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Autohersteller


Toyota iQ 1,0 VVT-i

Er ist keine drei Meter lang, steht aber doch wie ein richtiges Auto vor uns, nix mutet nach Spielzeug oder so an. Bullig und breit, mit extrem kurzen Fahrzeugüberhängen und unverwechselbar. Dazu mit viel Platz in Reihe eins und ausreichend Platz hinter dem Beifahrer, der +1-Sitz hinter dem Fahrer geht eher für Kinder durch, oder als Erweiterung des ansonsten mit 32 Litern minimalen Kofferraums. Schon mit dem 68-PS Einstiegsbenziner mit drei Zylindern geht er quirlig zur Sache, bietet ein sportliches Fahrverhalten ohne unnötige Härte und schützt nicht nur mit 99 g/km CO2 die Umwelt, sondern mit 9 Airbags auch die Insassen, als Weltneuheit kommt ein Heckairbag zum Einsatz. Los geht der Kleine bei 12.700,- Euro.


Renault Twingo 1.2 16V

Das Gesicht des Twingo war wohl jedem geläufig, man hat ihn sofort erkannt und er war im A-Segment über Jahre ein absoluter Bestseller. Umso überraschender, dass Renault dieses Auto so stark veränderte und mit einem völlig neuen Design an den Start gehen lässt. Geht damit auch eine Ära zu Ende? Wohl kaum, kann der Neue doch mit mehr Platz für die Passagiere aufwarten, einen variablen Kofferraum bieten, der an Heckklappe und Ladekante noch Raum für Verbesserungen hat, einen guten Fahrkomfort sichern und zugleich auch richtig flott um die Ecken gehen. Der geringfügig stärkere Motor hat jetzt mehr zu schleppen, ist dadurch etwas langsamer aber trotzdem einen Hauch sparsamer. Ab 10.700,- Euro geht der 1.2 16V los …


Alfa Romeo MiTo 1.4 TB 16V

Die jüngste Kreation von Alfa Romeo hört auf den Namen MiTo und ist die Schöpfung des Centro Stile Alfa Romeo. Der Name setzt sich ganz einfach aus den Städten Milano (Entstehung) und Torino (Produktion) zusammen. Ab dem 27. September stellt er sich dem deutschen Publikum zur Schau und möchte deren Herzen sowie das für Alfa völlig neue Segment erobern. Und auch in punkto Kommunikation geht Alfa Romeo neue Wege, ich sage an dieser Stelle nur „ALFAbet“ und „selbst kreativ werden“. Wer neugierig geworden ist, sollte einfach mal auf mitoclip.com nachsehen … Wir stellen Ihnen jetzt erst mal den Neuen vor.


BMW X6 35i

Ein Sports Activity Coupé (SAC) ist kurz gesagt eine Kreuzung aus SUV und Coupé. An sich war das doch recht unvorstellbar, bis BMW den X6 präsentierte. Und seither fragen sich viele: Wer braucht so was und wozu? Die Antwort ist einfach. Niemand und einfach nur um Spaß zu haben – riesigen Spaß, denn Fahrwerk und Fahrleistungen können echt begeistern, machen dem Namen alle Ehre. Und um aufzufallen, denn der X6 ist ein absoluter Hingucker, rein äußerlich lässt er alle SUV alt aussehen. Innen ist vieles X5, hinten gibt es zwei Einzelsitze und ein immer noch großer Kofferraum, wenn auch mit ziemlich hoher Ladekante. Sie sollten auf der hohen Kante mindestens 57,800,- Euro für den X6 35i haben.


Renault Laguna Grandtour

Das Auge kauft mit! Und dabei sollte die neue schicke Hülle des Laguna Grandtour einer positiven Kaufentscheidung nicht im Wege stehen. Denn auch innen kommt der Franzose „très élégant“ daher, mit feinem Materialmix und guter Verarbeitung. Komfort wird groß geschrieben, der erscheinen die Sitze im ersten Moment fast zu hart, verhindern aber auch auf langen Strecken Rückenschmerzen. Und lange Strecke sind sein Metier, der Motor ist kraftvoll und sparsam, die 6-Gang-Schaltung komfortabel und exakt und das Fahrwerk bügelt fast alles weg und lässt ihn doch auch mal flott um die Ecken gehen. Mit dem gelungenen Ladeabteil ist er auch noch richtig praktisch und ganz Renault kommt auch die Sicherheit nicht zu kurz.


