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Autohersteller


Alfa Romeo Spider 2.4 JTDM

Schick sieht er aus, rassig und unverwechselbar. Ein frischer Materialmix empfängt mich dann auch im Innenraum, nur irgendwie sachlich unterkühlt. Das gilt jedoch nicht für die tollen Sportsitze in feinstem Leder, hier zeigt sich die Liebe zum Detail, allerdings liegen die gut ausgeformten Seitenwangen nur an den Beinen knackig eng an, im Rückenbereich kann man gut was auf den Rippen tragen bevor es eng wird. Der Fahrkomfort ist für einen rassigen Roadster erstaunlich gut, der Dieselmotor leistet je nach Getriebe bis zu 210 PS und 400 Nm Drehmoment, sorgt für einen guten Vortrieb und bleibt doch sparsam. Üppig ist die Sicherheits- wie auch die Grundausstattung. Der Preis beginnt bei 35.900,- Euro.


Chevrolet Aveo 3-Türer

Nur wenige Monate nach der fünftürigen Version schiebt Chevrolet jetzt den 3-Türer nach. Die Geschichte zum Aveo ist den meisten sicher bekannt: Früher hörte nur die Stufenheck-Variante des Vorgängers Kalos auf den Namen Aveo. Neu ist für Sie vielleicht, dass mit dem neuen Aveo nach Jahrzehnten erstmals der amerikanische Automobilhersteller Chevrolet wieder in Europa, um genau zu sein im polnischen Warschau, produziert. Kein Wunder also, dass wir den schicken Dreitüren just in Polen, um genau zu sein in Breslau, erstmals erfahren durften. Und ob was anders ist als nur zwei Türen weniger, das erfahren Sie hier in unserem Bereicht.


Porsche 911 Carrera 4S Cabrio

Den Gedanken an die Vernunft, an Sprit-Verbrauch oder CO2-Emissionen sollten Sie an dieser Stelle für einen Moment beiseite legen, ansonsten werden Sie diesen Testbericht meist nur mit einem Kopfschütteln lesen. Im Fahrsicherheitszentrum Groß-Dölln bekamen wir Gelegenheit, den neuen Porsche 911 Carrera 4S auf Herz und Nieren zu erfahren und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Diese Fahrdynamik, Souveränität und Sportlichkeit sucht seinesgleichen und begeistert endlos. Die neue Launch Control schraubt den Sprint auf 100 weiter nach unten, der Auspuffsound jagt einem Schauer über den Rücken und der Adrenalin-Ausstoß wächst ins unermessliche – erleben Sie einen Wahnsinnstag im Zeitraffer.
An der Front sehen wir wirklich erst auf den zweiten Blick die Veränderung, etwas vergrößerte Lufteinlässe und leicht modifizierte Zusatzleuchten, serienmäßige Bi-Xenon-Scheinwerfer, Kurvenlicht und LED-Technik, das war’s. Aber warum „Schönes“ auch unnötig verändern?


Mazda2 Sport 1.5 MZR

Schon rein optisch macht der dreitürige Mazda2 seinem Namenszusatz alle Ehre, doch sollte man das auch nicht zu genau nehmen, dann auch wenn er recht straff gefedert ist, im Gesamten ist er ebenso alltagstauglich wie seine fünftürigen Brüder. Nur dass man – besonders auf der Fahrerseite – etwas schlechter auf die Rücksitze kommt, wo man ab 1,80 m Körpergröße zunehmend mit Enge zu kämpfen hat. Der Kofferraum ist soweit okay, die 103 PS Topmotorisierung braucht viel Drehzahl um wirklich flott zu sein, was dem Verbrauch nicht gerade zugute kommt. Die knackige Schaltung und Lenkung sowie die gut ausgeformte Sitze sind sportlich genug.


VW Passat Variant BlueMotion

Mit seinen 77 kW / 105 PS wird er natürlich nicht zum Sportwagen, auch wenn das Fahrwerk, die exakte Lenkung, die knackige Schaltung und die gut ausgeformten Sitze das mitmachen würden. Aber er will Sprit sparen und mit 5,2 Litern Diesel im Mix tut er das auch. Dazu wurde die Getriebeübersetzung verlängert, der Luftwiderstand optimiert und die Motorsteuerung überarbeitet. Zudem wird dem Fahrer der optimale Gang angezeigt. Rollwiderstandsreduzierte Reifen helfen weiter Diesel zu sparen. Der Rest ist ganz Passat so wie er an praktisch an jeder Ecke steht. Mit 27.675,- Euro kostet er so viel wie ein 77 kW TDI Comfortline, aber der hat nicht mal einen Partikelfilter.


