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Autohersteller


VW Multivan Highline 3.2 V6

Nenn dieses Auto nie nur VW-Bus. Mit einem schnöden Bus hat dieser Multivan nichts gemein, außer vielleicht viel Platz und die eher unscheinbare Karosserie. Doch im Innenraum hat VW alles aufgeboten, was Komfort und Luxus verspricht. Große bequeme Sitze, elektrisch zu verstellen und auch in Reihe drei mit Sitzheizung und Kühlbox, in feinstem Leder/Alcantara versteht sich, mit Dreizonen-Klimaautomatik, mit „Interkom“ … und mit einem starken Sechszylinder unter der Haube, mit 3,2 Liter Hubraum, 235 PS, einer sanften Automatik und ordentlich Durst. Dafür ist das Handling prima und Stabilisatoren halten die Seitenneigung gering. Nehmen Sie Platz – bevor wir zu den Preisen kommen.


Porsche 911 Turbo

Seien wir doch ehrlich, wer dreht sich schon nach einem 911er um? Er sieht zwar toll aus, ist aber mittlerweile völlig selbstverständlich auf unseren Straßen. Beim Turbo ist das ganz anders. Obwohl klar ein 911, merkt jeder sofort: „Hier kommt etwas Besonderes“. Vor allem am Heck und an den seitlichen Lufteinlässen wird das deutlich. Und erst recht, wenn man aufs Gas steigt. Sobald so ab 3.500 Touren der Turbo einem die geballten 480 PS um die Ohren haut und es nur noch ab geht, ein heißeres Brüllen die Luft erfüllt und man vollauf damit beschäftigt ist, den rechten Kurs einzuschlagen, bleibt kaum Zeit für einen Blick auf den Tacho – und schon ist man weit jenseits der Tempo 200 … und schon sind es über 300 km/h … und schon heißt es voll in die Eisen … und schon wieder aufs Gas … und als nächstes zum Tanken.


Der etwas andere – Daihatsu Materia

Nicht jeder mag ihn, das macht aber nichts, der Materia ist wirklich mal was anderes, mit seiner bulligen Front, den schmalen Seitenfenstern und dem mächtigen Heck auf dessen Klappe groß und stolz der Materia-Schriftzug prangt. Dass unter der Haube dann ein eher kleiner Motor steckt, der mit „nur“ 103 PS für Daihatsu-Verhältnisse aber durchaus mächtig ist und den Wagen auch ausreichend flott macht ist okay. Dass der Innenraum aber auch bei diesem ausgefallen Fahrzeug dann doch wieder ganz Kleinwagen ist, mit eher einfachen Materialien, Sitzen und vor allem ohne Mut zum richtig bis zum Ende umgesetzten flippigen Interieur ist schade. Fahrwerk, Bremsen und Komfort passen, die hakelige Schaltung nicht. Spitze sind der Platz und die Variabilität.


Spätlese aus Wolfsburg – VW Golf Variant

VW hat sich diesmal viel Zeit mit dem neuen Variant, also dem Kombi gelassen. Auf den Erfolg scheint das keinen negativen Einfluss zu haben, liegen doch schon vor der offiziellen Markteinführung bereits einige Tausend Bestellungen vor. „Golf“ ist halt einfach auf Erfolg abonniert. Seit 1993 wurden allein 1,2 Millionen Golf Variant weltweit verkauft, und heute präsentiert sich uns die 3. Generation. Mit mehr Platz für Mensch und Gepäck, mehr Variabilität, mehr Sicherheit, mehr Komfort, einfach mehr Auto für mehr Geld. Von den fünf angebotenen Motoren sind wir die beiden Diesel für Sie gefahren. In unserem Test erfahren Sie mehr …


VW Jette TSI mit 140 PS

Klein und doch groß. Die Rede ist dabei vom Motor, denn der 140 PS starke TSI-Motor im Jetta holt seine Leistung aus nur 1,4 Litern Hubraum. Zusammen mit den 220 Nm Drehmoment sind sehr ordentliche Fahrwerte drin und der Verbrauch hält sich in Grenzen, zumindest solange Sie Ihren Gasfuß im Zaum halten. Hohes Autobahntempo schreit dann doch wieder nach bis zu 16 Litern. Der Jetta kann mit Ausnahme des nur begrenzt variablen, aber sonst großen Kofferraums, nur gefallen. Tolles Fahrwerk, knackige Schaltung, gefühlvolle Lenkung, prima Sitze, solide Verarbeitung, einfache Bedienung und ein wenig Langeweile im Cockpit. Außen gibt er sich mit Chromgrill und breiten Schlappen richtig sportlich.