Peugeot Bipper HDi

Der Bipper rundet das bisherige Nutzfahrzeug-Programm bestehend aus Partner, Expert und Boxer nach unten hin ab. Er ist baugleich mit Citroën Nemo sowie Fiat Fiorino und kommt entsprechend sympathisch und modern daher. Das interessiert die Gewerbetreibenden zwar in erster Linie weniger, sorgt aber doch für ein schöneres Straßenbild. Praktisch sind die niedrige Ladekante, der ebene Ladeboden, die wenig in den Laderaum von bis zu 2,8 m³ (bei versenktem Beifahrersitz) hineinragenden Radkästen, die geteilte Hecktür bis 180° zu öffnen, die Schiebetüren, die verschiedenen Trennmöglichkeiten für den Laderaum und das robuste – wenn auch ziemlich graue – Armaturenbrett. Fahrkomfort wie im Pkw, sehr sparsamer, wenn auch obenrum etwas schwacher Diesel …


Chevrolet HHR 2,4 LT

Der HHR ist ein selten gesehener Gast auf unseren Straßen … an der Optik kann es auf jeden Fall nicht liegen, denn diese zieht zahlreiche Blicke auf sich. Liegt es am Innenraum, der eher farblos und mit deutlich weniger Pfiff als die schicke Hülle antritt? Die nicht weit genug aufschwingende Heckklappe allein kann es ja wohl nicht sein, der Stauraum dahinter jedenfalls ist groß und variabel. Er ist mehr ein Cruiser und dazu passt auch die Leistungsentfaltung der etwas rauen 170 PS des 2,4-L-Vierzylinders. Nicht ganz überzeugt haben uns die Bremsen im Belastungstest und die wenig exakte Lenkung, dafür stimmt der Preis und auch die serienmäßige Ausstattung.


Porsche 911 Turbo Cabrio

Eigentlich kann dieser Test mit der Einführung enden. Schließlich haben wir schon das Turbo Coupé getestet und hier ist alles genauso, nur durch das zu öffnende Verdeck einfach noch geiler. Aber so einfach machen wir es uns dann doch nicht. Auch das Cabrio ist ein Sportwagen durch und durch, gepaart mit einer überraschend guten Alltagstauglichkeit und dem fast unbeschreiblichen Vergnügen des Offenfahrens, das schon im Stand beginnt, wenn sich das Stoffverdeck wie von Geisterhand öffnet oder aber – der Show-Effekt ist mindestens ebenso groß – während der Fahrt (bis 50 km/h) aufgeht. Das ist das 911 Turbo Cabriolet, bei dem einem einfach die Superlative ausgehen.


BMW X5 3.0 D

Wer kann dazu schon nein sagen? Man muss ihn nicht unbedingt haben, fahren doch die meisten von uns kaum ins Gelände und nur wenige müssen schwere Anhänger ziehen, aber auch auf der Straße bietet der variable, permanente Allradantrieb mit der Vielzahl an elektronischen Fahrhilfen mehr als man erwartet. Und so geht der X5 ohne größere Komforteinbußen wie ein Sportwagen durch flotte Kurven, neigt sich nur wenig und bleibt spätestens mit der Hilfe des DSC sicher auf Kurs und bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 steht er nach nur 36 Metern. Der Innenraum ist spitze, viel Platz hat er ohnehin und die optionalen Sportsitze lassen einen das Aussteigen vergessen. Man sollte nur nicht vergessen, dass man dieses tolle Auto auch bezahlen können muss …


BMW Z4 M Coupé

Die “ M“acht sei mit Dir ! Okay, es sind nur 343 PS und 3,2 Liter Hubraum und das alles in einem Sechszylinder – das schaffen sogar „gewöhnliche“ Limousinen – also was? Das Zusammenspiel macht’s, die Kombination aus geiler Optik, perfekt sitzendem Innenraum mit feinem Sportgestühl, tollem Sound, spontanem Antritt, toller Straßenlage, der knackigen Schaltung und exakten Lenkung sowie dem eingeschränkten aber begeisternden Blick nach draußen. Da wird das im Grenzbereich giftige Heck ebenso zur Nebensache wie die geradezu ruppigen Gangwechsel bei gemütlicher Fahrt und man vergisst für kurze Zeit, dass 18 und mehr Liter auf 100 Sprint-Kilometer teuer werden. Bei rund 58.000,- € darf man schon mal träumen …


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