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Aufgefrischter Mitsubishi ASX

Wie neueste Studien belegen, nimmt das Segment der Kompakt-SUVs weiter unaufhörlich zu. Der Mitsubishi ASX betrat die Bühne Mitte 2010 und behauptete sich seither sehr gut gegen seine Mitbewerber. Um auch künftig vorne mitzumischen geht der ASX mit einem kleinen Facelift – die äußere Optik sowie die Interieurgestaltung betreffend – in das neue Modelljahr 2013. Tugenden wie Effizienz, Geländegängigkeit und gute Ausstattungsmerkmale bewahrt sich das SUV bei erfreulicherweise gleichbleibenden Preisen.
Wenn die Umgestaltung auch sehr dezent ausgefallen ist, so hat diese doch eine deutliche Wirkung zur Folge. Wie unsere Fotogalerie aufzeigt (die beiden silbernen Modelle sind der Jahrgang 2013) weichen im neuen Modelljahr die schwarzen Karosseriereinsätze zunehmend. So ziehen sich diese sowohl an Front wie auch am Heck nicht mehr so weit nach oben und die Stoßfänger sind statt dessen fast vollständig in Wagenfarbe lackiert, was dem Fahrzeug einen gereifteren und hochwertigen Eindruck vermittelt.

Während sich am Heck die Nebelschlussleuchte nicht mehr in dem schwarz abgesetzten Teil befindet und die seitlich angebrachten Reflektoren nunrund ausgeführt und weiter nach außen sowie unten gerutscht sind, kann auch die Front diesbezüglich Neuerungen aufweisen.

So haben jedoch nicht nur die Nebelscheinwerfer deutlich an Dynamik gewonnen, die sich in neuen mit Chrom besetzten Einsätzen befinden. Auch der überarbeitete „Jetfighter“-Kühlergrill wirkt weicher und frischer, blieb sich im Kern aber treu.

Das Facelift kommt auch im Inneren zum Tragen und so verpassten die Verantwortlichen den einzelnen Ausstattungsvarianten jeweils einen Feinschliff. Geänderte Zierleisten, neue Stoffe und Türverkleidungen sowie abgesetzte Ziernähte kennzeichnen den ASX 2013 wie auch ein neues Lenkrad-Design und einzeln modifizierte Schalterelemente.

Am Platzangebot ändert sich nichts, und so nehmen wir auch weiterhin selbst als Großgewachsener auf gut ausgeformten Sitzen in Reihe eins sehr bequem Platz. Im Fond müssen wir weiterhin im Kopfbereich Abstriche machen, gerade in Verbindung mit dem optionalen Panorama-Glasdach.

Wenn die Rückbank auch für bis zu drei Erwachsene Platz bereit hält, so geht dies doch zu Lasten des Sitzkomforts, der für zwei Passagiere dank individuell verstellbarer Rücksitzlehnen aber geboten ist.

Außerdem lassensich die Rücksitze geteilt im Verhältnis 60:40 umlegen. Womit das Kofferraumvolumen von 419/442 Liter auf bis zu 1.219 Liter anwächst. Unter dem Ladeboden finden wir ein weiteres Staufach vor, was jedoch mit dem Verzicht auf ein vollwertiges Reserverad einher geht.

Mit Fokus auf Effizienz arbeitet das in Kombination mit der Dieselvariante verfügbare Allradsystem AWC zunächst im 2WD-Modus und treibt rein die Vorderräder an. Im Modus 4WD AUTO wird dagegen die Kraft variabel und je nach Situation verteilt. 4WD LOCK steht dem Fahrer wiederum zuverlässig im Gelände zur Seite. Die Auswahl der einzelnen Funktionen geht durch einen Drehregler mühelos von der Hand.

Angenehm straff ausgelegt, ohne aber den Komfort aus den Augen zu verlieren, kann der ASX in den unterschiedlichsten Situationen gefallen.

Durch das schnell auftretende Quietschen bei flotter Kurvenfahrt darf man sich nicht beirren lassen, denn der Mitsubishi lässt sich auch mit sehr hohem Tempo durch die Kehren jagen. Die Lenkung kann mit ihrer unpräzisen Auslegung hier jedoch nicht mithalten und verlangt eine Nachbesserung.

Absolut in Ordnung geht die Vorgehensweise der serienmäßigen Stabilitätskontrolle, die nicht störendeingreift, aber im Grenzbereich dennoch die Zügel in der Hand hält.

Mit deutlich weniger Geräuschaufkommen zeigt sich der ASX bei Vollbremsungen aber ebenso souverän wie in der Kurvenfahrt.