Der Daihatsu Sirion mal sportlich

Einen dicken Auspuff zeigen? Frontspoiler und Seitenschweller? Das war bei Daihatsu nie angesagt. Schade eigentlich. Wie schade, dass zeigt jetzt der neue Sirion in der Version 1.5S. Hier gucken gleich zwei dicke ovale Auspuffrohre unter der Heckschürze hervor, da duckt sich eine bullige Frontschürze mit großen Nebelscheinwerfern tief auf den Asphalt, da sorgen breite Schweller und Reifen für den richtigen sportlichen Touch, und mit dem modifizierten Fahrwerk kann man auch entsprechend flott um die Kurven flitzen, die 103 PS sorgen für ausreichend Dampf mit passend kernigem Sound. Und auch sonst ist alles dabei …


BMW 520i – ein treuer Begleiter

Wer schon mal einen kräftigen Sechszylinder-BMW unterm Hintern hatte, ist von 520i Vierzylinder erst mal enttäuscht, er ist zwar sehr kultiviert, aber auch recht zurückhaltend in seiner Leistungsentfaltung – also für einen BMW. Dafür hält sich aber auch der Verbrauch in Grenzen, und der Komfort, das ausgewogene Fahrwerk mit der gefühlvollen Lenkung, die guten Bremsen, die bequemen Sitze, das moderne Cockpit und die guten Platzverhältnisse sind typisch 5er BMW. Mit 35.900,- Euro ist der Einstieg durchaus noch günstig, wenn da nur nicht die schier endlosen Aufpreislisten mit ach so verlockenden Extras wären.


Daihatsu Cuore mit Liegewiese

Film ab – Film läuft – Coure ab – und der Cuore läuft.
Um in der Filmsprache zu bleiben: Beim Cuore ist die siebte Klappe gefallen, also der knuffige Kleine mit dem großen Platzangebot geht in die siebte Generation, und die lässt anders als Nummer sechs, die mehr als Lehrfilm daher kam, nun auch wieder Emotionen zu. Lach- und Sachgeschichten quasi, praktisch bis in die letzte Ritze, sparsam und mit viel Platz, ja sogar eine Liegewiese kann geschaffen werden. Alles was das Herz begehrt bietet das Herzchen aus Japan (italienisch Cuore) und bleibt dabei auch noch eine Low-Budget-Produktion. Also Vorhang auf für einen etwas anderen Testfilm …


Toyota Avensis 2.2 D-4D

Er geht nunmehr in die dritte Generation, bleibt auch weiterhin das Flaggschiff des Konzerns und wird auf einer neuen, größeren Plattform gebaut. Der Neue wird als viertürige Stufenhecklimousine und als Kombi erhältlich sein, eine Schrägheckvariante wird es aber nicht mehr geben, die Nachfrage hierfür war einfach zu gering. Er seiht deutlich sportlicher aus, bleibt aber unterm Strich die komfortable, praktische und eher etwas brave Familienlimousine. Viel Platz, gute Bedienbarkeit, problemloses Handling und eine gute Ausstattung sind garantiert. Der 150 PS Diesel schafft Euro 5, bleibt mit der komfortablen Automatik eher verhalten, wird aber gefordert gerne laut.


Toyota Prius HSD

Lange Zeit wurde der Prius nur belächelt und wenn sich ein Käufer gefunden hatte, wurde er ungläubig beäugt. Spätestens seit der Liter Sprit erstmals die 1,50 Euro überschritten hat, hat sich das geändert. Dabei rechnet sich der Hybrid längst nicht für jeden, vor allem in der Stadt und auf langsamen Landstraßenetappen kann er sein Sparpotential voll ausspielen, auf der Autobahn verkehrt sich das bei Vollgas sogar ins Gegenteil. Nach hinten ist er sehr unübersichtlich, zum Glück gibt es die Rückfahrkamera. Sein Interieur kann gefallen, sein Komfort auch, die Lenkung ist etwas gefühllos, die stufenlose Automatik … na ja, und der Benzinmotor wird vor allem gefordert sehr laut. Ausweichmanöver bei höherem Tempo bringen den Prius völlig aus der Ruhe – ist er trotzdem ein Erfolgstyp?


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