Der Prius galt von jeher als Wegbereiter in Sachen Hybrid, und während das erste Modell noch ausschließlich in der Variante „Verbrennungsmotor arbeitet mit Elektromotor“ verfügbar war, gehen die Japaner mit der dritten Generation den nächsten Schritt und bauen zudem auch eine rein elektrisch angetriebene Plug-in-Hybridversion. Während sich diese Variante zunächst jedoch auf den Nahverkehr beschränkt, gehen wir hier und heute auf den Prius mit bewährtem Hybrid-Synergy-Drive ein. Nicht nur, dass dieses Modell für den Privatkunden derzeit einfach die attraktivere Alternative darstellt, die aktuelle Generation wurde zudem in allen Punkten verbessert. So unterschreitet das Fahrzeug nun sogar die 4-Liter-Marke und erreicht mit einem CO2-Ausstoß von lediglich 89 g/km einen absoluten Bestwert und das nicht nur in seinem Segment.
Der neue Toyota GT 86 feierte auf der Tokyo Motor Show seine Weltpremiere. Der mit Hochspannung erwartete kompakte Sportwagen mit 2+2 Sitzen spricht mit konsequenter Fahrerorientierung und präzisem Ansprechverhalten auf Gas- und Lenkbefehle all jene Kunden an, für die Autofahren Leidenschaft statt Notwendigkeit ist. Die Markteinführung in Deutschland ist für den Herbst 2012 vorgesehen.
Verso-S, der Name könnte zunächst darauf schließen lassen, dass es sich hierbei um eine schnelle Variante des Kompaktvans Verso handelt. Doch weit gefehlt, es handelt sich vielmehr um dessen kleines (=S=small) Geschwistermodell, einen Minivan. Mit dem Yaris Verso bot Toyota dem Kunden von 1999 bis 2005 bereits einen praktischen Minivan. Doch in den vergangen Jahren waren sie in dem stetig wachsenden Segment nicht mehr vertreten. Nun möchten die Japaner mit dem Verso-S wieder ordentlich mitmischen.
Toyota und Tesla Motors, Inc., werden gemeinsam eine Elektrofahrzeug-Version des RAV4 entwickeln und auf den Markt bringen. Das Fahrzeug soll bei Toyota Motor Manufacturing Canada (TMMC) im Werk Woodstock im Bundesstaat Ontario ab 2012 produziert werden.
Um im hart umworbenen Kleinwagensegment aufzufallen, müssen sich die Autohersteller schon etwas einfallen lassen. Dies ist Toyota in jedem Fall gelungen, was bereits der Name „Urban Cruiser“ andeutet, spiegelt sich im Design wieder. Mit farblich abgesetztem Unterfahrschutz, leicht erhöhter Bodenfreiheit und ausgearbeiteten Radkästen trägt er optische Akzente eines SUVs und wirkt robust und abenteuerlustig. Von seiner Optik sollte man sich nicht beirren lassen. Der Urban Cruiser erinnert zwar an einen eingelaufenen Offroader, ist aber nicht wirklich fürs Gelände gemacht. Und das gilt selbst für unseren Testwagen mit Allradantrieb.
Mehr als nur smart dieser kleine Japaner. Manche stellen ihn auf eine Stufe mit dem smart, aber nicht nur dass er mit drei Metern deutlich mehr Länge zu bieten hat, auch die Optik ist eine völlig andere, er ist viel erwachsener, bietet vorne richtig üppige Platzverhältnisse, kann wenn es unbedingt sein muss auch mal vier Passagiere aufnehmen und lässt drei Insassen sogar richtig gut sitzen. Der Kofferraum wächst von praktisch Null auf bis zu 238 Litern an, wenn man nur zu zweit drin sitzt. Und er fährt auch wie ein richtiges Auto, der Fahrkomfort ist okay, die Schaltung ist exakt, der Motor bleibt durchaus kultiviert, die Lenkung wird nur in schnellen Kurven zu straff – und dann piepst der iQ wild vor sich hin, auch wenn man sich nicht anschnallt. Ganz billig ist er nicht, dafür ist die Grundausstattung üppig.
147 PS sind eigentlich ausreichend für ein Auto wie den Avensis, bei ihm wurde jedoch das Sechsgang-Getriebe ziemlich lang übersetzt, und so spart der Japaner zwar ordentlich Sprit, kommt im Mix mit 6,4 Litern aus, zeigt dafür aber auch sehr wenig Temperament. Halb so wild, richtig schnelles Fahren macht der weitgehend gutmütige Avensis durch sein ESP zunichte, das fast schon störend runterbremst. Der gute Gesamtkomfort geht auf Schlaglochpisten verloren, an den sehr guten Platzverhältnissen ist nichts auszusetzen. Groß ist auch der Kofferraum, der nach dem Umklappen der Rücksitze eine Stufe im Boden hinterlässt und die Scharniere des Deckels drücken aufs Gepäck.
Der Benziner hat immer Frontantrieb, der Diesel ist mit einem variablen Allradantrieb bestückt. Der sichert Ihnen zumindest in jeder Lage die optimale Traktion, auch bei Schnee und Matsch, ins Gelände will der Kleine mit nur 14 cm Bodenfreiheit aber nicht. Und mit dem Allrad erkauft man sich Nachteile im Innenraum: der Kofferraum wird kleiner und die Rückbank kann nicht in Längsrichtung verschoben werden. Dafür gibt sich der Diesel vor allem auf Landstraßen spritziger, hier wirkt der Benziner etwas zäh. Aktustisch stets präsent sind beide, und beide schaffen nur Euro 4, dafür stoßen sie aber auch nur 129 bzw. 130 g/km CO2 aus. Der Innenraum ist durchaus pfiffig, das viele Hartplastik wirkt aber billig – so gar nicht Toyota.
Während sich noch das Vorgängermodell des Verso mit dem Corolla die Plattform teilte, basiert der neue Verso auf dem größeren Avensis. Verständlich, dass man bei Toyota nun von einem „Verso“ und nicht mehr von einem „Corolla Verso“ spricht. Der Längenzuwachs von sieben Zentimetern ist zwar recht ordentlich, lässt ihn aber immer noch im Kompaktwagensegment mitschwimmen. Ganz vorne schwimmt er dabei u.a. mit seinem flexiblen Sitzsystem mit bis zu 32 Möglichkeiten und den sieben Sitzen. Ein ausgewogenes Fahrwerk bringt in flotten Kurven wie auf langen Reisen nur Positives, zwei Motoren sind wir für Sie gefahren …
Mit einem wahren Feuerwerk ist Toyota in das Jahr 2009 gestartet. Nach der Markteinführung des ultrakompakten Toyota iQ und des neuen Avensis stellt der japanische Automobilhersteller auf der Auto Mobil International fünf Deutschlandpremieren, u. a. den neuen Prius, der Kompakt-Van Verso und das City-SUV Urban Cruiser – die wir Ihnen in nächster Zeit auch im Test vorstellen werden.