VW CrossTouran TSI

Lifestyle für die Familie. Es kann doch nichts schaden, wenn ein so praktisches Familienauto wie der Touran auch noch gefälliger daher kommt und etwas Farbe in den Alltag bringt. Auch wenn der Offroad-Touch nur aufgesetzt ist und kaum einen praktischen Nutzen mitbringt, der CrossTouran kann gefallen, fällt auf und hebt sich ab, bietet mit breiterer Spur und speziell abgestimmtem Fahrwerk jede Menge Fahrspaß, den die beiden TSI-Motoren noch unterstützen. Mit weniger Hubraum und weniger Abgasen bringen sie mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Die sportlich ausgeformten Sitze mit frischem Design halten den Fahrer fest im Sattel. Und all die vielen praktischen Dinge des Touran hat natürlich der Cross-Bruder auch an Bord.


Der PlusGolfPlus

Wem der Golf Plus zu gewöhnlich ist … der findet vielleicht am neuen CrossGolf Gefallen. Im Offroad-Anzug präsentiert er sich frisch und modern, allerdings steckt auch hinter der jüngsten Wolfsburger Kreation mehr Schein als Sein, denn auch wenn der CrossGolf zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit hat als der Golf Plus, auf dem er basiert, mehr als einen Feldweg sollten Sie ihm nicht zumuten. Auch innen gibt es einige spezielle Zutaten, dazu die Wahl zwischen zwei Benzinern und zwei Dieseln. Knackig ist die Sechsgang-Schaltung, sportlich straff das Fahrwerk, der Rest ist Golf Plus, also solide, praktisch, durchdacht aber nicht unbedingt aufregend. Und dazu kommt ein stolzer Preis …


Oh wie süß, der kleine Daihatsu Trevis

Der neue Trevis basiert auf dem Cuore, zeigt sich aber optisch komplett eigenständig, knuffig und richtig emotionsgeladen. Trotzdem wird man als Mann hinter’m Steuer von manchem Zeitgenossen belächelt. Das ändert sich aber schnell, etwa wenn man den anderen in ihren dicken Schlitten im Stadtgewühl enteilt oder ihnen auf kurvenreichen Sträßchen den Auspuff zeigt (das erfordert jedoch ein klein wenig Mut), wenn man in jede Parklücke passt und doch den Einkauf unterbringt oder spätestens wenn man sich an der Zapfsäule wiedersieht. Denn mit 4,6 Litern gibt sich der Kleine ganz schön knauserig im Umgang mit dem teuren Sprit, und 114 g/km CO2-Ausstoß ist auch ein super Wert.


Daihatsu Terios Top

Er misst gerade mal vier Meter in der Länge, trotzdem bietet er im schick gemachten Innenraum sehr gute Platzverhältnisse, auch auf der Rückbank, die sich leicht umlegen und den 380 Liter großen Kofferraum weiter vergrößern lässt. Leider ist die Hecktür an der falschen Seite angeschlagen und leider werden die Sitze schnell weich, ansonsten ist vom Fahrwerk über die Lenkung bis hin zur Schaltung alles angenehm sportlich straff. Der Motor leistet 105 PS, damit ist er in der Stadt wieselflink, außerorts aber etwas zäh. Mit permanentem Allradantrieb bietet er nicht nur eine gute Traktion sondern macht auch abseits befestigter Wege mit der Geländeuntersetzung eine gute Figur.


Ein heißer Feger der VW CrossPolo

Mit seinen Super-Niederquerschnitt-Breitreifen auf den schicken Alufelgen, dem silberfarbenen Unterfahrschutz vorne und hinten in Verbindung mit der silbernen Dachreling und den silbernen Außenspiegeln, der tief heruntergezogenen Frontschürze, deren dunkles Grau sich in Form von Kotflügelverbreiterungen und Seitenbeplankung rund ums Fahrzeug zieht – ein Hingucker der nach mindestens 100 kW aussieht. Und innen geht es so weiter: tolle Sportsitze, Lederlenkrad, Aluapplikationen – mindestens 100 kW. Motor an und akustisch gibt sich das Aggregat alle Mühe, wie 100 kW zu klingen, doch nicht mal die Hälfte stecken drin. Das einzige Manko …


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