein Soundsystem der Premium-Klasse entwickelt. Es verfügt über zwölf exakt auf den Innenraum des Fahrzeugs abgestimmte Lautsprecher und arbeitet mit modernster digitaler Signalverarbeitung. Die von Meridian entwickelte Trifield™-Technologie garantiert einen ganzheitlichen Klang und rückt jeden Insassen ins Zentrum des virtuellen Konzert-Saals. Tieftöner im hinteren Teil des Mitteltunnels, Hochtöner im Instrumententräger, Lautsprecher in den A- und B-Säulen, je zwei„Speaker“ in den Türen, Lautsprecher im Fond und auf Kopfhöhe angebrachte Einheiten in den vorderen Kopfstützen sorgen für ein Erlebnis wie bei einem Live-Konzert.

Das Armaturenbrett des Jaguar C-X17 besteht aus einem individuell konfigurierbaren TFT-Display mit zwei Anzeigen samt Vorrichtung für die Installation eines Head-up-Displays. Damit lassen sich sicherheitsrelevante Informationen, wie z.B. Verkehrszeichen in die Windschutzscheibe projizieren. Vorteil: Die Augen des Fahrers müssen nicht mehr von der Fahrbahn nach unten wandern, er kann sich voll auf das Geschehen vor ihm konzentrieren.

Der aus Ruthenium gefertigte Getriebewählhebel ähnelt dem in den Serien-Modellen von Jaguar eingesetzten JaguarDrive Selector™. Der Drehschalter fährt erst bei Aktivierung aus seiner Versenkung und dient auch zur Anwahl der drei Fahrprogramme Road, Sport und Allroad. Die aus gefrästem Aluminium gefertigten Lüftungsdüsen an der Konsole, den Sitzen und den Türen spiegeln das Muster des Grilleinsatzes im Bug des C-X17 wider.

Der C-X17 glänzt durch sportliches Handling und hohe Onroad-Qualitäten. Dazu tragen der tiefe Schwerpunkt und Technologien wie „Torque Vectoring by Braking“ bei. Letzteres nutzt das Bremssystem, um in Kurven Drehmoment bedarfsgerecht auf alle Räder zu verteilen und so ein Untersteuern zu mindern.

Mit einer Bodenfreiheit von 213 Millimetern und dem intelligenten Allradantrieb von Jaguar Land Rover findet sich der C-X17 aber auch bei wechselnden Wetterverhältnissen und auf unbefestigten Wegen gut zurecht. Das 4WD-System überwacht permanent das Grip-Niveau und die Eingaben des Fahrers, um Schlupf vorzubeugen oder binnen Millisekunden auf ihn zu reagieren. Ziel ist maximale Traktion unter allen Fahrbahnbedingungen.

Auftrockener Straße wird das Drehmoment zu 100 Prozent auf die Hinterachse geleitet. So bleibt der von Jaguar Fahrern geschätzte Heckantriebscharakter erhalten und die Effizienz des Antriebsstrangs erhöht.

Stand: September 2013; Fotos: Redaktionsbüro Lind

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Kommentare

Ein Kommentar for “Der erste Sports-Crossover „C-X17“ von Jaguar”

  1. […] Wer mehr über die Konzeptstudie C-X17 – den Ursprung des Jaguar F-PACE – erfahren möchte, findet diese hier. […]

    Von Jaguar F-PACE | Januar 12, 2015, 13:14

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