Die Bremsanlage, versehen mit Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet), ABS, der elektronischen Bremskraftverteilung sowie einem -verstärker und dem Bremsassistent, verfügt zudem über eine Einschaltautomatik der Warnblinkanlage die bei einer Notbremsung zum Einsatz kommt.

Bei Einführung des ASX ging Mitsubishi zunächst nur mit der 1.8-Liter-Dieselvariante an den Start, ein Jahr später folgte der sehr effiziente 1,6-Liter-Benziner (finden Sie in unserem Testarchiv). Dieses Motorenangebot wird dem Kunden unverändert auch in Zukunft zur Wahl stehen.

Im Gegensatz zum rein frontangetriebenen 117 PS Ottomotor steht der Dieselversion außerdem ein Allradantrieb zur Seite. Die Verbrauchswerte liegen laut Hersteller mit 0,2 Liter Abweichung nur minimal auseinander. So sind die von Mitsubishi angegebenen 5,6 Liter im kombinierten Fahrzyklus für die 4WD-Variante nicht nur ein vorbildlicher sondern auch durchaus ein realistischer Wert.

Das hierzu eine gelassene Fahrweise nötig ist, dürfte klar sein.Aber selbst wenn wir die 110 kW / 150 PS fordern, bleibt das SUV angenehm sparsam. Nicht zuletzt dank der verbrauchsenkenden Maßnahmen in Form einer Schaltpunktanzeige, der elektrischen Servolenkung, der Bremsenergie-Rückgewinnung, der variablen Ventilsteuerung wie auch der rollwiederstandsarmen Bereifung.

Diese Features sind dabei ebenso teil des Cleartec-Paketes wie das gut funktionierende Start-Stopp-System, das gerade in der Stadt zum Tragen kommt und einen Verbrauch von 6,8 Litern möglich machen soll.

Wenn sich das 1.8 DI-D+ Common-Rail-Triebwerk auch einen überraschend langen Moment gönnt bis es anspringt, so zieht das SUV dann doch schön spritzig los.

Das maximale Drehmoment von 300 Newtonmetern steht kurze Zeit später ab 2.000 Touren voll zur Verfügung und lässt das Fahrzeug in zehn Sekunden von null auf Tempo 100 spurten. Stets untermalt von einem deutlichen Motorbrummen zieht der allradangetriebene ASX bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h weiter.

Die sechs zur Wahl stehenden Gänge des Schaltgetriebes lassen sich auf angenehm kurzen Wegen im Grunde gut einlegen, kommen allerdings nicht gänzlich ohne ein Hakeln aus.
Auch im neuen Modelljahr können sich die Fahrerdes Mitsubishi ASX auf sieben Airbags verlassen, darunter Kopf-Airbags für beide Sitzreihen und ein Fahrer-Knieairbag.

Die Vordersitze sind zudem mit aktiven Anti-Schleudertrauma-Kopfstützen versehen. Im Falle eines Crashs wird außerdem ein Eindringen des Bremspedals in den Fußraum verhindert.

Mit einem Facelift hält auch meist eine Preiserhöhung Einzug, nicht so im Falle des ASX. So bleiben die Preise im neuen Modelljahr sowohl für das gut bestückte Einstiegsmodell 1.6-Liter für 18.990 Euro als auch für die Dieselvariante ab 24.690,- Euro gleich.

Die allradangetriebene Topausstattung Instyle in Verbindung mit dem 150 PS starken Diesel überschreitet dabei als einzigstes Modell die 30.000,- Euro-Marke. Für 31.890,- Euro ist der ASX aber dann auch mit einer Klimaautomatik, einem Multifunktionslenkrad, einem lederbezogenen Gestühl, einer Tempoautomatik, dem großflächigen Panorama-Glasdach, einer Einparkhilfe inklusive Rückfahrkamera, Xenon-Scheinwerfern sowie einem schlüssellosen Zugangssystem ausgestattet.

Doch damit längst nicht genug, auch ein Bluetooth-Mobiltelefon-Freisprechsystem mit Sprachsteuerung sowie das Audio-/Navigationssystem inkl. 7-Zoll-LCD-Display und einePremium-Audioanlage von Rockford Fosgate ist im Preis inbegriffen.

Womit unter den aufpreispflichtigen Extras einzig die 510,- Euro teure Metallic-/Perleffekt-Lackierung zu finden ist.

Stand: Dezember 2012; Test: Redaktionsbüro Lind; Fotos: Redaktionsbüro Lind / Mitsubishi

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